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Kulturelles
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Vortrag im Stadtarchiv: Klara und Jakob - Eine Liebe

„Klara und Jakob. Eine Liebe, gelebt in Briefen 1912-1918“ ist das Themas eines Vortrags. Brigitte Forßbohm am Donnerstag, 8. November, 19 Uhr, im Stadtarchiv, Im Rad 42.

Es ist eine Liebesgeschichte, die, wie so viele andere, durch einen Krieg grausam beendet wurde – die von Klara Kleber und Jakob Binz.

In den ersten Jahren waren es Briefe zwischen zwei jungen Verliebten, die sich auf eine gemeinsame Zukunft vorbereiteten. Dann kam der erste Weltkrieg, und Jakob Binz, Lehrer in Bechtolsheim, Rheinhessen, zog an die Westfront.

Klara Kleber lebte weiter im Elternhaus in Bierstadt. Über die gesamte Kriegszeit wechselte das Paar mehrere Briefe pro Woche, bis Jakob Binz, kurz vor Kriegsende, nach einer Verwundung seinen schweren Verletzungen erlag.

Aus dem bisher erfaßten Teil des vollständig nachgelaßenen Briefwechsels gehen Gedanken und Gefühle der beiden hervor. Themen sind der Kriegsverlauf, der Alltag an der Front, Episoden und Stimmungen, das Leben an der „Heimatfront“, die Familie, die Lebensmittelversorgung, interessante Theaterbesuche und vieles mehr.

Brigitte Forßbohm, Historikerin und Verlegerin, stellt ausgewählte Briefe aus dem Nachlaß von Klara Kleber und Jakob Binz vor.

 
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„Alltäglicher Wahnsinn“ in GALERIE H22

„Alltäglicher Wahnsinn“ in GALERIE H22 in Wiesbaden

Die GALERIE H22, Wiesbaden, Herderstraße 22, lädt ein zur Vernissage der Ausstellung „Alltäglicher Wahnsinn“ am Freitag, den 16. November, um 19:00 Uhr.

Malerei, Fotografie und Skulptur, von Reinhard Berg, Peter Bernhard, Wolfgang Blanke, Susan Geel, Amador Vallina und der Gastkünstlerin Angelika Wende.

Wenn Sie das Tagesgeschehen mitverfolgen, dann fragen Sie sich vielleicht:
Ist es normal, wenn wir den Ast, auf dem wir sitzen, absägen?
Ist es normal, dass wir die Erde ausbeuten und durch Plastikabfälle vermüllen?
Ist es normal, dass die Felder derart mit Chemikalien verseucht werden, dass Insekten keine Chance mehr haben zu überleben?
Ist es normal, dass zwischenmenschliche Kommunikation fast nur noch über das Smartphone gelebt wird?
Ist es normal, dass Priester ihre Schützlinge missbrauchen und dass nicht die Täter, sondern die Opfer sich schämen?
Ist es normal, dass Menschen sich gegenseitig verletzen und umbringen?
Ist es normal, dass die Retter von Ertrinkenden vor Gericht gestellt werden?
Ist es normal, dass die einen im Geld schwimmen und die anderen verhungern?
Ist es normal, dass Narzissten und Psychopathen die Welt regieren?
Ist es normal, dass Ausbeuter und Betrüger geachtet werden?
Ist es normal, dass Menschen sich auf Versicherungen verlassen und nicht auf ihre Familie und Freunde?
Und ist es normal, dass Menschen, die in dieser normalen Welt nicht zurechtkommen, daran zerbrechen oder ausrasten, als verrückt oder wahnsinnig bezeichnet werden?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Künstler der Galerie H22 und loten sie mittels ihrer Werke aus.

Die Vernissage, am 16. November 2018 um 19:00 Uhr, wird eröffnet mit der Leseperformance:
„Jedem Wahnsinn sein Mensch“, von und mit Angelika Wende und Dirk Arlt.

Die Ausstellung „Alltäglicher Wahnsinn“ ist an jedem Samstag von 14:00 bis 17:00 Uhr  geöffnet und dauert noch bis zum 22. Dezember 2018. Nach telefonischer Anmeldung unter 0173 3014770 können auch kurzfristig andere Besuchstermine vereinbart werden.

 
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Kammerkonzert der Wiesbadener Musikakademie

Unter dem Motto ,,Mehr als ein Ave Maria“ lädt die Wiesbadener Musikakademie (WMA) am Mittwoch, 31. Oktober, um 19 Uhr ins Kulturforum, Friedrichstraße 16, ein. Der Eintritt zum Konzert ist gratis.

Es wird Musik vom französischem Komponisten Charles Gounod gespielt, zu seinem 200- jährigen Jubiläum.

Neben dem Titelgebenden ,,Ave Maria“ erklingen auch unterhaltsame Klavierstücke im Charakter der französischen Salon-Romantik, darunter ein Passacaille für zwei Klaviere zu acht Händen. Außerdem werden  auch Arien aus seinen berühmten Opern  ,,Faust“ und ,,Romeo und Juliet“ gespielt.

 
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Im Spiegel der Angst - Uraufführung durch den Bachchor Mainz

Am 20. Oktober 2018 um 19:30 Uhr  präsentiert der Bachchor Mainz unter seinem Leiter Ralf Otto in der Christuskirche Mainz die Uraufführung eines neuen Werkes des renommierten Komponisten Gerhard Müller-Hornbach mit dem Titel Im Spiegel der Angst.
 
Das abendfüllende Stück erzählt von Angst in Situationen im Leben Martin Luthers und von der Bewältigung dieser Ängste.

Texte von Martin Luther, aus der Bibel sowie u.a. von Ingeborg Bachmann, Martin Luther King, Khalil Gibran, G. E. Lessing, Erich Fried oder Epikur wenden das Angst-Erleben Luthers ins allgemein Menschliche.
 
Tatsächlich ist Angst ja bei vielen Menschen ein Daseins-Begleiter; auch gibt es sehr unterschiedliche Ausprägungen von Angst.

Um diese und die mit ihrer Überwindung einhergehenden seelischen Prozesse musikalisch-sinnlich erfahrbar zu machen, setzt der Komponist neben dem Bachchor Mainz auch drei Vokalsolisten ein  – Maren Schwier (Sopran), Christian Rathgeber (Tenor) und Hans Christoph Begemann (Bariton)  – sowie 24 Instrumentalisten des Mutare Ensembles Frankfurt.

Ralf Otto ist der Garant für eine expressive Uraufführung.

 
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„Phantastische Bildwelten“ in in Wiesbaden

GALERIE H22 lädt ein zur Vernissage der Ausstellung „Phantastische Bildwelten“ am Freitag, den 28.September, um 19:00 Uhr, in der Herderstraße 22 in Wiesbaden.

Gastkünstlerin der Ausstellung ist Ursula Gielnik aus Wiesbaden. Ihre Werke, in altmeisterlicher Technik gemalt, sind farbintensive, surreale Landschaften und Tiefenräume, die einer seltsam Traumwelt entnommen sein könnten.

Die Bildgegenstände  zeichnen sich dabei klar, plastisch und überdeutlich vom Hintergrund ab und scheinen von einem seltsam magischen Licht beleuchtet zu sein.

Von der Bildhauerin Susan Geel sind in der Ausstellung zwei lebensgroße „Bestäuberinnen“ und mehrere kleine Insektenfrauen zu sehen.

Sie macht dabei auf  das Problemthema der Bestäubung von Pflanzen aufmerksam, wenn, wie zu befürchten, bald keine Bienenvölker mehr da sein werden.

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Themen-Ausstellung in der Galerie Mainzer Kunst!

Die Galerie Mainzer Kunst! lädt Sie und Ihre Freunde ganz herzlich zur diesjährigen Themen-Ausstellung ein am Samstag, 29. September 2018 um 11 Uhr.

In einer der ältesten biblischen Geschichten spielt bereits die Taube, die mit einem Ölzweig im Schnabel zu Noah zurückkehrte eine besondere Rolle. Aber auch in der Flaggen- & Fahnenkunde bzw. in der Wappenkunde hat der Vogel mit seiner unterschiedlichen Bedeutung bzw. Symbolik Einzug gehalten.

„Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach!“ oder „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ sind bekannte deutsche Sprichwörter, in denen ebenfalls der Vogel immer wieder Verwendung findet.

So überrascht es auch nicht, daß sich bildende Künstler immer wieder mit diesem Sujet auseinandergesetzt haben. Pablo Picassos Friedenstaube ist ganz sicherlich eine der populärsten Darstellungen in der Bildenden Kunst.

So verwundert es nicht, daß sich bis heute auch viele Kunstschaffende der Region Rhein-Main in besonderer Weise mit dem Federvieh auseinandergesetzt haben.

Ich freue mich, sehr unterschiedliche und spannende Positionen aus allen Sparten der Bildenden Kunst wie z. B. Skulpturen, Malerei, Zeichnung, Fotografie oder auch Objekt bzw. Videokunst präsentieren zu können.

Freuen Sie sich auf eine Einführung durch Jens Andres (Künstler und Kurator des Kunstraumes Neureut e. V., Karlsruhe). Den musikalischen Rahmen gestaltet an diesem Vormittag das „BW Duo“ mit Jonathan Bachor (Saxophon) und Oliver Wiesmann (Piano) (angefragt). Die Ausstellung endet am Samstag, 10. November 2018

 


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