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Kulturelles
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Jazz-Balladen - auf dem Cello gesungen

In der Reihe amici dell’arte: Peter Lehel Quartet mit Manuel Dieskau

Sonntag, 13. Mai 2018, 11 Uhr - Historischer Saal im Hessischen Justizministerium Wiesbaden

Hochkarätig und höchst unterhaltsam. So läßt sich die Jazz-Matinée des Wiesbadener Kulturvereins amici dell’arte am Sonntag, 13. Mai 2018, 11 Uhr, im Historischen Saal des Hessischen Justizministeriums am besten beschreiben.

Das Peter Lehel Quartet, derzeit eines der angesagtesten Jazzensembles in Deutschland, und der für seine expressiven Interpretationen bekannte Cellist Manuel Dieskau führen in die Welt der vertonten Gedichte:

Manuel Dieskau (Cello), Peter Lehel (Saxofon), Ull Möck (Piano), Mini Schulz (Bass) und Dieter Schumacher (Drums) „singen“ mit ihren Instrumenten Balladen bekannter Sänger, wie Sting, Salvador Sobral oder Yves Montand, aber auch Werke von Oscar Peterson oder Camille Saint-Saëns.

Peter Lehel hat speziell für diese Matinée einige der „personal favorites“ von Manuel Dieskau für das Cello arrangiert. Die Musiker führen selbst mit persönlichen Anekdoten und Gedanken zu den ausgewählten Stücken durch das Programm.

 
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Am Samstag freier Eintritt ins Stadtmuseum am Markt

Am Samstag, 5. Mai, können Besucher wieder kostenlos, wie an jedem ersten Samstag im Monat, verschiedene Ausstellungen und Führungen im Stadtmuseum am Markt erleben. Das Stadtmuseum ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Eltern können mit ihren Kindern, empfohlen für Fünf- bis Zwölfjährige, in der Kinderausstellung „Die spinnen, die Mattiaker!“ mit Playmobil das römische Leben in Wiesbaden nachspielen.

Die Kinder können von 11 bis 14 Uhr der museumspädagogischen Betreuung anvertraut werden, falls die Eltern das Museum für sich erkunden möchten.

Anschließend werden die Besucher um 14 Uhr mitgenommen zu einer Führung durch die Sonderausstellung „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“. Es geht auf eine Zeitreise vom Mittelalter bis in die Moderne. Hier können Interessierte herausfinden, welche Persönlichkeiten im Nassauer Raum für den Protestantismus eine bedeutende Rolle gespielt haben oder noch spielen.

 
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Adolf Winkelmann im Kunsthaus

Das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, zeigt bis zum 17. Juni die Ausstellung „Die Besucher“ zu der das Kulturamt zusammen mit der Kuratorin Birgitta Weiss sieben Künstlern aus der Kunstregion Ruhrgebiet eingeladen hat.

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung wird der in Dortmund lebende Filmemacher, Autor und Regisseur Adolf Winkelmann, am Donnerstag, 17. Mai, seinen Roman „Winkelmanns Reise ins U“ im Kunsthaus vorstellen.

Am Tag vor der Lesung, am 16. Mai, zeigt die Caligari Filmbühne zwei Filme von Winkelmann, dessen vielfach ausgezeichnete Filme eine großartige Liebeserklärung an das Ruhrgebiet und ihre Bewohner sind. An beiden Veranstaltungen nimmt Adolf Winkelmann teil.

Am Mittwoch, 16. Mai, 17.30 Uhr, gibt es den Film „Jede Menge Kohle“ aus dem Jahr 1981 zu sehen. Dieser erzählt von dem jungen Bergmann Katlewski, der seiner kleinbürgerlichen Existenz entflieht und eines Tages in seinem Recklinghauser Stollen von der Bildfläche verschwindet.

Nach zwei Wochen taucht er kohlrabenschwarz und desorientiert in einem Schacht unter Dortmund wieder auf. Ebenfalls am Mittwoch, 16. Mai, jedoch um 20 Uhr wird im Caligari der Film „Junges Licht“ von 2016 gezeigt, eine Verfilmung des gleichnamigen Roman von Ralf Rothmann, schildert das Ruhrgebiet in der Nachkriegszeit aus Sicht des zwölfjährigen Arbeitersohns Julian Collien Anfang der 60er-Jahre. Als Sohn eines Bergarbeiters erlebt er die Jahre des deutschen Wirtschaftswunders der Nachkriegszeit hautnah mit und will selbst einmal den Beruf seines Vaters ergreifen.

Im Jahr 2018 wird die letzte Zeche im Ruhrgebiet schließen. Deutschland verliert seine einstmals wichtigsten Energielieferanten und eine Region ihre einstige Identifikation. Doch längst wird nach einer neuen gesucht. Die Kunst als Energie- und Identifikationslieferant kennt auch Adolf Winkelmann, der 2010 die ehemalige Dortmunder Unionsbrauerei in eine monumentale Lichtplastik verwandelte und in ihrem Inneren eine das ganze Gebäude durchziehende Videoinstallation einrichtete.

Seinen Irrweg durch die politischen Institutionen, Hinweise auf einen gigantischen Goldschatz und den Fund von Dokumenten zum Henkelmann-Skandal und der Bargeld-Affäre beschreibt er in seinem fiktiven Roman „Winkelmanns Reise ins U“. Die Schauspieler und Regisseure Orlando und Johannes Klaus lesen am 17. Mai, 19 Uhr, im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10,  Auszüge aus dem Roman...

 
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Musik aus der Partnerstadt Kfar Saba

Unter dem Motto „Singing Cities, Twinning Cities“ lädt die Wiesbadener Musik- und  Kunstschule (WMK) am Mittwoch, 9. Mai, um 19 Uhr zu einem farbenfrohen Konzert ins Kulturforum, Schillerplatz 1-2, ein.

Das „Kfar Saba Conservatory Youth Ensemble“ aus Wiesbadens israelischer Partnerstadt spannt gemeinsam mit dem WMK-Popchor „Young Voices“ einen musikalischen Bogen von traditionellen bis hin zu aktuellen Songs. Der Eintritt ist frei.

Das „Kfar Saba Conservatory Youth Ensemble“ unter Leitung von Yael Cohen kombiniert Vokalensemble und Rockband in einem. Neben populärer Musik verschiedener Genres bringt die Formation auch traditionelle israelische Songs auf die Bühne.

Das Ensemble tritt in verschiedenen Veranstaltungen in Kfar Saba auf und tourte im Sommer 2016 durch China. Der Popchor „Young Voices“ unter Leitung von Anja Altrichter setzt auf eigene Arrangements und Choreografien zu aktuellen Popsongs.

Aber auch Klassiker dürfen im Repertoire nicht fehlen. Seit seiner Gründung 2012 entwickelte sich der Chor rasant und hat sich bereits fest in der Wiesbadener Chorszene etabliert. Zuletzt trat das Ensemble bei der Verleihung des Medienpreises der Gesellschaft für deutsche Sprache im Kurhaus auf.

 
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Vortrag im Kurhaus WI zur Sammlung Ernst

Am Sonntag, 6. Mai, 14.30 Uhr, spricht Professor Dr. Christoph Zuschlag im Kurhaus Wiesbaden, Christian-Zais-Saal, zum Thema „Die Sammlung Ernst – Bedeutung und Chancen einer Präsentation in dem neuen Museum“. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Voraussichtlich Ende 2021 wird in zentraler Lage Wiesbadens ein von dem berühmten japanischen Architekten Fumihiko Maki entworfenes neues Museum für abstrakte Kunst eröffnet, das die Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung errichtet.

Der in Wiesbaden lebende Unternehmer Reinhard Ernst hat in über 30 Jahren eine Sammlung von internationalem Rang zusammengetragen, in deren Zentrum die abstrakte Malerei in Europa, den USA und Japan nach 1945 steht.

Der Vortrag stellt das Profil der Sammlung vor und erläutert Werke, unter anderem der US-Amerikaner Helen Frankenthaler und Robert Motherwell, der deutschen Informellen Karl Otto Götz und Emil Schumacher sowie von Vertretern der japanischen Gutai-Gruppe wie Kazuo Shiraga und Atsuko Tanaka.

Professor Zuschlag war von 2007 bis 2018 Professor für Kunstgeschichte und Kunstvermittlung an der Universität Koblenz-Landau. Seit dem 1. April dieses Jahres hat er die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professur für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Universität Bonn inne.

 
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VERA’S KABINETT in der Galerie Mainzer Kunst!

Vera Mohrs: Gesang & Klavier, Dominik Lamby: E-Bass - Freitag, 11. Mai 2018, 19:00 Uhr - Galerie Mainzer Kunst! Weihergarten 11,Mainz

Die Galerie Mainzer Kunst! lädt Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein zum Konzert am Freitag, 11. Mai 2018 um 19:00 Uhr (Einlaß: 18:30 Uhr) in die Räume der Galerie. Das Konzert ist ein besonderes Highlight im Rahmen der aktuellen Ausstellung „30 Jahre Kunstpreis MAINZER STADTDRUCKER“.

Vera Mohrs, eigenwillige Sängerin und Songschreiberin, betreibt ein hintersinniges Spiel mit künstlerischen Kontrasten. Auf ihrer neuen CD „Schaum“ packt sie gekonnt kluge Inhalte in leichtgängige, klangvolle deutsche Texte, Melodien mit Ohrwurm-Potential und ungewohnte Harmonien gehen bei ihr Hand in Hand.

Dazu verdichtet Dominik Lamby die Atmosphäre an E-Bass und Effektgeräten. Die Texte offenbaren eine sehr persönliche Sicht auf die Welt, die mal ernst, mal leicht, mal melancholisch, mal tieftraurig, mal albern sein kann und immer Stellung bezieht.

Mit dem neuen Album setzt VERA’S KABINETT einen individuellen und ausdrucksstarken Wegweiser in die deutsche Singer bzw. Songwriter-Landschaft.

FAZ: „Songs, die mit unaufdringlich eingängigen Melodien, ausgefeilten Details und interessanten Gedanken stets einige Schritte abseits des Mainstreams wandeln.“ - TAZ: „Chansons gegen den Strich und mit unerwarteten Klangideen!“ - Rheinpfalz: „Wenn das Leben eine nie enden wollende Karussell-Fahrt wäre, dann wäre die Musik von VERA’S KABINETT der ideale Soundtrack dazu.“

Der Eintritt zum Konzert beträgt 10 €. Kartenverkauf nur an der Abendkasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 


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