Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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Leserbriefe
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Wiesbaden benötigt eine Straßenbahn

Derzeit scheint es sich herauszukristallisieren, daß der Weisheit letzter Schluß die „Mainzelbahn“ sein soll.

Mir erschließt sich allerdings nicht warum man in Wiesbaden ohne Not auf Schmalspur setzt, obwohl doch eine gut ausgebaute normalspurige Strecke von Wiesbaden über die Petersaue (Kaiserbrücke) bis in den Mainzer Hauptbahnhof und so auch bis in die dortige Innenstadt führt!

Ein notwendiger Umstieg auf die Mainzer Straßenbahn kann eigentlich kein Hinderungsgrund sein, da wohl in den meisten Fällen dort auch in andere Linien umgestiegen wird. Welche Möglichkeiten vorhandene Strecken für das neue Netz zu nutzen sind, zeigt ein Blick in den „Stadtplan Wiesbaden“.

Wie man einen effektiven Verbund macht, kann man leicht in Karlsruhe „erfahren“. Beim „Karlsruher Modell“, bei dem die Bahnen als „Stadtbahnen“ bezeichnet werden, fahren diese sowohl als Straßenbahn in den Innenstädten, als auch auf den Überlandstrecken auf den Gleisen der „Bahn“. (siehe Foto)

Mit ihrer elektrischen Ausrüstung kommen sie mit dem Gleichstrom der Straßenbahnen und mit den 15.000 Volt der „Bahn“ zurecht!

Wer einmal in einer neuen „Stadtbahn“ mit ihrer exzellenten Inneneinrichtung gefahren ist und ihren schaukelfreieren Lauf, bedingt durch die breitere Spur erlebt hat, lernt diese Vorteile zu schätzen.

Anstatt die Mainzer Meterspur bis ins Umland auszudehnen, ist es vernünftiger, weil auch kostengünstiger, die vorhandenen Strukturen zu nutzen. Neue Fahrzeuge müssen im Übrigen so oder so angeschafft werden!

So stellt sich nicht die Frage Mainzelbahn, Ja oder Nein, sondern Schmalspur oder Normalspur...

(Walter Röder) - Foto: Beispiel aus Karlsruhe

 
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Einschränkungen des SEM Ostfeld durch Lärmschutzzonen

Die Stadtverordneten sollen über eine SEM entscheiden, ohne vorzulegende Ergebnisse von Prüfaufträgen, die sie selbst beauftragt haben.

Sie würden damit bewußt Verantwortung tragen für eine SEM, die so nicht gebaut werden darf und neu zu planen ist. Die berechneten Flächen für Lärmschutzzonen Tag und Nacht, die sich südlich direkt der APZ 1 und 2 anschließen, in einer Länge von 870m und einer Breite von bis zu 210m, sind aus der Satzung für die SEM herauszunehmen.

Geschieht dies nicht, ist die Satzung wegen Verfahrensfehler ungültig. Verantwortungsvoll wäre, die definitiven Ergebnisse des eigenen Prüfauftrages abzuwarten, die ähnlich ausfallen werden, um dann eine rechtlich abgesicherte Entscheidung zu fällen.
Verantwortlich für das Zusammentragen der Fakten: Michael Dirting

Einschränkungen des SEM Ostfeld durch Lärmschutzzonen um bis zu 13,5-18,0 ha oder 20-26% der Bruttobaufläche.

Begründung:

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Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren der AZ-Redaktion Mainz, sehr geehrte Frau Petra Jung,
 
ich nehme Bezug auf Ihren Kommentar „Es geht anders“ in der Allgemeinen Zeitung am 06.07.2020 zum angenommenen AfD-Antrag im Ortsbeirat Mainz-Gonsenheim, in dem Sie eine Handlungsempfehlung an die von Ihnen so bezeichneten „unzweifelhaft demokratischen Parteien“ richten, alle AfD-Initiativen unabhängig vom Inhalt abzulehnen.
 
Wie demokratisch diese Parteien sind, beweisen sie seit dem Einzug der AfD in den Bundestag dadurch, dass sie der größten Oppositionsfraktion bis heute die Vizeposition des stellvertretenden Bundestagspräsidenten verweigern, obwohl diese Funktion der AfD gemäß Geschäftsordnung und demokratischen Grundprinzipien zusteht.
 
Die AfD-Stadtratsfraktion und alle fünf AfD-Vertreter in den Ortsbeiräten in Mainz zeigen seit einem Jahr klar und deutlich, dass sie konstruktive Sachpolitik betreiben. Für uns ist das Wohl der Mainzer Bürger entscheidend. Wir bewerten Anträge ausschließlich nach ihrem Inhalt, nicht nach den Antragstellern. Leider lassen Sie in Ihrem einseitig gefärbten Kommentar jegliche Objektivität vermissen.

Auch im zu Grunde liegenden Artikel kommt die AfD selbst überhaupt nicht zu Wort. Sie praktizieren damit reinen Meinungsjournalismus, ohne sich zumindest die Mühe zu geben, eine gewisse Neutralität zu wahren. Offenbar ist das die Art von Demokratie und Pressefreiheit, die Sie sich wünschen.
 
Die AfD möchte Ihr persönliches Recht auf freie Kommentierung in keiner Weise einschränken. Wir appellieren allerdings an gewisse Grund- und Qualitätsprinzipien journalistischer Arbeit, die für eine funktionierende Demokratie elementar sind.

Erlauben Sie mir abschließend noch den Hinweis, dass der von Ihnen hergestellte Zusammenhang von AfD und „Naziaufmärschen in Gonsenheim“ absurd ist. Solche haltlosen Plattitüden zeugen nicht nur von erschreckender historischer Ahnungslosigkeit, sondern sind auch ein unlauterer Versuch die demokratisch gewählte Opposition zu verunglimpfen.  
 
Hochachtungsvoll: Stephan Stritter, Stadtrat und stellv. Fraktionsvorsitzender

 
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Parkkultur in Kostheim


Geht es noch dreister? Hier paßt kein Rollator und auch keine Kinderwagen vorbei.


(Mein Vorschlag, macht den Ortskern zur Fußgängerzone)

Franz Vogler, Kostheim

 
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Wie lange sollen wir diesen Schwachsinn noch mitmachen?

möchte heute von einem kleinen Erlebnis im Mainzer Nahverkehr berichten.

Drei Jugendliche hatten in der Straßenbahn keine Mund-Nasen-Maske getragen, warum auch immer hatten sie es vergeßen. Der Straßenbahnfahrer hatte wohl Mitleid und ihnen gesagt, sie sollen Ihre Shirts hoch ziehen.

Während der Fahrt stiegen an jeder Haltestelle intelligente Fahrgäste zu, die lauthals auf die Maskenpflicht hinwiesen. Am Bahnhof in Mainz kam dann ein "professioneller" Maskenkontrolleur der Verkehrsbetriebe in die Straßenbahn, der die drei Jugendlichen lauthals an den Pranger stellte.

Er selbst hatte die Maske nur über den Mund getragen und diese erst auf massiven Protest der Fahrgäste richtig aufgesetzt.

Menschenwürde sieht anders aus! Ich glaube, daß man früher in der Deutschen Vergangenheit genau so auch ganz andere Maßnahmen durchgesetzt hat.

Wie lange sollen wir diesen Schwachsinn noch mitmachen?
 
(H. Schulz, Kostheim)

 
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Jeder ist sich selbst der Nächste...

Vadder Staat macht es nicht anders. Dürfen Sie beim Autofahren Ihre Maske tragen?

Natürlich dürfen Sie, Sie dürfen sich nur nicht erwischen lassen, da es ansonsten ein Bußgeldverfahren setzt.

Hintergrund: Wenn Sie bspw. maskiert, vielleicht noch zusätzlich mit einer Sonnenbrille auf der Nase, durch die Gegend brettern und zu schnell fahren, hätte die Behörde Schwierigkeiten, Sie als Tempo-Sünder zu identifizieren. Dann gingen Gelder verloren, so kommen hingegen noch weitere Taler dazu, sofern die Person identifizierbar sein sollte…

(Name und Anschrift des Zusenders ist der Redaktion bekannt)

 


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