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Kulturelles
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Thomas Duttenhoefer traf Mario Adorf

Kabinett-Ausstellung vom 10.03.2018 (Vernissage 11 Uhr) bis 21.04.2018, Galerie Mainzer Kunst!, Weihergarten 11, Mainz.
„… Als Modelleur par exellence arbeitet Thomas Duttenhoefer bei seinen Bildnissen, die in ihrer großen Reihe ihn als einen der bedeutendsten Porträtisten seiner Generation ausweisen.“ (Zitat: Bernd Krimmel).

Die Fähigkeit, das psychologische Moment einer Person zu erfaßen und im Portrait wiederzugeben, hat etwas mit Intuition und Begabung zu tun. Thomas Duttenhoefer verfügt über eine außerordentliche Begabung. (Zitat: Dr. Veronika Wiegartz)

Auf Initiative von Wolfgang Thomeczek vom Kunst-Kabinett-Thiefenthal hatte Thomas Duttenhoefer im August 2016 Gelegenheit den Weltstar Mario Adorf zu porträtieren. Zweifelsohne zählt Mario Adorf zu profiliertesten zeitgenössischen Darstellern auf der Bühne, im Fernsehen und im Kino.

Mit seinem Geburtsort Mayen, seinem Studium hier in der Landeshauptstadt Mainz, als Mitglied des Kuratoriums der Nibelungen-Festspiele in Worms und als Preisträger der Carl-Zuckmayer-Medaille hat der Ausnahmeschauspieler einen ganz besonderen Bezug zu Rheinland-Pfalz.

Mit den Portrait-Büsten und Ölskizzen sowie Zeichnungen von Mario Adorf, die Thomas Duttenhoefer geschaffen hat, dokumentiert diese 1. Kabinett-Ausstellung der Galerie Mainzer Kunst! in besonderer Weise den Schaffensprozess des Künstlers, der u. a. auch Hilde Domin, Edgar Reitz und Marcel Reich-Ranicki portraitiert hat.

 
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Ausstellung "MENSCHENBILDER"

Werke von ARMIN MUELLER-STAHL 10.03.2018 (Vernissage 11 Uhr) bis 21.04.2018, MainzerKunst! - Weihergarten 11, Mainz
Armin Mueller-Stahl, Jahrgang 1930, gehört ohne Zweifel zu den klassischen künstlerischen Mehrfachbegabungen der deutschen Kulturgeschichte wie Ernst Barlach, Hermann Hesse, Oskar Kokoschka, um nur einige zu nennen.

Armin Mueller-Stahl, der bedeutendste lebende deutsche Schauspieler, studierter Konzertgeiger, sagt von sich: „Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen.“

Sechs Jahrzehnte ist Armin Mueller-Stahl bildkünstlerisch tätig. Viele Malereien und unzählige Arbeiten auf Papier sind entstanden. Seit 17 Jahren ist für ihn die Druckgrafik ein wichtiges künstlerisches Ausdrucksmittel.

Seine Bilder sind spannende, heitere, zeitweise auch ironische Auseinandersetzungen mit Gesehenem und Erlebtem. Das genaue Beobachten ist für ihn als Schauspieler wie als bildender Künstler von großer Bedeutung. Gestik und Mimik verraten ihm viel.

Heute befinden sich die Werke von Armin Mueller-Stahl in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslandes. 2006 ehrte ihn das Land Rheinland-Pfalz - hier im Staatstheater der Landeshauptstadt Mainz - mit der Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille.

Den musikalischen Rahmen gestalten an diesem Vormittag Manuel Christ (Cello) und Sebastian Mies (Geige).

 

 
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„Gespräche in der Villa“ mit Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz

Im Rahmen der Reihe „Gespräche in der Villa", veranstaltet vom Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine, dem Literaturhaus Villa Clementine und dem Presseclub, sind Hans Sarkowicz und Heiner Boehncke am Sonntag, 18. Februar, um 11 Uhr im Literaturhaus, Frankfurter Straße 1, zu Gast und sprechen mit Armin Conrad. Der Eintritt kostet zehn Euro; Karten gibt es nur an der Tageskasse.

Der Detektiv an sich ist ja Einzelkämpfer. Aber, wenn es darum geht, der Geschichte - und insbesondere der hessischen Kulturgeschichte - okkulte Fakten und Zusammenhänge zu entlocken, da ist das „Team" der Schlüssel zum Erfolg.

Professor Heiner Boehncke (Ex-HR) und Hans Sarkowicz (HR) haben in den letzten Jahren Hessens bewegte Geschichte im Zentrum europäischer Verstrickungen, Umwälzungen und Kultur gemeinsam erfolgreich und sauber filetiert.

Mehr als ein Dutzend hochinteressanter Bücher ist inzwischen dabei herausgekommen - ein Autorenteam, das an seinen Steckenpferden und auch an sich selbst nicht satt wird.

Jetzt sind sie schon wieder einschlägig unterwegs, in der Verwandtschaft des Geheimrats Johann Wolfgang von Goethe, wie man hört. Mit Armin Conrad plaudern Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz aus dem gemeinsamen Nähkästchen, und Überraschungen sind versprochen.

 
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Wiesbadener Krimi-März

Der Wiesbadener Krimi-März lädt vom 1. bis 25. März zu einem vielseitigen Programm mit rund 20 Lesungen, Filmen, Gesprächsrunden, einem literarischen Krimiquartett, Theaterabenden, einer Ausstellung und kulinarischen Lesungen ein.

Dabei stehen mit dem Themenschwerpunkt „Rückblende“ brisante gesellschaftspolitische Fragen zur Diskussion.

Der gefeierte Autor Szczepan Twardoch bricht mit seinem Thriller „Der Boxer“ das gängige Verständnis von Opfer- und Täterrollen im Polen während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft auf. In seiner Heimat hat sein Roman viel Begeisterung und auch kontroverse Reaktionen ausgelöst, weil er das Selbstbild des Landes in Frage stellt und kritisch die Vergangenheit aufarbeitet.

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Verena Boos liest im Literaturhaus aus „Kirchberg“

Wohin kann man gehen, wenn von einem Tag auf den anderen nichts mehr ist, wie es war? Die Schriftstellerin Verena Boos erzählt in ihrem neuen Roman „Kirchberg“ die Geschichte einer Rückkehr.

Am Donnerstag, 15. Februar, 19.30 Uhr, stellt sie den Roman im Gespräch mit Ruth Fühner von hr2-kultur im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, in Wiesbaden vor.

Der Kirchberg war einst Hannas Heimat, hier wurde sie im alten Schulhaus von ihren Großeltern aufgezogen und hierhin kehrt sie nach einem Schlaganfall zurück. Bereits vor vielen Jahren hatte sie den Ort verlassen, war als Dozentin in der Welt unterwegs und in Berlin zu Hause.

Viel zu selten hatte sie nur noch die Großeltern besucht und nach deren Tod stand das große Haus für lange Zeit leer. Die Rückkehr ist auch eine Flucht nach dem Schlaganfall, der Hanna ihre Sprache gekostet hat. Ein tiefer Verlust für sie, die stets eine Frau des Wortes war.

Hier will sie nun zur Ruhe kommen. Doch ist dies wirklich ihre Heimat? Gibt es eine solche überhaupt? Und wie geht man mit der plötzlich wieder allzu präsenten Vergangenheit in der Gestalt alter Jugendfreunde um? Denn da sind auf einmal Patrizio, der Freund aus Jugendtagen, und ihre Nachbarin Sabrina, die Hannas selbstgewählte Einsamkeit aufbrechen.  

Präzise schildert Verena Boos, die bereits mit ihrem Debütroman „Blutorangen“ für Furore gesorgt hat, die Geschichte einer Krankheit und die sowohl aufwühlende als auch heilsame Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Verena Boos wurde 1977 in Rottweil geboren. Sie studierte Anglistik und Soziologie und promovierte in Zeitgeschichte. Es folgten mehrjährige Aufenthalte in Italien, Großbritannien und Spanien.

Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit ist sie als Journalistin und Referentin tätig. Sie nahm am Klagenfurter Literaturkurs und der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung teil, wurde für die Bayerische Akademie des Schreibens ausgewählt und las beim Open Mike.

Für ihren Roman „Blutorangen“ wurde sie mit dem Mara-Cassens-Preis für das beste Debüt, dem Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck, dem Grimmelshausen-Förderpreis sowie dem Gerhard-Beier-Preis ausgezeichnet.

Karten zu acht, ermäßigt fünf Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr gibt es bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930, der TicketBox in der Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. An der Abendkasse kosten die Karten elf, ermäßigt acht Euro.

 
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Ausstellung „IMAGINÄR – воображаемое“ im Kunsthaus

Die Ausstellung „IMAGINÄR – воображаемое“ mit Arbeiten von Roman R. Eichhorn ist vom 17. Februar bis zum 25. März im Kunsthaus, Schulberg 10, bei freiem Eintritt zu sehen. Das Kunsthaus ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr und donnerstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 16. Februar, um 19 Uhr. Stadtrat Helmut Nehrbaß begrüßt die Gäste. Der Kunstkritiker und Kunsthistoriker Dr. Peter Lodermeyer wird an diesem Abend zum Werk von Roman R. Eichhorn sprechen. Schüler der Musikschule Sarajski umrahmen den Abend musikalisch. Das Kulturamt lädt alle Interessierten herzlich dazu ein.
 
Der 1948 in der UdSSR geborene Roman R. Eichhorn studierte an der Kunsthochschule in Moskau und war Meisterschüler an der Staatlichen Kunstakademie Moskau. Seit 1991 lebt und arbeitet er in Wiesbaden. Neben der Malerei widmet er sich unter anderem der Kunsterziehung und arbeitet als Autor.

Das Kunsthaus zeigt eine umfassende Ausstellung seiner Werke, in denen Familie, Tradition, Sehnsucht und Erinnerung genauso ihren Ausdruck finden wie seine alte und neue Heimat. Die oftmals mystisch anmutenden Figuren, Landschaften und Architekturen, denen der Betrachter in Eichhorns Werken begegnet, erzählen oft mit leisem Witz berührende Geschichten und laden ein zu Entdeckungsreisen durch imaginäre Bildwelten.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung: Führungen mit Roman R. Eichhorn, Donnertag, 22. Februar, 18 Uhr, und Sonntag, 18. März, 11.30 Uhr Führungen für Schulklassen: Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Finissage: Armin Nufer liest aus Roman R. Eichhorns Werkbiografie „Imagination als Öffnung“. Sonntag, 25. März, 11.30 Uhr.

 


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