Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
KINO + FILM
E-Mail PDF

Filme im Schloß: „Clouds of Sils Maria“

Nach „Carlos“ und „Après Mai“ (Die wilde Zeit) zeigt „Filme im Schloß“ im FBW, Schloß Biebrich, am Dienstag, 24. Februar, um 18.00 und 20.15 Uhr, mit „Clouds of Sils Maria“ (Die Wolken von Sils Maria) den neuesten Film des französischen Meisterregisseurs Olivier Assayas.

Für „Clouds of Sils Maria“ hat Assayas Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche die Rolle einer gefeierten Schauspielerin, die sich in einer Lebens- und Rollenkrise befindet, auf den Leib geschrieben.

Mit ihrer jungen persönlichen Assistentin Val, gespielt von Kristen Stewart, liefert sie sich in der Vorbereitung auf eine neue Bühnenrolle ein grandioses Duell der Generationen. „Sie sind immer so hinreißend, daß man ihnen noch Stunden zuschauen möchte“, urteilte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

In Frankreich wurde „Clouds of Sils Maria“ mit dem Louis-Delluc-Preis für den besten französischen Film des Jahres ausgezeichnet. Sechsfach wurde er für den französischen César-Preis nominiert, darunter als bester Film, für Regie sowie für die Darstellerinnen Juliette Binoche und Kristen Stewart. Es läuft die englischsprachige Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Ostflügel des Schlosses und im Vorverkauf werktags ab zwölf Uhr in der Gaststätte „Ludwig”, Wagemannstraße 33-35, Wiesbaden, erhältlich. Vorbestellungen sind auf www.filme-im-schloss.de sowie per Telefon unter 0611 84 07 66 und 31 36 41 möglich.

 
E-Mail PDF

„Jazz Soup“ im Caligari

Zum 10. Jubiläum des Just-Music-Festivals präsentiert Regisseur Jorgos Katsimitsoulias am Dienstag, 17. Februar, um 20 Uhr seinen Film „Jazz-Soup – Ein Film über The Dorf“ im Caligari.

Im Anschluss an die Filmvorführung spricht Andreas Heidenreich vom Deutschen Filminstitut (DIF) mit Katsimitsoulias über den Film. Eintrittskarten sind zum Preis von sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, bei der Touristeninformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, erhältlich.

Ein halbes Jahr begleitete Jorgos Katsimitsoulias den Münsteraner Saxofonist, Komponist und Bandleader Jan Klare, der 2006 sein 30-köpfiges Orchester „The Dorf“ ins Leben rief, bei deren Proben und Konzerten.

Die Musiker von „The Dorf“ treffen sich einmal im Monat im Dortmunder Domizil für eine „öffentliche“ Probe. Bei den Konzerten geht es nicht nur um das musikalische Ergebnis, vielmehr sollen ad hoc und aus dem Stegreif Kommunikationsprozesse von den Instrumentalisten um Klare auf der Bühne vorgestellt werden.

 
E-Mail PDF

Rhein-Main-Premiere des Dokumentarfilms Maïdan

„Filme im Schloß” zeigt am Dienstag, 10. Februar, 18 und 20.15 Uhr, in der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) im Ostflügel des Schlosses Biebrich, Rheingaustraße 140, den Dokumentarfilm Maïdan. Es läuft die Originalversion mit englisch untertiteltem O-Ton in einer Rhein-Main-Premiere.

Der Film des renommierten ukrainischen Filmemachers Sergei Loznitsa, der zu Gast beim Wiesbadener goEast-Festival 2012 war, ist die Chronik des Volksaufstands im Winter 2013/14 auf dem Kiewer Platz der Unabhängigkeit, von den ersten Massendemonstrationen bis zu den gewaltsamen Szenen unmittelbar vor der Flucht des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch.

Der Filmemacher verzichtet auf Interviews und Kommentare und zeigt die Ereignisse aus der Perspektive der demonstrierenden Massen. Der beim Festival in Cannes uraufgeführte Film wurde unter anderem beim Festival dei Popoli mit dem Großen Preis ausgezeichnet.

Eintrittskarten zum Preis von 5 Euro gibt es an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33. Reservierungen sind unter http://www.filme-im-schloss.dehttp://www.filme-im-schloss.de sowie unter den Telefonnummern 0611 840766 und 0611 313641 möglich.

 
E-Mail PDF

Porträt der Pianistin Edith Kraus im Caligari

Am Samstag und Sonntag, 7. und 8. Februar, jeweils um 17.30 Uhr, präsentiert das Kulturamt im Rahmen der Veranstaltungen zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus den Dokumentarfilm „Enjoy the Music – Die Pianistin Edith Kraus“ im Caligari, Marktplatz 9.

Edith Kraus wurde in Wien geboren. Sie wuchs in Karlsbad auf und studierte in den 1920er Jahren bei Artur Schnabel in Berlin Klavier als Meisterschülerin. 1942 wurde sie, zusammen mit ihrer Familie und ihrem Mann, in das Ghetto Theresienstadt gebracht.

In der Gefangenschaft dort half ihr die Musik, das Grauen zu ertragen. Während ihre gesamte Familie nach Auschwitz transportiert wurde, blieb sie und überlebte den Zweiten Weltkrieg. Sie wanderte nach Israel aus, wurde Klavierlehrerin; ihre eigene Karriere als Pianistin schien vergessen. Doch ihre Bewunderer entdeckten Kraus neu und sorgten dafür, dass ihr meisterliches Können in die Welt getragen wurde.

Dokumentarfilmer Wilhelm Rösing und Psychoanalytikerin Marita Barthel-Rösing haben Kraus 2006 bei einer Reise in Israel kennengelernt und waren fasziniert davon, wie detailliert und nachdenklich sie über ihr Leben erzählen konnte. Fünf Jahre lang begleiteten sie sie, um ihr bewegendes Leben zu verfilmen. Rösing und Barthel-Rösing sind bei den Vorführungen zu Gast im Caligari.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse im Caligari.

 
E-Mail PDF

Im Caligari: „Wie im Himmel“

Der Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden lädt Interessierte ein, sich am Dienstag, 10. Februar, 15.30 Uhr, in der Caligari Filmbühne Wiesbaden, Marktplatz 9, gemeinsam „Wie im Himmel“ anzuschauen.

Der Film aus dem Jahr 2004 wird in der Veranstaltungsreihe „Rückblende – Film ab“ gezeigt. Er dauert 133 Minuten und ist freigegeben ab zwölf Jahren. Der Eintritt kostet ermäßigt 4,50 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In „Wie im Himmel“ erleidet der berühmte schwedische Dirigent Daniel Dareus während eines Konzerts einen Herzinfarkt und muss die Arbeit niederlegen. Er zieht sich zurück an den Ort seiner Kindheit. Bald holt ihn die Musik wieder ein und er wird Kantor des Dorfchores. Als er mit dem Chor an dem Wettbewerb „Let the People Sing“ in Österreich teilnimmt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

 
E-Mail PDF

Caligari: „3 Türken & ein Baby“ – Sinan Akkus zu Gast

Am Montag, 2. Februar, um 20 Uhr präsentieren das Deutsche Filminstitut - DIF und der Verein Wiesbadener Kinofestival in der Reihe Filmstadt Wiesbaden/Filmland Hessen die neue Produktion „3 Türken & ein Baby“ von Sinan Akkus in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

Die turbulente Culture-Clash Komödie wurde in Frankfurt am Main gedreht und erzählt von drei ungleichen Brüdern, deren (WG-)Leben durcheinandergewirbelt wird, als sie sich um ein Baby kümmern müssen. „3 Türken & ein Baby“ ist mit Rapper Eko Fresh und den Schauspielern Kostja Ullmann, Kida Ramadan und Christoph Maria Herbst prominent besetzt.

Im Anschluss an die Vorführung führt Andreas Heidenreich (DIF) mit Regisseur Sinan Akkus ein Gespräch.

Sinan Akkus ist ein deutsch-türkischer Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent. Im Jahr 2001 wurde sein Kurzfilm „Sevda heißt Liebe“ mit dem Murnau Kurzfilmpreis ausgezeichnet. Nach mehreren Auftritten als Schauspieler in der Comedy-Serie „Stromberg“ (2004) sowie einem Gastauftritt in der Serie „Dr. Psycho“, nahm Akkus 2007 seinen ersten langen Spielfilm in Angriff. Die prominent besetzte Ensemble-Komödie „Evet, ich will!“ startete mit vielen Festival-Teilnahmen (unter anderem beim Max Ophüls Festival) im Oktober 2009 in den deutschen Kinos.

 
E-Mail PDF

Geschichte des Boxers Trollmann im Caligari

Am Sonntag, 1. Februar, 20 Uhr, ist im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus der Dokumentarfilm „Gibsy – Die Geschichte des Boxers Johann Rukeli Trollmann“ von Eike Besuden im Caligari, Markplatz 9, zu sehen.

Der Sinto Rukeli Trollmann war einer der beliebtesten Boxer in der Weimarer Republik. Die Nationalsozialisten verspotteten seinen tänzelnden Kampfstil als undeutsch, erkannten ihm seinen Titel als Deutscher Meister im Halbschwergewicht am grünen Tisch ab und deportierten ihn später ins KZ Neuengamme.

Im Anschluss an den Film führt die Journalistin Dr. Jutta Szostak ein Gespräch mit Ricardo Lenzi Laubinger und Wilhelm Steffens von der Sinti Allianz Hessen.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

 


Seite 59 von 126
Regionale Werbung

Diese Frage stellt sich

Wer frißt Eisen?
- Der Rost.

Romantische Lyrik des Tages

WIE schön ist es, Deine Hand
gefühlt zu haben!
Und wie schwer, sie wieder
zu laßen!
Wie kann eine Berührung so
kostbar sein?
Sie ist mit jenem Gefühl
verbunden.
Das fast schon vergeßen schien;
Und doch war es nie vergeßen.
Es war immer da und will gegeben sein.

(Stefan Simon)