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Kulturelles
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Swing und Pop im Kurpark

Die Big-Band „Big Noise“ der Wiesbadener Musik- und Kunstschule ist vielen Konzertfreunden gut bekannt. Die Band, die sich seit inzwischen 23 Jahren dem Spaß am gemeinsamen Musizieren über alle Altersgrenzen hinweg verschrieben hat, wird am Samstag, 26. Mai, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr ein Konzert im Wiesbadener Kurpark geben (Eintritt frei).

Unter der Leitung von Dieter Guntermann wird die aus rund 20 Musikern bestehende Formation unter anderem Swing, Filmmusik, Rock und Pop sowie Funk-Melodien zum Besten geben.

Der Platz vor der Konzertmuschel ist nicht bestuhlt, Sitzplätze sind eingeschränkt vorhanden. Für das leibliche Wohl sorgt der im Kurpark befindliche Biergarten.  

„Die historische Konzertmuschel garantiert einen fantastischen Sound“, freut sich gemeinsam mit „Big Noise“ auch Christoph Nielbock, Direktor der Wiesbadener Musik- und Kunstschule, auf die bevorstehenden Auftritte.

Der Veranstaltungsort im Kurpark mit seinen Bäumen, dem Weiher und dem Biergarten „ist nicht zu übertreffen. Wenn beim legendären Glenn-Miller-Klassiker „In the mood“ der Kurpark swingt, dann lebt eine Wiesbadener Tradition im besten Sinne wieder auf.

Schließlich war die Konzertmuschel im Wiesbadener Kurpark über Jahrzehnte hinweg der gesellschaftliche Mittelpunkt des Kurlebens.

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Musik aus San Sebastián im Kulturforum

„Klänge aus dem Baskenland“ präsentiert am Freitag, 18. Mai, 19 Uhr, der Coro de Cámara Gaztelupe aus Wiesbadens Partnerstadt San Sebastián im Kulturforum, Friedrichstraße 16. Der Eintritt ist frei.

Das Ensemble unter Leitung von José Javier Echeverria reist seit mehr als 20 Jahren mit seinem bunten Repertoire durch die Welt und gastierte unter anderem bereits in Brasilien, Kanada, Österreich, Italien, Frankreich und Ungarn.

Der Chor umfasst zwischen zehn und 14 Sängern. Das Programm reicht von traditionellen baskischen Werken bis hin zu populären spanischen Liedern.

Abgerundet wird das iberische Kolorit wird durch Beiträge der Wiesbadener Musikakademie. Studentren der Gesangsklassen präsentieren europäische Kunstmusik mit spanischem Flair. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein Wiesbaden – San Sebastián e. V. statt.

 
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Andreas Maier liest aus seinem Roman „Die Universität“

Im nunmehr sechsten Teil seiner Wetterau-Chronik und literarischen Autobiografie weitet Andreas Maier den Radius auf Frankfurt aus und stellt die dortige Universität ins Zentrum seiner Beobachtungen.

Am Mittwoch, 16. Mai, 19.30 Uhr, stellt er den Roman „Die Universität“ im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, vor.

Den Schutz von Kindheit und Jugend hat der Erzähler hinter sich gelaßen. Rilke und Hesse mit ihrem Pathos wurden gegen Hegel und Descartes getauscht. Er hat mittlerweile ein Studium der Philosophie, Musikwissenschaften und Germanistik aufgenommen, vor allem wird ihm aber die Beschäftigung mit dem eigenen Ich zum Drang.

Verstärkt durch Seminare über Wahrheitstheorie führt die Sinnsuche bereits während des ersten Semesters zu Arztbesuchen. Die Auseinandersetzung mit Identität nimmt pathologische Züge an, es droht ein völliger Verlust der eigenen Person. Und auch die Zeiten geraten durcheinander:

Auf der Suche nach einer Studentenbude stößt der Protagonist auf ein Erotikmagazin, in dem er eine alte Liebe aus dem Jahr 1983 wiederzuerkennen glaubt. Was bleibt ihm anderes übrig, als die Seiten herauszureißen? Aus seiner verzweifelten Lethargie rettet ihn schließlich paradoxerweise ein Pflegefall:

Es ist ausgerechnet Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen, zu der ihn ein Studentenjob führt. Er läßt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt.

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Jazz-Balladen - auf dem Cello gesungen

In der Reihe amici dell’arte: Peter Lehel Quartet mit Manuel Dieskau

Sonntag, 13. Mai 2018, 11 Uhr - Historischer Saal im Hessischen Justizministerium Wiesbaden

Hochkarätig und höchst unterhaltsam. So läßt sich die Jazz-Matinée des Wiesbadener Kulturvereins amici dell’arte am Sonntag, 13. Mai 2018, 11 Uhr, im Historischen Saal des Hessischen Justizministeriums am besten beschreiben.

Das Peter Lehel Quartet, derzeit eines der angesagtesten Jazzensembles in Deutschland, und der für seine expressiven Interpretationen bekannte Cellist Manuel Dieskau führen in die Welt der vertonten Gedichte:

Manuel Dieskau (Cello), Peter Lehel (Saxofon), Ull Möck (Piano), Mini Schulz (Bass) und Dieter Schumacher (Drums) „singen“ mit ihren Instrumenten Balladen bekannter Sänger, wie Sting, Salvador Sobral oder Yves Montand, aber auch Werke von Oscar Peterson oder Camille Saint-Saëns.

Peter Lehel hat speziell für diese Matinée einige der „personal favorites“ von Manuel Dieskau für das Cello arrangiert. Die Musiker führen selbst mit persönlichen Anekdoten und Gedanken zu den ausgewählten Stücken durch das Programm.

 
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Am Samstag freier Eintritt ins Stadtmuseum am Markt

Am Samstag, 5. Mai, können Besucher wieder kostenlos, wie an jedem ersten Samstag im Monat, verschiedene Ausstellungen und Führungen im Stadtmuseum am Markt erleben. Das Stadtmuseum ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Eltern können mit ihren Kindern, empfohlen für Fünf- bis Zwölfjährige, in der Kinderausstellung „Die spinnen, die Mattiaker!“ mit Playmobil das römische Leben in Wiesbaden nachspielen.

Die Kinder können von 11 bis 14 Uhr der museumspädagogischen Betreuung anvertraut werden, falls die Eltern das Museum für sich erkunden möchten.

Anschließend werden die Besucher um 14 Uhr mitgenommen zu einer Führung durch die Sonderausstellung „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“. Es geht auf eine Zeitreise vom Mittelalter bis in die Moderne. Hier können Interessierte herausfinden, welche Persönlichkeiten im Nassauer Raum für den Protestantismus eine bedeutende Rolle gespielt haben oder noch spielen.

 
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Adolf Winkelmann im Kunsthaus

Das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, zeigt bis zum 17. Juni die Ausstellung „Die Besucher“ zu der das Kulturamt zusammen mit der Kuratorin Birgitta Weiss sieben Künstlern aus der Kunstregion Ruhrgebiet eingeladen hat.

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung wird der in Dortmund lebende Filmemacher, Autor und Regisseur Adolf Winkelmann, am Donnerstag, 17. Mai, seinen Roman „Winkelmanns Reise ins U“ im Kunsthaus vorstellen.

Am Tag vor der Lesung, am 16. Mai, zeigt die Caligari Filmbühne zwei Filme von Winkelmann, dessen vielfach ausgezeichnete Filme eine großartige Liebeserklärung an das Ruhrgebiet und ihre Bewohner sind. An beiden Veranstaltungen nimmt Adolf Winkelmann teil.

Am Mittwoch, 16. Mai, 17.30 Uhr, gibt es den Film „Jede Menge Kohle“ aus dem Jahr 1981 zu sehen. Dieser erzählt von dem jungen Bergmann Katlewski, der seiner kleinbürgerlichen Existenz entflieht und eines Tages in seinem Recklinghauser Stollen von der Bildfläche verschwindet.

Nach zwei Wochen taucht er kohlrabenschwarz und desorientiert in einem Schacht unter Dortmund wieder auf. Ebenfalls am Mittwoch, 16. Mai, jedoch um 20 Uhr wird im Caligari der Film „Junges Licht“ von 2016 gezeigt, eine Verfilmung des gleichnamigen Roman von Ralf Rothmann, schildert das Ruhrgebiet in der Nachkriegszeit aus Sicht des zwölfjährigen Arbeitersohns Julian Collien Anfang der 60er-Jahre. Als Sohn eines Bergarbeiters erlebt er die Jahre des deutschen Wirtschaftswunders der Nachkriegszeit hautnah mit und will selbst einmal den Beruf seines Vaters ergreifen.

Im Jahr 2018 wird die letzte Zeche im Ruhrgebiet schließen. Deutschland verliert seine einstmals wichtigsten Energielieferanten und eine Region ihre einstige Identifikation. Doch längst wird nach einer neuen gesucht. Die Kunst als Energie- und Identifikationslieferant kennt auch Adolf Winkelmann, der 2010 die ehemalige Dortmunder Unionsbrauerei in eine monumentale Lichtplastik verwandelte und in ihrem Inneren eine das ganze Gebäude durchziehende Videoinstallation einrichtete.

Seinen Irrweg durch die politischen Institutionen, Hinweise auf einen gigantischen Goldschatz und den Fund von Dokumenten zum Henkelmann-Skandal und der Bargeld-Affäre beschreibt er in seinem fiktiven Roman „Winkelmanns Reise ins U“. Die Schauspieler und Regisseure Orlando und Johannes Klaus lesen am 17. Mai, 19 Uhr, im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10,  Auszüge aus dem Roman...

 


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Diese Frage stellt sich

Wenn der Redakteur vergißt die Frage des Tages zu veröffentlichen, muß er dann am folgenden Tag zwei Fragen stellen?

Darf man in einem Wein­keller auch mal lachen?

Jetzt die von heute: Sägen Neurochirurgen auch privat an anderer Leute Nerven herum?

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