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Kulturelles
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Haiga-Ausstellung in der Mauritius-Mediathek

Vom 26. Februar bis zum 9. April präsentiert die Deutsche Haiku-Gesellschaft eine Haiga-Ausstellung des rumänischen Künstlers Ion Codrescu in der Mauritius-Mediathek.

Haiga ist ein Stil der japanischen Malerei, der in der Regel von Haiku-Dichtern gemalt und oft von einem Haiku-Gedicht begleitet wird.

Ion Codrescu war bis Ende 2017 Professor für Grafik und Kunstgeschichte an der Ovidius Universität in Constanza, Rumänien.

Er ist einer der ganz wenigen Haiga-Künstler in der westlichen Welt, der auch in Japan hohe Anerkennung genießt.

Eröffnet wird die Ausstellung in der Mauritius-Mediathek am Montag, 26. Februar, um 17 Uhr. Nach einer kurzen Einführung zum Thema gibt es eine Haiku Lesung mit Rita Rosen und Beate Wirth-Ortmann.

Im Anschluß besteht ab 18 Uhr für Interessierte die Möglichkeit kostenfrei an einem Haiku-Workshop mit Klaus-Dieter Wirth teilzunehmen.

Zu sehen ist die Ausstellung  während der Öffnungszeiten der Mauritius-Mediathek, dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr in der Hochstättenstraße 6-10.

 
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Lesung und Vortrag zu Arthur Rimbaud: „Le Bateau ivre“ – Übersetzung unmöglich?

Deutsche Nachdichtungen aus dem Bestand der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek

(rap) Am Mittwoch, den 21. Februar um 18.30 Uhr im widmen sich Günter Minas, Johannes Ullmaier und Denis Larisch den deutschen Nachdichtungen von Arthur Rimbauds wohl berühmtestem Gedicht „Le Bateau ivre“.

1871 unter abenteuerlichen Umständen verfaßt, wurde das 25-strophige Poem von Rimbauds kurzzeitigem Lebensgefährten Paul Verlaine per Abschrift vor dem Vergeßen bewahrt und 1883 erstmals publiziert.

Das „trunkene Schiff“ eroberte schon bald die Welt und stieß dabei in Übersetzungen von K. L. Ammer (1907) und Paul Zech (1927) früh auch in deutschsprachige Gewässer vor.

Seither hat eine ganze Schar von Übersetzern, darunter Paul Celan, es unternommen, dem Unergründlichen die adäquate Form zu geben, nur um dabei immer neue Unergründlichkeiten zu entbergen.

Ausgehend vom Original werden der Schauspieler Denis Larisch und der Literaturwissenschaftler Johannes Ullmaier den Mahlstrom deutscher „Bateau-ivre“-Übersetzungen bis in die Gegenwart befahren. Und dabei gewaltig ins Schlingern geraten. Der weitaus größte Teil der vorgestellten Texte entstammt Büchern aus dem Bestand der Stadtbibliothek.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins Dreimalklingeln e. V. und der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz im Rahmen der Begleitveranstaltungen zur Ausstellung „Absolument Moderne“ im Gutenberg-Museum Mainz.

Im Lesesaal der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek, Eintritt frei.

 
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Thomas Duttenhoefer traf Mario Adorf

Kabinett-Ausstellung vom 10.03.2018 (Vernissage 11 Uhr) bis 21.04.2018, Galerie Mainzer Kunst!, Weihergarten 11, Mainz.
„… Als Modelleur par exellence arbeitet Thomas Duttenhoefer bei seinen Bildnissen, die in ihrer großen Reihe ihn als einen der bedeutendsten Porträtisten seiner Generation ausweisen.“ (Zitat: Bernd Krimmel).

Die Fähigkeit, das psychologische Moment einer Person zu erfaßen und im Portrait wiederzugeben, hat etwas mit Intuition und Begabung zu tun. Thomas Duttenhoefer verfügt über eine außerordentliche Begabung. (Zitat: Dr. Veronika Wiegartz)

Auf Initiative von Wolfgang Thomeczek vom Kunst-Kabinett-Thiefenthal hatte Thomas Duttenhoefer im August 2016 Gelegenheit den Weltstar Mario Adorf zu porträtieren. Zweifelsohne zählt Mario Adorf zu profiliertesten zeitgenössischen Darstellern auf der Bühne, im Fernsehen und im Kino.

Mit seinem Geburtsort Mayen, seinem Studium hier in der Landeshauptstadt Mainz, als Mitglied des Kuratoriums der Nibelungen-Festspiele in Worms und als Preisträger der Carl-Zuckmayer-Medaille hat der Ausnahmeschauspieler einen ganz besonderen Bezug zu Rheinland-Pfalz.

Mit den Portrait-Büsten und Ölskizzen sowie Zeichnungen von Mario Adorf, die Thomas Duttenhoefer geschaffen hat, dokumentiert diese 1. Kabinett-Ausstellung der Galerie Mainzer Kunst! in besonderer Weise den Schaffensprozess des Künstlers, der u. a. auch Hilde Domin, Edgar Reitz und Marcel Reich-Ranicki portraitiert hat.

 
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Ausstellung "MENSCHENBILDER"

Werke von ARMIN MUELLER-STAHL 10.03.2018 (Vernissage 11 Uhr) bis 21.04.2018, MainzerKunst! - Weihergarten 11, Mainz
Armin Mueller-Stahl, Jahrgang 1930, gehört ohne Zweifel zu den klassischen künstlerischen Mehrfachbegabungen der deutschen Kulturgeschichte wie Ernst Barlach, Hermann Hesse, Oskar Kokoschka, um nur einige zu nennen.

Armin Mueller-Stahl, der bedeutendste lebende deutsche Schauspieler, studierter Konzertgeiger, sagt von sich: „Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen.“

Sechs Jahrzehnte ist Armin Mueller-Stahl bildkünstlerisch tätig. Viele Malereien und unzählige Arbeiten auf Papier sind entstanden. Seit 17 Jahren ist für ihn die Druckgrafik ein wichtiges künstlerisches Ausdrucksmittel.

Seine Bilder sind spannende, heitere, zeitweise auch ironische Auseinandersetzungen mit Gesehenem und Erlebtem. Das genaue Beobachten ist für ihn als Schauspieler wie als bildender Künstler von großer Bedeutung. Gestik und Mimik verraten ihm viel.

Heute befinden sich die Werke von Armin Mueller-Stahl in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslandes. 2006 ehrte ihn das Land Rheinland-Pfalz - hier im Staatstheater der Landeshauptstadt Mainz - mit der Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille.

Den musikalischen Rahmen gestalten an diesem Vormittag Manuel Christ (Cello) und Sebastian Mies (Geige).

 

 
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„Gespräche in der Villa“ mit Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz

Im Rahmen der Reihe „Gespräche in der Villa", veranstaltet vom Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine, dem Literaturhaus Villa Clementine und dem Presseclub, sind Hans Sarkowicz und Heiner Boehncke am Sonntag, 18. Februar, um 11 Uhr im Literaturhaus, Frankfurter Straße 1, zu Gast und sprechen mit Armin Conrad. Der Eintritt kostet zehn Euro; Karten gibt es nur an der Tageskasse.

Der Detektiv an sich ist ja Einzelkämpfer. Aber, wenn es darum geht, der Geschichte - und insbesondere der hessischen Kulturgeschichte - okkulte Fakten und Zusammenhänge zu entlocken, da ist das „Team" der Schlüssel zum Erfolg.

Professor Heiner Boehncke (Ex-HR) und Hans Sarkowicz (HR) haben in den letzten Jahren Hessens bewegte Geschichte im Zentrum europäischer Verstrickungen, Umwälzungen und Kultur gemeinsam erfolgreich und sauber filetiert.

Mehr als ein Dutzend hochinteressanter Bücher ist inzwischen dabei herausgekommen - ein Autorenteam, das an seinen Steckenpferden und auch an sich selbst nicht satt wird.

Jetzt sind sie schon wieder einschlägig unterwegs, in der Verwandtschaft des Geheimrats Johann Wolfgang von Goethe, wie man hört. Mit Armin Conrad plaudern Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz aus dem gemeinsamen Nähkästchen, und Überraschungen sind versprochen.

 
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Wiesbadener Krimi-März

Der Wiesbadener Krimi-März lädt vom 1. bis 25. März zu einem vielseitigen Programm mit rund 20 Lesungen, Filmen, Gesprächsrunden, einem literarischen Krimiquartett, Theaterabenden, einer Ausstellung und kulinarischen Lesungen ein.

Dabei stehen mit dem Themenschwerpunkt „Rückblende“ brisante gesellschaftspolitische Fragen zur Diskussion.

Der gefeierte Autor Szczepan Twardoch bricht mit seinem Thriller „Der Boxer“ das gängige Verständnis von Opfer- und Täterrollen im Polen während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft auf. In seiner Heimat hat sein Roman viel Begeisterung und auch kontroverse Reaktionen ausgelöst, weil er das Selbstbild des Landes in Frage stellt und kritisch die Vergangenheit aufarbeitet.

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Der Gemüsehändler an der Ecke ist 1,83 Meter groß, hat einen Brustumfang von 98 Zentimetern und trägt Schuhgröße 44. Was wiegt er? - Er wiegt das Gemüse

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