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Adolf Winkelmann im Kunsthaus

Das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, zeigt bis zum 17. Juni die Ausstellung „Die Besucher“ zu der das Kulturamt zusammen mit der Kuratorin Birgitta Weiss sieben Künstlern aus der Kunstregion Ruhrgebiet eingeladen hat.

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung wird der in Dortmund lebende Filmemacher, Autor und Regisseur Adolf Winkelmann, am Donnerstag, 17. Mai, seinen Roman „Winkelmanns Reise ins U“ im Kunsthaus vorstellen.

Am Tag vor der Lesung, am 16. Mai, zeigt die Caligari Filmbühne zwei Filme von Winkelmann, dessen vielfach ausgezeichnete Filme eine großartige Liebeserklärung an das Ruhrgebiet und ihre Bewohner sind. An beiden Veranstaltungen nimmt Adolf Winkelmann teil.

Am Mittwoch, 16. Mai, 17.30 Uhr, gibt es den Film „Jede Menge Kohle“ aus dem Jahr 1981 zu sehen. Dieser erzählt von dem jungen Bergmann Katlewski, der seiner kleinbürgerlichen Existenz entflieht und eines Tages in seinem Recklinghauser Stollen von der Bildfläche verschwindet.

Nach zwei Wochen taucht er kohlrabenschwarz und desorientiert in einem Schacht unter Dortmund wieder auf. Ebenfalls am Mittwoch, 16. Mai, jedoch um 20 Uhr wird im Caligari der Film „Junges Licht“ von 2016 gezeigt, eine Verfilmung des gleichnamigen Roman von Ralf Rothmann, schildert das Ruhrgebiet in der Nachkriegszeit aus Sicht des zwölfjährigen Arbeitersohns Julian Collien Anfang der 60er-Jahre. Als Sohn eines Bergarbeiters erlebt er die Jahre des deutschen Wirtschaftswunders der Nachkriegszeit hautnah mit und will selbst einmal den Beruf seines Vaters ergreifen.

Im Jahr 2018 wird die letzte Zeche im Ruhrgebiet schließen. Deutschland verliert seine einstmals wichtigsten Energielieferanten und eine Region ihre einstige Identifikation. Doch längst wird nach einer neuen gesucht. Die Kunst als Energie- und Identifikationslieferant kennt auch Adolf Winkelmann, der 2010 die ehemalige Dortmunder Unionsbrauerei in eine monumentale Lichtplastik verwandelte und in ihrem Inneren eine das ganze Gebäude durchziehende Videoinstallation einrichtete.

Seinen Irrweg durch die politischen Institutionen, Hinweise auf einen gigantischen Goldschatz und den Fund von Dokumenten zum Henkelmann-Skandal und der Bargeld-Affäre beschreibt er in seinem fiktiven Roman „Winkelmanns Reise ins U“. Die Schauspieler und Regisseure Orlando und Johannes Klaus lesen am 17. Mai, 19 Uhr, im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10,  Auszüge aus dem Roman...

 
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Musik aus der Partnerstadt Kfar Saba

Unter dem Motto „Singing Cities, Twinning Cities“ lädt die Wiesbadener Musik- und  Kunstschule (WMK) am Mittwoch, 9. Mai, um 19 Uhr zu einem farbenfrohen Konzert ins Kulturforum, Schillerplatz 1-2, ein.

Das „Kfar Saba Conservatory Youth Ensemble“ aus Wiesbadens israelischer Partnerstadt spannt gemeinsam mit dem WMK-Popchor „Young Voices“ einen musikalischen Bogen von traditionellen bis hin zu aktuellen Songs. Der Eintritt ist frei.

Das „Kfar Saba Conservatory Youth Ensemble“ unter Leitung von Yael Cohen kombiniert Vokalensemble und Rockband in einem. Neben populärer Musik verschiedener Genres bringt die Formation auch traditionelle israelische Songs auf die Bühne.

Das Ensemble tritt in verschiedenen Veranstaltungen in Kfar Saba auf und tourte im Sommer 2016 durch China. Der Popchor „Young Voices“ unter Leitung von Anja Altrichter setzt auf eigene Arrangements und Choreografien zu aktuellen Popsongs.

Aber auch Klassiker dürfen im Repertoire nicht fehlen. Seit seiner Gründung 2012 entwickelte sich der Chor rasant und hat sich bereits fest in der Wiesbadener Chorszene etabliert. Zuletzt trat das Ensemble bei der Verleihung des Medienpreises der Gesellschaft für deutsche Sprache im Kurhaus auf.

 
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Vortrag im Kurhaus WI zur Sammlung Ernst

Am Sonntag, 6. Mai, 14.30 Uhr, spricht Professor Dr. Christoph Zuschlag im Kurhaus Wiesbaden, Christian-Zais-Saal, zum Thema „Die Sammlung Ernst – Bedeutung und Chancen einer Präsentation in dem neuen Museum“. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Voraussichtlich Ende 2021 wird in zentraler Lage Wiesbadens ein von dem berühmten japanischen Architekten Fumihiko Maki entworfenes neues Museum für abstrakte Kunst eröffnet, das die Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung errichtet.

Der in Wiesbaden lebende Unternehmer Reinhard Ernst hat in über 30 Jahren eine Sammlung von internationalem Rang zusammengetragen, in deren Zentrum die abstrakte Malerei in Europa, den USA und Japan nach 1945 steht.

Der Vortrag stellt das Profil der Sammlung vor und erläutert Werke, unter anderem der US-Amerikaner Helen Frankenthaler und Robert Motherwell, der deutschen Informellen Karl Otto Götz und Emil Schumacher sowie von Vertretern der japanischen Gutai-Gruppe wie Kazuo Shiraga und Atsuko Tanaka.

Professor Zuschlag war von 2007 bis 2018 Professor für Kunstgeschichte und Kunstvermittlung an der Universität Koblenz-Landau. Seit dem 1. April dieses Jahres hat er die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professur für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Universität Bonn inne.

 
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VERA’S KABINETT in der Galerie Mainzer Kunst!

Vera Mohrs: Gesang & Klavier, Dominik Lamby: E-Bass - Freitag, 11. Mai 2018, 19:00 Uhr - Galerie Mainzer Kunst! Weihergarten 11,Mainz

Die Galerie Mainzer Kunst! lädt Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein zum Konzert am Freitag, 11. Mai 2018 um 19:00 Uhr (Einlaß: 18:30 Uhr) in die Räume der Galerie. Das Konzert ist ein besonderes Highlight im Rahmen der aktuellen Ausstellung „30 Jahre Kunstpreis MAINZER STADTDRUCKER“.

Vera Mohrs, eigenwillige Sängerin und Songschreiberin, betreibt ein hintersinniges Spiel mit künstlerischen Kontrasten. Auf ihrer neuen CD „Schaum“ packt sie gekonnt kluge Inhalte in leichtgängige, klangvolle deutsche Texte, Melodien mit Ohrwurm-Potential und ungewohnte Harmonien gehen bei ihr Hand in Hand.

Dazu verdichtet Dominik Lamby die Atmosphäre an E-Bass und Effektgeräten. Die Texte offenbaren eine sehr persönliche Sicht auf die Welt, die mal ernst, mal leicht, mal melancholisch, mal tieftraurig, mal albern sein kann und immer Stellung bezieht.

Mit dem neuen Album setzt VERA’S KABINETT einen individuellen und ausdrucksstarken Wegweiser in die deutsche Singer bzw. Songwriter-Landschaft.

FAZ: „Songs, die mit unaufdringlich eingängigen Melodien, ausgefeilten Details und interessanten Gedanken stets einige Schritte abseits des Mainstreams wandeln.“ - TAZ: „Chansons gegen den Strich und mit unerwarteten Klangideen!“ - Rheinpfalz: „Wenn das Leben eine nie enden wollende Karussell-Fahrt wäre, dann wäre die Musik von VERA’S KABINETT der ideale Soundtrack dazu.“

Der Eintritt zum Konzert beträgt 10 €. Kartenverkauf nur an der Abendkasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 
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Führung durch die Ausstellung „Die Besucher“

Das Kulturamt lädt am Sonntag, 6. Mai, 11.30 Uhr, zu einer Führung durch die Ausstellung „Die Besucher“ in das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, ein.

Die Kuratorin der Ausstellung, Birgitta Weiss, wird den Besuchern die Werke von Gisbert Danberg, Engels & Kraemer, Christian Gode, Barbara Grosse, Uwe Siemens und Angela Schilling erläutern.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Juni zu sehen und kann dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden.

Der Eintritt ist frei.

 
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30 Jahre Kunstpreis MAINZER STADTDRUCKER

Die Jubiläumsausstellung präsentiert Werke fast aller 19 Preisträger: Karlheinz Oswald (1988), Robert Schwarz (1989), Michaela Karch (1990), Volker Pape (1991), Markus Guthörl (1992), Alfonso Mannella (1993), Bettina van Haaren (1994), Michael Rausch (1995), Beate Emde (1996/97), Heike Negenborn (1998/99), Claus Laubscher + (2000/01), Barbara Beisinghoff (2002/03), Nikola Jaensch (2004/05), Katharina Fischborn (2006/07), Nikolas Hönig (2008/09), Philipp Hennevogl (2010/11), Sandra Heinz (2012/14), Angela Glajcar (2015/16), Franca Bartholomäi (2017/18) vom 28. April 2018 bis 2. Juni 2018

Die Galerie Mainzer Kunst! lädt Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein zur Eröffnung dieser Jubiläumsausstellung am Samstag, 28. April 2018 um 11 Uhr.

Zu Ehren ihres größten Sohnes Johannes Gutenberg verleiht die Landeshauptstadt Mainz nunmehr im 30. Jahr den bundesweiten Mainzer Stadtdruckerpreis an Künstlerpersönlichkeiten, die sich aufgrund besonderer Leistungen um die Druckkunst verdient gemacht haben und von einer Fachjury bestimmt wurden.

Diese Jubiläumsausstellung ist gleichzeitig eine Würdigung der Galerie Mainzer Kunst! gegenüber des „Man of Millenium“, dessen Todestag sich zum 550. Male jährt und der mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern die Entwicklung der Medien- und Kulturgeschichte weltweit revolutionierte.

Die Ausstellung präsentiert Werke nahezu aller bisheriger Preisträgerinnen und Preisträger. Selbstverständlich dürfen da Exponate des 1. Mainzer Stadtdruckers Karlheinz Oswald nicht fehlen. Wie stark die unterschiedlichsten Sparten der Bildenden Kunst in dieser Ausstellung vertreten sind, zeigt auch die Arbeit der international renommierten Künstlerin Barbara Beisinghoff. Sie ist 2004 für ihre Verdienste um die Druckkunst von der Landeshauptstadt Mainz ausgezeichnet worden. Ihre Installationen zeigen Wasserzeichen und Wasserstrahlzeichnungen gegen Licht.

Auch die aktuelle Preisträgerin Franca Bartholomäi ist mit ihren Holzschnitt-Werken präsent. Die Künstlerin bedient sich einer ausdrucksvollen Bildsprache mit zeitgenössischem Bezug. Ihre eigenwilligen, auf Schwarz und Weiß reduzierten Darstellungen laßen komplexe, grafisch reizvolle Traumwelten entstehen.

Den musikalischen Rahmen gestaltet an diesem Vormittag Ilse Schröer (Saxophon & Bassklarinette). Die Ausstellung
endet am Samstag, 2. Juni 2018.

 


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Es zieht mich zu jener Stadt, deren Wege Wasser sind.
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Sanft umschließt mich schwarzes Holz.
Sanft wiegt es mich in Schlaf ohne Traum.
Grabespaläste entstorbener Zeit schweben  vorbei.
Gemeinsam sinken wir in dunkles Blau, wo die Welt unsere Ruhe nicht findet.

(Stefan Simon)

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