Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

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Leserbriefe
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Aus Gutmütigkeit auf Betrüger reingefallen

Ich befürchte, ich bin auf einen Betrüger hereingefallen. Immer noch klappt bei mir die Mitleitsmasche.

Ein Circus würde mit seinen Tieren in Kastel im Winterquartier stehen und ob ich etwas spenden möchte. Im Nachhinein ärgere ich mich, da ich sonst generell an der Haustür nichts gebe.

Trotzdem reagiere ich ab und zu noch gegen besseres Wissen. Vielleicht kann ich jetzt andere aufrütteln. Fallen Sie nicht in den Winterschlaf!

Immer und gerade in der dunklen Zeit schön wachsam bleiben. Wir brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn wir an der Haustür NEIN sagen...

(Elsbeth Schmitt ) via: e-mail

 
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Des Gardisdegewehrsche is nit fort...!

Also uff den Adiggel "Kaa Gewehr awwer de digge mache" hot sich jetzt die Jocus-Gard nachfolschend zu Wort gemeld: 

Man kann Philistern nit mehr traue, die tun doch nur Gewehre klaue. - Man weiß in Kastel, ein Gardist sehr wehrhaft mit den Worten ist - Er schlägt die ganze Muggersorte mit Helau, Witz un aach Worte - Begreift des nur, des is nit schwer, was braucht denn der noch ei Gewehr - Tut dem Gardist, sein Arm mo schone, braucht ka Gewehr, es geht aach ohne. -  Wem des nit passt so ganz am Ende der kann Kastel jo mo eins spende !

Domdöö! Awwer die Redddagzion sääd, e Spend is nit needisch, des Gewehrsche ist jo nit fort, es is on ääm sischere Platz, nur ooschraube mist mer des dem Gardist halt widder..

...und emol ehrlisch: Ohne des Ding sieht der doch komisch aus, irschendwie... naggisch! 

 
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Rücksichtslose Behördenwillkür ist nicht vergessen...

Auch etwas, das nicht mehr da ist, kann zum Mahnmal werden. Die Lesselallee, als Mahnmal für rücksichtslose Behördenwillkür - ohne jede Notwendigkeit.

So mancher rang um Fassung, als er die Bilder in der Ausstellung „Lesselallee – unvergessen“ betrachtete, Fotografien der ehemals prächtigen und kraftvollen Bäume, neben der Dokumentation ihrer Zerstörung.

So mancher hat den ehemaligen Allee-Weg seither nicht mehr betreten und viele Menschen trauern auch ein Jahr danach, das machten die Reaktionen auf die Ausstellung sehr deutlich.

Auch der Gewaltakt der Fällung bleibt unvergessen und wer dafür verantwortlich war und ist, in Wiesbaden und in Kostheim.

(Claudia Bau, Kostheim)

 
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Nächtliches Gedenken auf der Maaraue...


Die nächtliche Maaraue war am Abend des 04.11.2015 mit 71 Gedenkkerzen geschmückt. Sicherlich nicht nur ein stilles Gedenken, sondern auch ein stiller Protest...

Man sieht daran, daß die Kostheimer ihre geliebte Lesselallee beileibe nicht so schnell vergessen haben, wie es einigen Politikern und "Verwaltungslöwen" wohl recht gewesen wäre...

 
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Warum die AKK Frage nicht nebensächlich ist

Aufgrund des Wirkens vieler Institutionen politischer oder auch gesellschaftlicher Art könnte man den Eindruck gewinnen, daß die Frage, zu welcher Stadt die Vororte Amöneburg, Kastel und Kostheim gehören, keine Bedeutung habe oder gar unzeitgemäß sei.

Ist ein solches „Problem“ innerhalb einer globalisierten Welt nicht geradezu unsinnig? Der Sinn ergibt sich aus der Frage der Identität.

Das protestantische Wiesbaden mit seinen herrlichen Gründerzeitstraßen, erzählt uns vieles aus der Zeit des Deutschen Reiches. Das katholische Mainz mit seiner Jahrtausende alten, römischen Vergangenheit und dem Dom erzählt aus einer anderen Zeit.

Großbürgertum und Bürgertum. Sprache und Mentalität. Wer mit offenem Blick durch beide Städte geht, wird schnell die Bereicherung erkennen können, die eine gewachsene Identität eines Ortes und seiner Menschen ausmacht.

Mentalität, Sprache und Tradition mögen sich in langen Prozessen ändern und anpassen, dies trägt zu ihrem Bestand bei. Traurig ist der Verlust dieser drei durch Gedankenlosigkeit, Unwissenheit oder gar Absicht.

Es geht hier nicht nur, um Denkweisen oder Dialekte. Eine Gesellschaft ist mehr als das; es ist der Konsens über die Gemeinsamkeit, das Zueinander. Eine Gesellschaft kann sich nicht definieren durch staatliche Institutionen, nicht durch Gesetze oder gar Politik.

Der Zusammenhalt kommt aus Weitergabe gemeinsamer Wertvorstellungen, die immer schwerer wiegen, als der staatliche Rahmen, der immer nur dann regulierend tätig werden sollte, wenn vorgenannter Wertekonsens versagt. Die Qualität einer Gesellschaft läßt sich nicht zuletzt daran ablesen, wie viel oder wenig staatliche Regulierung erforderlich ist.

Was hat das mit AKK zu tun? Es ist immer das Kleine, was in das Große wirkt, es bildet. Wer sagt, Mainz und Wiesbaden sind dasselbe, der übersieht nicht nur vieles; er vergisst auch: Wenn man eine Gesellschaft kulturell „gleich macht“ zerstört man Stück für Stück deren Identität und damit ihr natürliches Empfinden für Wertvorstellungen, die weit über alles hinaus gehen, was staatliche Erziehung und staatliche Regulierung zu leisten im Stande sind.

Wer sagen kann: Ich bin Mainzer wird auch sagen; ich will, daß meine Stadt in der Welt einen guten Namen hat. Wer sagen kann: Ich bin Wiesbadener, der wird für seine Stadt das gleiche wünschen und sich entsprechend benehmen. Und diejenigen, die in eine solche Stadt zuziehen, werden sich an dieser Mentalität ein Beispiel nehmen und eines Tages das gleiche von sich sagen können.

Wer aber in eine Stadt oder ein Land kommt, wo es jedem egal ist, wer er ist oder wo er herkommt oder wohin er gehört, der wird sich an nichts ein Beispiel nehmen können. Dann bleiben in der Tat nur leere Gesetze und inhaltslose Parlamente, die immer nur die Krücken einer Gesellschaft darstellen können.

Nur eine Gesellschaft die ihre tradierten Werte kennt, beherzigt und schätzt, ist in der Lage zu bestehen und andere Menschen in sich aufzunehmen. Eine Gesellschaft ohne Identität kann weder das eine noch das andere.

Und deshalb möchte ich als Kasteler das wunderschöne Wiesbaden als Wiesbaden schätzen können und das wunderschöne Mainz als mein Mainz!

(Stefan Simon, Postfach 124, 55248 Kastel)

 
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Herzlichen Gückwunsch, Hermi!

Wir sind 20 Aktive im Gymnastikkurs „Rücken-Fit“ der Volkshochschule-AKK. Jeden Donnerstag treffen wir uns in der Brüder-Grimm-Schule zum Schwitzen, Stöhnen und miteinander Lachen.

Unsere älteste Teilnehmerin ist Hermine Martischka – unsere Hermi. Sie wird am 17.10.2015 sage und schreibe fünfundachtzig (85) Jahre alt. Gebürtig ist sie aus Österreich. Man hört es noch immer an ihrer Aussprache. Das macht sie besonders sympathisch...

Ihre Heimat wurde jedoch nach ihrer Eheschließung zunächst Kastel, später Kostheim.

Seit Januar 1994 –also über 21 Jahre lang- nimmt sie bis zum heutigen Tag erfolgreich und begeistert aktiv am Rücken-Fit teil. Dabei bleibt es auch hoffentlich in Zukunft.

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Lesselallee...

Diese Frage stellt sich

Wenn der Schnürsenkelvertreter Schnürsenkel verkauft und der Staubsaugervertreter Staubsauger - wie war das dann nochmal mit dem Volksvertreter...?

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