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Kulturelles
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Grillen und Chillen für Familien

„Kultur auf der Zitadelle“: Grillen und Chillen für Familien – und dazu kubanische Live-Musik genießen

Stadthistorisches Museum bietet bei „Tag der offenen Tür“ Gelegenheit, die „Schellack“-Ausstellung zu erleben

Die Sommerferien sind zwar gerade erst zu Ende gegangen, aber trotzdem braucht so mancher schon wieder Erholung, Spaß und Sommergefühle. Aus diesem Grunde haben sich das Kultur- und Baudezernat, das Stadthistorische Museum und die Gebäudewirtschaft Mainz die Veranstaltung „Kultur auf der Zitadelle“ einfallen lassen. Am Sonntag, 14. August 2011, können Groß und Klein ab 11.00 Uhr genau das in ihrer Heimatstadt finden, was die Sommerferien stets so traumhaft macht: Bei karibischen Rhythmen entspannt „Grillen und Chillen“ für die Erwachsenen - Spiel und Spaß für die Kinder.

Den Anfang macht auf der Zitadelle die Band „Los 4 del Son“. Salsa, Merengue, Bachata und kubanischer Son bringen das Blut und die Beine in sommerliche Wallung. Die Vier-Mann-Band aus Havanna zählt zu den bekanntesten Interpreten aktueller kubanischer Volksmusik. Sie schaffen es spielerisch,  den „Buena Vista Social Club“ nach Mainz zu holen und das Gelände am Drususstein im übertragenen Sinne zum „Playas del Este“, den bekanntesten Strand Havannas, zu verwandeln.

 Um 12.00 sowie um 14.00 Uhr zeigt das Ambrella-Figurentheater für die Kleinsten die Geschichte „Die Stadtmaus und die Landmaus“. Die für Kinder umgeschriebene antike Fabel des griechischen Dichters Äsop erzählt von der Suche zweier sehr unterschiedlicher Mäuse nach ihrem wahren Zuhause.

Zusätzlich zum Bühnenprogramm veranstaltet das Stadthistorische Museum in der Zitadelle seinen „Tag der offenen Tür“. Bei freiem Eintritt kann die Sonderausstellung „Schellack in Mainz“ besucht oder das Museum nach spannenden Geschichten aus der Mainzer Vergangenheit durchstöbert werden. In Kurzführungen wird anschaulich erklärt, weshalb die deutsche Lackindustrie ihre Wurzeln in Mainz hat - und auf welchem Wege von hier aus der begehrte Schellack in die ganze Welt verschickt wurde.

 Weil der Mensch aber allein von Musik und Kultur lebt, kann an diesem Sonntag auf der Zitadelle auch gegrillt werden. Das heißt für alle Mainzer Familie: Den Picknickkorb füllen und  sich auch nach den Sommerferien einen schönen Tag auf der Zitadelle machen. Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse freut sich schon auf viel Besuch.

 
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Schüler lernen ihre Stadt kennen

„Kulturlandschaft Lesen Lernen“ Schüler lernen ihre Stadt kennen Wie ist das Mainzer Becken beschaffen? Welche Bedeutung hatte Mainz im Mittelalter? Und: Wie entwickelte sich die Stadt bis heute?

Antworten auf diese Fragen können Mainzer Gymnasien zusammen mit dem ai-mainz, Architekturinstitut der Fachhochschule Mainz, im Rahmen von „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“ in einem mehrtägigen Workshop erarbeiten. 15 Mädchen und Jungen der gymnasialen Oberstufe werden darin durch ein abwechslungsreiches Programm für die unterschiedlichen Aspekte der Entwicklung der Stadt Mainz und der sie umgebenden Kulturlandschaft sensibilisiert und begeistert. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur wissenschaftlich fundiert und altersgerecht informiert, sondern auch in den Stand versetzt werden, souverän mit aktuellen Fragen der Stadtentwicklung umzugehen. Das Programm ist bereits mehrfach erfolgreich am Gonsenheimer Gymnasium durchgeführt worden. Eine vom ai-Mainz erarbeitete ausführliche Broschüre ermöglicht den Lehrerinnen und Lehrern die Einarbeitung in die Thematik, in die Epochen und Besonderheiten der Mainzer Stadtgeschichte. Den Abschluss des Workshops bildet eine Projektwoche. Sie kann en bloc oder auch tageweise gestaltet werden. Die aufeinanderfolgenden Epochen der Stadtgeschichte werden mit Hilfe verschiedener Medien (Internetrecherche, Filme, Vorträge) erarbeitet und vermittelt. Praktische, analytische und gestalterische Übungen ergänzen diese Arbeitsphasen anschaulich in ausgewählten Bereichen des Landesmuseums, bei drei Stadtrundgängen in verschiedenen Teilen der Stadt und dem Besuch der Zitadelle.

 
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Seniorenwoche hat „Historisches Wiesbaden“ zum Thema

Vom 22. bis 26. August veranstaltet der Seniorenbeirat die diesjährige Seniorenwoche. Sie steht unter dem Titel „Historisches Wiesbaden.

Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am Montag, 22. August, um 14.30 Uhr durch den Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Bernd Kühnemund, im Foyer des Staatstheaters. Anschließend ist Filmmusik der 40er und 50er Jahre zu hören.

Am Dienstag, 23 August, führt um 15 Uhr Dr. Andreas Schmidt-von-Rhein durch die Wiesbadener Casino-Gesellschaft in der Friedrichstraße 22. Treffpunkt ist der Eingang zur Casinogesellschaft.

Eine Führung durch die Sektkellerei Henkell steht am Mittwoch, 24. August, auf dem Programm. Eingeschlossen ist eine Sektprobe. Beginn ist um 14 Uhr, der Eintritt kostet vier Euro. Treffpunkt ist der Eingang zur Sektkellerei in der Biebricher Alle 142.

Um die warmen Quellen geht es Donnerstag, 25. August. Treffpunkt ist um 14.15 Uhr, am Kochbrunnen. Dort gibt es Erläuterungen zu den Wiesbadener Thermalquellen.  Anschließend geht es in das Hotel „Schwarzer Bock“, dessen Räume besichtigt werden.

Am Freitag, 26. August, gibt es eine Exkursion zum Jagdschloss Platte. Um 11 Uhr gibt es dort eine Führung. Wer dort mitmachen möchte, fährt am besten um 10.23 Uhr mit dem Bus der Linie 270 von der Haltestelle „C“ zur Haltestelle „Jagdschloss“.

 
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Kabinettausstellung Franz Philipp Schott

Aus Anlass des 200. Geburtstages von Franz Philipp Schott am 30. Juli präsentiert die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz (Rheinallee 3 B), in einer Kabinettausstellung vom 08. August bis zum 03. September 2011 Dokumente zu Leben und Wirken des Mainzer Musikverlegers. Schott war derjenige, der die Zusammenarbeit seines Verlages mit Richard Wagner initiierte, aber auch als langjähriger Präsident der Mainzer Liedertafel und als ehrenamtlicher Bürgermeister spielte er für das öffentliche und kulturelle Leben seiner Heimatstadt eine wichtige Rolle. Die Kabinettausstellung zeigt Exponate aus Beständen der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs.
 
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Ungewöhnliche Fotografie Ausstellung

Ungewöhnliche Fotografie Ausstellung in der Klarastraße in Mainz. Vom 12. bis 19. August 2011 verwandelt der Fotografiestudent Marcel Meyer die Mainzer Klarastraße in eine riesige Galerie. In jedem der 22 Geschäfte wird ein unscharfes Portrait einer dort arbeitenden Person zu sehen sein. Zusätzlich wird in der Klarastraße 2 eine temporäre Galerie eingerichtet, in der weitere Bilder von den portraitierten Personen neben ihren unscharfen Portraits gezeigt werden. Was ist ein Foto heutzutage noch wert? Wer macht sich die Mühe, rahmt ein unscharfes Bild und hängt es auf, obwohl es doch offensichtlich fehlerhaft ist? Doch gerade das Spiel mit der Unschärfe zwingt uns dazu, genau hinzusehen. Ist das nicht der Mensch, der mich eben noch bedient hat? Die Augen springen hin und her. Plötzlich betrachtet man intensiv sein Gegenüber... Die Klarastraße in Mainz ist durch und durch eine Traditionsstraße. Hier gibt es keine Ketten oder Filialen, hier findet man inhabergeführte Fachgeschäfte. Für die Menschen hierist es mehr als ein Job. Sie verbringen einen Großteil ihres Lebens in dieser Straße, die meisten schon seit Generationen. Doch obwohl die Straße keine 50 Meter parallel zur Fußgängerzone verläuft, bleibt die Laufkundschaft aus. Wer hier einkauft, kommt in erster Linie wegen der Menschen. Der Fotografiestudent Marcel Meyer hatte Anfang dieses Jahres mit WE DID IT ANALOG seine erste große Ausstellung im Peng in der Mainzer Rheinallee. Die letzten vier Monate arbeitete er an diesem Projekt und machte sich auf den Weg, seine Nachbarn kennen zu lernen.

 
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25 Jahre Kunstverein Bellevue-Saal

Vor 25 Jahren gründeten Wiesbadener Künstlerinnen und Künstler in der damals noch sehr renovierungsbedürftigen Nerotalklinik einen Verein, um ihr umfangreiches Ausstellungsprojekt „Krankheit und Tod“ zu realisieren. Ende 1993 überließ dann die Stadt der Künstlergruppe den Bellevue-Saal. Hier realisierten sie ihr Konzept, immer einen Künstler „von außen“ und einen Kunstschaffenden „von hier“ gemeinsam auftreten zu lassen. Auch die Vergabe von Stipendien wurde übernommen. Das Konzept funktioniert bis heute. Zwischenzeitlich wurde das Ausstellungsprogramm wesentlich erweitert, Dokumentationen herausgegeben, die Stipendien aufgestockt und die Abschlussausstellung der Stipendiaten dokumentiert. Das große ehrenamtliche Engagement des Vereins wurde 2006 von der Stadt Wiesbaden mit dem Kulturpreis gewürdigt.

Zum 25-jährigen Jubiläum werden die Gründungsmitglieder und fünf weitere Künstler ausstellen. Intension ist es, Werke von damals im solchen aus der jüngsten Vergangenheit der Öffentlichkeit vorzustellen. Sie ist vom 11. bis 20. August im Bellevue-Saal zu sehen und zeigt Arbeiten aus Installation, Malerei und Skulptur. Die Ausstellung überbrückt damit eine Zeitspanne von 25 Jahren. Ausstellungseröffnung ist am Donnerstag, 11. August, 19 Uhr. Die Einführung hat Ulrich Meyer-Husmann übernommen.

 


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