Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Leserbriefe
E-Mail PDF

Was lange währt...

Die AKK-Zeitung schrieb im Januar 2014 zur Stele für 50. Breitengrad in Kostheim:

...daß der 50. Grad nördlicher Breite durch Mainz (sichtbar am Theatervorplatz) verläuft, wißen viele. Daß der Breitengrad aber auch durch Kostheim verläuft, (unterhalb der Kirche St. Kilian) wißen vermutlich weitaus weniger Bürger. Der Ortsbeirat Kostheim wollte dies ändern und beschloß eine Stele zu setzen, die diese Tatsache auch sichtbar macht.

Das war im November 2012 und jetzt am Donnerstag, 16. Januar 2014 um 16 Uhr, wird am Mainufer Kostheim eben diese Stele eingeweiht... (Macht jemand ein Foto? wir würden es bringen...)

Ein Kostheimer Bürger, Herr Ernst Probst, hat nun ein Foto gefertigt und es der AKK-Zeitung zur Verfügung gestellt. Auch wenn's etwas länger gedauert hat freuen wir uns sehr darüber und bringen es hier gerne:

 
E-Mail PDF

Anwohnerparken in Kastel - Stimmabgabe jetzt!

Liebe Kasteler, besten Dank für die zwischenzeitlich eingegangenen weiteren Stimmen nebst Anmerkungen:

-    Am Nickelsborn: Parkzunahme externer Transportfahrzeuge auch beim Versperren des Gehwegs
-    Kleine Kirchenstraße: Fremdparker vereiteln ortsansässigen Kundinnen und Kunden einer Pizzeria, zur Abholung einer Bestellung auch nur für kurze Zeit einen Parkplatz zu finden
-    Frankfurter Straße: beidseitiges Zuparken in zweiter und dritter „Reihe“ in Höhe des Dönerladens im Einmündungsbereich Philippsring, Rechtsabbieger werden mitunter genötigt, blind in den Philippsring einzubiegen (im Einmündungsbereich entgegenkommende  Radfahrer einmal ganz ausgeklammert)
-    Kostheimer Landstr./Philippsring: Supermarkt-Kundenparkplatz wird von Fremdparkern okkupiert

Pro Anwohnerparken in Alt-Kastel für Kasteler von Kastelern, Stefan Kahnert u.a.

Stimmabgabe per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Bitte nach Möglichkeit Klarnamen und Adresse mit angeben)
 

 
E-Mail PDF

Stadionbesucher meint: Jetzt reichts!

Wir berichteten im Rahmen eines Polizeiberichtes über Ausschreitungen von "Fans" (HIER). Ein Leser nimmt ebenfalls zu diesem Themenbereich Stellung und sendet uns diesen Leserbrief:

Hallo ihr "Fans" des Fußballs, so langsam reicht es mit euren Lügen. Ihr habt euch alle freiwillig bereiterklärt auf Pyros und sonstige Vernebelungsaktionen zu Verzichten, haltet euch daran, denn ihr geht mit schlechtem Beispiel für unsere Jugend voran.

Nun zu den Vereinen die dies zulaßen: Sehr geehrte Verantwortlichen, ein solches Verhalten Ihrer "Fans" können Sie eigentlich nicht dulden.

Hier sollten nicht nur die "Fans" in Regreß genommen werden, sondern die Vereine müßten wegen schwerer, vorsetzlicher Körperverletzung angeziegt werden. Aus folgendem Grund:

Der Gastverein kennt seine Zündler ganz genau und darf diesen den Erwerb einer Eintrittskarte nicht gestatten. Der Gastgeber hat durch nichtfunktionierende Eingangskontrollen dazu beigetragen daß solche lenbensgefährlichen Feuerwerkskörper ins Stadion gelangen.

Nicht umsonst klagen immer wieder Menschen über Atemnot und Übelkeit infolge Pyros und Feuerwerkskörper im Stadion.  Die Oberen der Vereine welche dieses Verhalten als "Fankultur" bezeichnen, sollten sich einmal selbst in diesen "Nebel" stellen und einmal tief Luft holen...

Also ihr Aufsichtsräte und Vorstände es ist im Sinne der echten Fans an der Zeit zu handeln und diese falschen "Fans" aus dem Stadion zu verweisen.

(Johannes Gammersbach, Kastel)

 
E-Mail PDF

Müllverbrennung in Wiesbaden ...und offene Fragen

...vor etwa einem Jahr verkaufte die LH Wiesbaden, ohne Not, ohne jedem Wettbewerb und viel zu günstig ein Grundstück mit ca. 30.000m² an der Deponiestraße an die Firma Knettenbrech + Gurdulic. Angeblich auch ohne nachzufragen, was die Firma Knettenbrech + Gurdulic dort eigentlich vor hat.

Inzwischen wissen wir was Herr Gurdulic, ein „Wiesbadener Bub“ wie er sich selbst bezeichnet, dort plant. Er möchte dort Müll verbrennen. Helfen dürfte ihm dabei, daß die LH Wiesbaden derzeit den Restmüll aus den Wiesbadener Haushalten in der Größenordnung von 70.000 t/a europaweit ausgeschrieben hat.

Ohne angeblich von einer neuen, noch nicht mal genehmigter bzw. beantragter Müllverbrennungsanlage etwas gewußt zu haben, wurde in den Ausschreibungsunterlagen eine neue Müllverbrennungsanlage auf dem Stadtgebiet von Wiesbaden favorisiert.

Ausgeschrieben hat die 100%-ige Tochter der ELW, die MBA GmbH. Woher die die Erkenntnis nehmen, daß „die LH Wiesbaden“ eine Müllverbrennungsanlage auf dem Stadtgebiet Wiesbaden haben möchte und deswegen so eine Anlage eine Favoritenrolle in der Ausschreibung eingeräumt wird, weiß ich nicht.

Doch ich stelle mir schon die Frage: Ist das Zufall? - Ich dachte ja bisher, daß beispielsweise in der Stadtverordnetenversammlung der LH Wiesbaden die Weichen für unsere Zukunft gestellt werden, also nicht im Hinterzimmer und schon gar nicht bei einer städtischen GmbH.

Auch die Firma Knettenbrech + Gurdulic war inzwischen anscheinend aktiv. Das oben erwähnte Grundstück wurde schon mal „baureif gemacht“. Das heißt: Der geschlossene Gehölzbestand (siehe Google Maps) auf dem 30.000m² großem Grundstück wurde gerodet, den Rest besorgte die Planierraupe. Sie können sich das Trauerspiel gerne selbst vor Ort anschauen. Zum besseren Verständnis siehe Foto.
 
Die Frage hierzu: Gab´s für diese Aktion eine naturschutzrechtliche Genehmigung? Wenn Nein, warum wurde dann gerodet und platt gemacht? Der Bebauungsplan aus dem Jahre 1993 für dieses Gebiet, für dieses Grundstück sieht sogar vor, einen Gehölzstreifen entlang der Deponiestraße zu erhalten und mit weiteren Pflanzungen zu ergänzen.

Das heißt, auch bei Erteilung einer Baugenehmigung, wäre dieser Gehölzstreifen zu erhalten. Liegt eine Baugenehmigung vor? Ich frage deshalb die politisch Verantwortlichen für unsere Stadt: Was gedenken Sie zu tun?

(Bert Schnabel)

 
E-Mail PDF

„Super-Gau“ auf der Theodor-Heuss-Brücke

Es wurde selten ein größerer Unsinn geplant, als die sogenannte City-Bahn in MZ und WI. Eine Tatsache, die sich auch im folgenden Leserbrief niederschlägt.

Man darf gespannt sein, wann endlich auch hier im direkt betroffenen Kastel sich eine mutige und tatkräftige Bürgerschaft in einer Bürgerinitiative zusammenfindet um diesen bürgerverachtenden Akt zu beenden, bevor er Wirklichkeit werden konnte...

...und hier der Leserbrief zum Thema:

Die Mainzer Allgemeine Zeitung aus dem Jahre 1958 berichtete von großen Staus auf und um die Theodor-Heuss-Brücke, verursacht durch die damalige Straßenbahn, die in beiden Richtungen über den Rhein fuhr.

Sehen wir die heutige Verkehrslage auf der Theodor- Heuss- Brücke und die bereits täglich stattfindenden Staus, so möchte man sich nicht vorstellen, zu welchen chaotischen Verkehrsverhältnissen es kommen wird, wenn die Straßenbahn wirklich ihren Weg über diese Brücke nimmt.

Wie soll die Abfahrt zur Wiesbadener Straße erfolgen? Eine Ampelanlage würde den Verkehrsfluss behindern.

Dieser stattfindende „Super- Gau“ ist somit vom Schreibtisch aus vorprogrammiert!

Bekanntlich führen Staus zu einer höheren Umweltbelastung durch den Ausstoß von Abgasen. Die „Schadstoffeinsparung“ einer Straßenbahn gleicht das bei weiten nicht aus.

Es muss doch eine andere Möglichkeit geben, um mit der Straßenbahn von der linken Rheinseite auf die rechte Rheinseite zu kommen und umgekehrt.

Als 1992 die Theodor-Heuss-Brücke renoviert wurde, hat man dem Schwerlastverkehr die Überfahrt über die Brücke verwehrt mit der Begründung, die Tragfähigkeit gibt das nicht her. Lediglich eine Spedition erhielt eine Ausnahmegenehmigung! Das Gewicht einer Straßenbahn dürfte bei weitem mehr ausmachen, als das eines beladenen LKW.

Als der Erbauer der Straßenbrücke, Friedrich Thirsch, in der zweiten Hälfte des 19. Jh. die Brücke plante, wollte er den mittelalterlichen Charakter der Städte einfließen lassen, was ihm auch durch die elegante Bogenführung gelungen ist.

Das wiederum ist dahin, wenn die Straßenbahn über die Brücke geführt wird. Fahrleitungen, werden das schöne Bild der Brücke stören.

Anwohner der Mainzelbahn beschweren sich über einen hohen Lärmpegel, verursacht durch die Bahn. Dieser Lärmpegel würde auch Kastel treffen.

Was bringt uns in Kastel die City-Bahn? Das wunderbare Bild der Straßenbrücke wird durch die Oberleitungen gestört, Umweltbelastungen durch stattfindendes Verkehrschaos, Lärmpegel und schnellerer Verschleiß der Brücke!

Einsparung; eine Buslinie! Dafür eine City-Bahn?

-Klaus Lehne, Kastel-

 
E-Mail PDF

City-Bahn – Theodor-Heuss-Brücke – Garant für Verkehrs-Chaos

Seit langem hat kein öffentliches Vorhaben die Gemüter so erregt wie der geplante City-Bahn-Wahnsinn einiger ignoranter und verblendeter Politiker, wie erneut ein Leserbrief beweist:

Historisch und realistisch gesehen, ist dieses Vorhaben für die Rheinbrücke sehr ungünstig. Brücken waren zu allen Zeiten einer der eindruckvollsten Demonstrationen des menschlichen Geistes. Brücke ist gleichbedeutend mit dem Wort Klammer.

Sie war es an dieser Stelle über den Rhein auch immer zwischen Mainz und den rechtsrheinischen Gemeinden. Dies wurde 1885 durch den Großherzog Ludwig XIV. von Hessen mit der fertiggestellten Straßenbrücke präsentiert.

Im Lauf der Jahrzehnte wurden neue Aufgaben gestellt und neue Dimensionen in der weiteren Entwicklung erzwungen. Sowohl die Schiffsbrücke der Schönbornschen Jahre, als auch dieses gigantische Bauwerk aus wilhelminischer Epoche gehörten zu den Zeitbildern.

Vormals mußte jeder Fahrgast der Pferdebahn 5 Pfennig entrichten. Erst 1912 wurde der Brückenzoll abgeschafft. Das Verkehrsaufkommen wuchs ständig.

Man konzentrierte sich deshalb immer mehr auf eine Verbreiterung der Brückenfahrbahn und auf die erforderliche Umgestaltung der Brückenköpfe und Rampen, was 1931 erfolgte. Dazu zählte auch, die Straßenbahngleise aus der Seitenlage in die Mittellage einzubauen.

1934 wurde die verbreiterte, damals modernste Rheinbrücke dem Verkehr übergeben. 1945 fiel die Brücke, wie fast sämtliche Brücken über den Rhein, dem Kriegsgeschehen zum Opfer.

In Anwesenheit des 1. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, dessen Name auch die Mainzer Strassenbrücke erhielt, wurde diese 1950 eingeweiht. Beim Neuaufbau wurde nochmals eine Verbreiterung der Brücke realisiert.

In Folge der durch Wiesbaden verwalteten Gebiete einigte man sich dahingehend, daß das Band für die Freigabe auf der Mitte der Rheinbrücke durchgeschnitten wurde. Die früher über die  Brücke führende zweigleisige Straßenbahn wurde beibehalten.

1958 gab es immense Verkehrstaus auf der Rheinbrücke wofür die Elektro-Straßenbahnen verantwortlich waren. Die Straßenbahn nach Wiesbaden wurde eingestellt, Kostheim und Kostheim-Siedlung wurden bis 1962 angefahren. *

Bei der Brückensanierung 1995 wurden die Straßenbahngleise komplett entfernt, die bis dahin unter der Teerdecke verborgen waren. Die Einweihung nach der umfangreichen Sanierung wurde mit einem großen Volksfest am 17. Und 18. Juni 1995 durchgeführt.

In heutigen Zeiten steht eine „Citybahn“ die über eine überlastete Theodor-Heuss-Brücke fahren soll zur Debatte in der Öffentlichkeit. Die Politik hatte jahrzehntelang Zeit die Möglichkeit eine zweite Rheinbrücke zu bauen, aber es gab keine Initiativen dazu.

Im Gegenteil die vorgesehenen Tangenten auf beiden Seiten des Rheins wurden zugebaut. Heutige Ideen, die man mit Vernunft und Umsicht hätte planen müßen wurden nicht ins Kalkül gezogen. So wie man heute in der Planung 26.000 Verkehrsbewegungen weniger durch die City-Bahn auf der Brücke errechnet hat, wäre schon vor vielen Jahrzehnten die Verkehrsbelastung errechenbar gewesen.

Ich bin kein Gegner der City-Bahn! In der Stadt Wiesbaden hat sie wohl ihren Sinn, aber um eine einzige Buslinie zu ersetzen und damit die Theodor-Heuss-Brücke komplett zu überlasten ist schwer vorstellbar.. Mit Verlaub! – „Wer wird das je verstehen“

(Herbert Fostel, Kostheim) - Foto: Friedel Gärtner

* Ein Leser erinnert sich an diese Daten:
1. Die Linien 6 (Wiesbaden) und 9 (Schierstein wurden 1955 auf Busbetrieb umgestellt.
2. Die Linien nach Kostheim und in die Siedlung wurden 1957 auf Busbetrieb umgestellt.

 


Seite 1 von 26
Regionale Werbung
Banner

Lesselallee...

Diese Frage stellt sich

Wenn der Redakteur vergißt die Frage des Tages zu veröffentlichen, muß er dann am folgenden Tag zwei Fragen stellen?

Darf man in einem Wein­keller auch mal lachen?

Jetzt die von heute: Sägen Neurochirurgen auch privat an anderer Leute Nerven herum?

Banner