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Kulturelles
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„Gespräche in der Villa“ mit Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz

Im Rahmen der Reihe „Gespräche in der Villa", veranstaltet vom Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine, dem Literaturhaus Villa Clementine und dem Presseclub, sind Hans Sarkowicz und Heiner Boehncke am Sonntag, 18. Februar, um 11 Uhr im Literaturhaus, Frankfurter Straße 1, zu Gast und sprechen mit Armin Conrad. Der Eintritt kostet zehn Euro; Karten gibt es nur an der Tageskasse.

Der Detektiv an sich ist ja Einzelkämpfer. Aber, wenn es darum geht, der Geschichte - und insbesondere der hessischen Kulturgeschichte - okkulte Fakten und Zusammenhänge zu entlocken, da ist das „Team" der Schlüssel zum Erfolg.

Professor Heiner Boehncke (Ex-HR) und Hans Sarkowicz (HR) haben in den letzten Jahren Hessens bewegte Geschichte im Zentrum europäischer Verstrickungen, Umwälzungen und Kultur gemeinsam erfolgreich und sauber filetiert.

Mehr als ein Dutzend hochinteressanter Bücher ist inzwischen dabei herausgekommen - ein Autorenteam, das an seinen Steckenpferden und auch an sich selbst nicht satt wird.

Jetzt sind sie schon wieder einschlägig unterwegs, in der Verwandtschaft des Geheimrats Johann Wolfgang von Goethe, wie man hört. Mit Armin Conrad plaudern Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz aus dem gemeinsamen Nähkästchen, und Überraschungen sind versprochen.

 
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Wiesbadener Krimi-März

Der Wiesbadener Krimi-März lädt vom 1. bis 25. März zu einem vielseitigen Programm mit rund 20 Lesungen, Filmen, Gesprächsrunden, einem literarischen Krimiquartett, Theaterabenden, einer Ausstellung und kulinarischen Lesungen ein.

Dabei stehen mit dem Themenschwerpunkt „Rückblende“ brisante gesellschaftspolitische Fragen zur Diskussion.

Der gefeierte Autor Szczepan Twardoch bricht mit seinem Thriller „Der Boxer“ das gängige Verständnis von Opfer- und Täterrollen im Polen während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft auf. In seiner Heimat hat sein Roman viel Begeisterung und auch kontroverse Reaktionen ausgelöst, weil er das Selbstbild des Landes in Frage stellt und kritisch die Vergangenheit aufarbeitet.

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Verena Boos liest im Literaturhaus aus „Kirchberg“

Wohin kann man gehen, wenn von einem Tag auf den anderen nichts mehr ist, wie es war? Die Schriftstellerin Verena Boos erzählt in ihrem neuen Roman „Kirchberg“ die Geschichte einer Rückkehr.

Am Donnerstag, 15. Februar, 19.30 Uhr, stellt sie den Roman im Gespräch mit Ruth Fühner von hr2-kultur im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, in Wiesbaden vor.

Der Kirchberg war einst Hannas Heimat, hier wurde sie im alten Schulhaus von ihren Großeltern aufgezogen und hierhin kehrt sie nach einem Schlaganfall zurück. Bereits vor vielen Jahren hatte sie den Ort verlassen, war als Dozentin in der Welt unterwegs und in Berlin zu Hause.

Viel zu selten hatte sie nur noch die Großeltern besucht und nach deren Tod stand das große Haus für lange Zeit leer. Die Rückkehr ist auch eine Flucht nach dem Schlaganfall, der Hanna ihre Sprache gekostet hat. Ein tiefer Verlust für sie, die stets eine Frau des Wortes war.

Hier will sie nun zur Ruhe kommen. Doch ist dies wirklich ihre Heimat? Gibt es eine solche überhaupt? Und wie geht man mit der plötzlich wieder allzu präsenten Vergangenheit in der Gestalt alter Jugendfreunde um? Denn da sind auf einmal Patrizio, der Freund aus Jugendtagen, und ihre Nachbarin Sabrina, die Hannas selbstgewählte Einsamkeit aufbrechen.  

Präzise schildert Verena Boos, die bereits mit ihrem Debütroman „Blutorangen“ für Furore gesorgt hat, die Geschichte einer Krankheit und die sowohl aufwühlende als auch heilsame Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Verena Boos wurde 1977 in Rottweil geboren. Sie studierte Anglistik und Soziologie und promovierte in Zeitgeschichte. Es folgten mehrjährige Aufenthalte in Italien, Großbritannien und Spanien.

Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit ist sie als Journalistin und Referentin tätig. Sie nahm am Klagenfurter Literaturkurs und der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung teil, wurde für die Bayerische Akademie des Schreibens ausgewählt und las beim Open Mike.

Für ihren Roman „Blutorangen“ wurde sie mit dem Mara-Cassens-Preis für das beste Debüt, dem Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck, dem Grimmelshausen-Förderpreis sowie dem Gerhard-Beier-Preis ausgezeichnet.

Karten zu acht, ermäßigt fünf Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr gibt es bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930, der TicketBox in der Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. An der Abendkasse kosten die Karten elf, ermäßigt acht Euro.

 
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Ausstellung „IMAGINÄR – воображаемое“ im Kunsthaus

Die Ausstellung „IMAGINÄR – воображаемое“ mit Arbeiten von Roman R. Eichhorn ist vom 17. Februar bis zum 25. März im Kunsthaus, Schulberg 10, bei freiem Eintritt zu sehen. Das Kunsthaus ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr und donnerstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 16. Februar, um 19 Uhr. Stadtrat Helmut Nehrbaß begrüßt die Gäste. Der Kunstkritiker und Kunsthistoriker Dr. Peter Lodermeyer wird an diesem Abend zum Werk von Roman R. Eichhorn sprechen. Schüler der Musikschule Sarajski umrahmen den Abend musikalisch. Das Kulturamt lädt alle Interessierten herzlich dazu ein.
 
Der 1948 in der UdSSR geborene Roman R. Eichhorn studierte an der Kunsthochschule in Moskau und war Meisterschüler an der Staatlichen Kunstakademie Moskau. Seit 1991 lebt und arbeitet er in Wiesbaden. Neben der Malerei widmet er sich unter anderem der Kunsterziehung und arbeitet als Autor.

Das Kunsthaus zeigt eine umfassende Ausstellung seiner Werke, in denen Familie, Tradition, Sehnsucht und Erinnerung genauso ihren Ausdruck finden wie seine alte und neue Heimat. Die oftmals mystisch anmutenden Figuren, Landschaften und Architekturen, denen der Betrachter in Eichhorns Werken begegnet, erzählen oft mit leisem Witz berührende Geschichten und laden ein zu Entdeckungsreisen durch imaginäre Bildwelten.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung: Führungen mit Roman R. Eichhorn, Donnertag, 22. Februar, 18 Uhr, und Sonntag, 18. März, 11.30 Uhr Führungen für Schulklassen: Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Finissage: Armin Nufer liest aus Roman R. Eichhorns Werkbiografie „Imagination als Öffnung“. Sonntag, 25. März, 11.30 Uhr.

 
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Theater-Performance „Normal LIFE“

Mit der visuellen Theaterperformance „NOrmal LIFE“ ist der Künstler, Regisseur und Produzent Sebastiano Toma, der seit 2012 für die Regie des European Youth Circus verantwortlich ist, am Freitag, 2. März, 19.30 Uhr, zu Gast in der Wartburg, Schwalbacher Straße 51. Karten für die rund 70 Minuten (ohne Pause) dauernde Veranstaltung ohne Altersbegrenzung gibt es ab sofort im Vorverkauf.

Tanz, Bewegung und Bilder geben Einblicke in die verborgene intime Welt zweier Menschen, die klein sind, aber Größe in sich haben. Jenseits von aufklärerischer Selbstdarstellung zeigen sie die absurden und schönen Seiten des Andersseins. Mit zum Teil autobiografischen Texten führen sie das Publikum in eine surreale Welt voller Gegensätze und Widersprüche.

Die Macher sind Irene Hofer, Roland Hofer (Performance), Lea Prinz (Videoperformance), Pegah Ghalambor (Produktionsassistenz) sowie Sebastiano Toma (Text, Buch und Regie).   

Tickets für 16, ermäßigt zwölf Euro gibt es ab sofort im Vorverkauf bei: Hessisches Staatstheater, Christian-Zais-Straße 3, Telefon (0611) 132325, und Wiesbaden Tourist Information, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930.

 
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Poetikdozentur: junge Autoren – Jan Wagner liest

Im Rahmen der „Poetikdozentur: junge Autoren“ ist der diesjährige Träger des Georg-Büchner-Preises, Jan Wagner, am Mittwoch, 7. Februar, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, zu Gast. Im Gespräch mit der freien Kritikerin Beate Tröger stellt er seinen Gedichtband „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ sowie Essays aus dem Band „Der verschlossene Raum“ vor. Die Lesung wird vom Literaturhaus in Kooperation mit der Hochschule RheinMain veranstaltet; der Eintritt ist frei.

Nach drei mitreißenden Veranstaltungen im Rahmen der „Poetikdozentur“ kann man Jan Wagner nun bei seiner letzten Lesung im Literaturhaus erneut als einzigartigen Lyriker sowie als klugen Essayisten erleben. Seine genauen Beobachtungen im Band „Der verschlossene Raum“ behandeln Kunst und Lyrik ebenso wie etwa die Liebe zu Buchhandlungen.

Von Wagners zahlreichen Lyrikbänden steht an diesem Abend „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ im Zentrum. Darin lotet Wagner anhand von drei erfundenen Poeten - dem schlesischen Bauerndichter Anton Brant, dem Berliner Anagrammdichter Theodor Vischhaupt und dem in Rom lebenden Elegiker Philip Miller – mit Witz und Empathie sowohl poetische Traditionen als auch sein eigenes Schaffen aus. Entstanden ist dieser vor Sprachwitz sprühende Band, der auch als Selbstparodie gelesen werden kann, während Jan Wagners Jahr in der Villa Massimo und mit der Erkenntnis, dass nach Goethe kein Dichter mehr in Rom unbefangen Gedichte schreiben kann.

Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband „Probebohrung im Himmel“. Es folgten „Guerickes Sperling“ (2004), „Achtzehn Pasteten“ (2007), „Australien“ (2010), „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ (2012) und zuletzt der Sammelband „Selbstporträt mit Bienenschwarm“ (2016). Zudem ist er Mitherausgeber der Minnesang-Anthologie „Unmögliche Liebe (Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen, 2017)“. Für seine Lyrik wurde Jan Wagner vielfach ausgezeichnet. Mit seinem Gedichtband „Regentonnenvariationen“ (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse, außerdem wurde er 2017 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

 


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