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Leserbriefe
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Jetzt schlägt`s 14! – Die Zweite

Wie hier bereits berichtet, wurde die Einführung des Bewohnerparkens in Alt-Kastel zuletzt im Juni 2019 von Mitgliedern der SPD im Ortsbeirat Kastel sabotiert.

Über die fortwährende Parkplatzseuche im Krisengebiet vermag selbst die Corona-Pandemie nicht hinwegzutäuschen.

Bei den nächsten Wahlen erhalten die Kasteler Bürger Gelegenheit, zu demonstrieren, daß auch in Kastel mit dem Kopf - und nicht „mit den Füßen" - abgestimmt wird.
 
(Pro-Anwohnerparken in Alt-Kastel für Kasteler von Kastelern)

 
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Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) Kastel-Ostfeld

Ihr Brief vom 05.August 2020 zu meiner E-Mail vom 10.Juli 2020

Sehr geehrter Herr Stadtrat Kessler,
immer wieder baue ich Brücken, stelle meinen fachlichen Input zur Verfügung – und erlebe Ablehnung bis Ignoranz.

Um es ganz deutlich zu sagen: Mir war es möglich, in Sachen Fluglärm in den letzten 8 Monaten Ergebnisse für einen zehnjährigen Prognosezeitraum nach AzB08 zu berechnen bzw. berechnen zu lassen. Und ich werde die Ergebnisse veröffentlichen.

Sie lassen sich von der SEG beraten, die sich in Ihren Aussagen in Vergleichen mit dem aktuellen Flugbetrieb erschöpft.
Das Gesetz ist aber zum Schutz zukünftiger Bewohner bewusst so angelegt, dass auch nachteilige Entwicklungen im zehnjährigen Zeithorizont abgedeckt sind.

Eindeutig ist, daß solche Lärmschutzberechnungen zu den Voruntersuchungen zu einer SEM gehören, da in der Satzung zur SEM der räumliche genaue Bereich der Entwicklungsmaßnahme festgelegt wird. Das Erwähnen von möglichen Lärmproblemen in den Voruntersuchungsunterlagen reicht nicht, es muß auch „untersucht“ werden.
 
Schon am 15.September 2011 beschloßen die Bund/Länder Vertreter für Immissionsschutz weitreichende Vorgaben zur Siedlungsentwicklung an Flughäfen. Das Ziel war, bei Planungen einen ausreichenden Abstand zwischen dem Gelände des Flugplatzes und zukünftigen Gebieten, die dem Wohnen dienen zu schaffen.

Die beschlossenen Vorgaben sollen in besonderem Maße die von Flugplätzen ausgehenden Geräuschbelastungen in Landesentwicklungs-, Raumordnungs- und Regionalplänen berücksichtigen. Vor Ort ist die Bauleitplanung angehalten, solche Gebiete, die die Prognosewerte in 10 Jahren, nach AzB08 übertreffen als Siedlungsgebiet auszuschließen. In den Wohngebieten dürfen die Lärmbelastungen den Wert von LAeq Tag= 55dB(A) und LAeq Nacht= 50 dB(A) nicht überschreiten.

Für die Planungen des Ostfeldes wurden diese Bestimmungen bisher von allen Beteiligten weder erwähnt noch beachtet. In meinen Augen ist es ein Skandal, den Entscheidungsträgern die auch für den Flugplatz Erbenheim geltenden „Hinweise zur Ermittlung von Planungszonen zur Siedlungsentwicklung an Flugplätzen im Geltungsbereich des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm“ vorzuenthalten, da diese gerade für Situationen, wie sie im Ostfeld vorzufinden sind beschlossen wurden.

Letztlich, so meine Prognose, werden die Gerichte über die SEM entscheiden. Ich werde jedenfalls meine kommunikativen Möglichkeiten nutzen, um allen Entscheidungsträgern der Landeshauptstadt bewußt zu machen, daß die in einer Satzung entstehenden Verfahrensfehler wegen fehlender Einbeziehung von Lärmschutzzonen eben von diesen Entscheidungsträgern zu verantworten sind.

(Michael Dirting)

 
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City-Bahn: ...was stimmt´n jetz?

Bei Umfragen ist es üblich, diese so zu formulieren, daß man mit "Nein" stimmen muß, wenn man "Ja" will, das kennt man ja. Der alte Laurel & Hardy Witz: ...den Kopf nach hinten drehen, daß man vorwärtsgehen muß wenn man rückwärtslaufen will... stimmt also immer noch.

Ein Leser (und nicht nur einer) empfindet das wohl auch so:

Egal ob man nun für oder gegen die City-Bahn ist, die Fragestellung bei dem am 01.11. stattfindenden Bürgerentscheid ist alles andere als objektiv.

Wer hier mit Nein stimmt, bekommt bei der als Suggestivfrage dokumentierten Abstimmung effektiv Schuldgefühle eingeredet und wird auch als Nichtbefürworter eher mit Ja stimmen!

Hier noch mal die endgültige Fragestellung:
„Soll der Verkehr in Wiesbaden, zur Vermeidung von Staus und weiteren Verkehrsbeschränkungen für den Autoverkehr, durch eine leistungsfähige Straßenbahn (City-Bahn) von Mainz kommend über die Wiesbadener Innenstadt bis Bad Schwalbach weiterentwickelt werden, um Verkehrszuwächse aufzufangen und Umweltbelastungen (Luftverschmutzung, Lärmbelastung) zu verringern?“

Wer das Ding nicht will, muß hier mit NEIN stimmen.

Ein einfaches Ja oder nein zu Citybahn wäre meines Erachtens doch hier wesentlich Neutraler gewesen!

Martin Klink, Anton-Zeeh-Str. 9A, Kastel

Wir meinen: Haben die sogenannten Politiker es immer noch nicht kapiert, daß solche Spielchen erkannt werden und die Politikverdroßenheit nur noch immer mehr steigern?. Der Bürger läßt sich nicht mehr ganz so leicht "ver......n"!

 

 
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Sauberkeit ist eine Zier...

...offenbar nicht in Kastel.

Als Beispiel sei hier der Fritz-Diehl-Platz am Geschichtsbrunnen erwähnt.

Wie oft werden dort die "Dreckäämer" geleert?

Die Stadtreinigung war wohl schon lange nicht mehr da oder ist die Anzahl der dreckablegenden Bürger zu groß?

Und: Geht da nichtmal einer von den Ortspolitikern vorbei und sieht das und kümmert sich oder schauen die lieber weg...?

Name und Adresse der Redaktion bekannt.

(Fotos: Privat)

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Wiesbaden benötigt eine Straßenbahn

Derzeit scheint es sich herauszukristallisieren, daß der Weisheit letzter Schluß die „Mainzelbahn“ sein soll.

Mir erschließt sich allerdings nicht warum man in Wiesbaden ohne Not auf Schmalspur setzt, obwohl doch eine gut ausgebaute normalspurige Strecke von Wiesbaden über die Petersaue (Kaiserbrücke) bis in den Mainzer Hauptbahnhof und so auch bis in die dortige Innenstadt führt!

Ein notwendiger Umstieg auf die Mainzer Straßenbahn kann eigentlich kein Hinderungsgrund sein, da wohl in den meisten Fällen dort auch in andere Linien umgestiegen wird. Welche Möglichkeiten vorhandene Strecken für das neue Netz zu nutzen sind, zeigt ein Blick in den „Stadtplan Wiesbaden“.

Wie man einen effektiven Verbund macht, kann man leicht in Karlsruhe „erfahren“. Beim „Karlsruher Modell“, bei dem die Bahnen als „Stadtbahnen“ bezeichnet werden, fahren diese sowohl als Straßenbahn in den Innenstädten, als auch auf den Überlandstrecken auf den Gleisen der „Bahn“. (siehe Foto)

Mit ihrer elektrischen Ausrüstung kommen sie mit dem Gleichstrom der Straßenbahnen und mit den 15.000 Volt der „Bahn“ zurecht!

Wer einmal in einer neuen „Stadtbahn“ mit ihrer exzellenten Inneneinrichtung gefahren ist und ihren schaukelfreieren Lauf, bedingt durch die breitere Spur erlebt hat, lernt diese Vorteile zu schätzen.

Anstatt die Mainzer Meterspur bis ins Umland auszudehnen, ist es vernünftiger, weil auch kostengünstiger, die vorhandenen Strukturen zu nutzen. Neue Fahrzeuge müssen im Übrigen so oder so angeschafft werden!

So stellt sich nicht die Frage Mainzelbahn, Ja oder Nein, sondern Schmalspur oder Normalspur...

(Walter Röder) - Foto: Beispiel aus Karlsruhe

 
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Einschränkungen des SEM Ostfeld durch Lärmschutzzonen

Die Stadtverordneten sollen über eine SEM entscheiden, ohne vorzulegende Ergebnisse von Prüfaufträgen, die sie selbst beauftragt haben.

Sie würden damit bewußt Verantwortung tragen für eine SEM, die so nicht gebaut werden darf und neu zu planen ist. Die berechneten Flächen für Lärmschutzzonen Tag und Nacht, die sich südlich direkt der APZ 1 und 2 anschließen, in einer Länge von 870m und einer Breite von bis zu 210m, sind aus der Satzung für die SEM herauszunehmen.

Geschieht dies nicht, ist die Satzung wegen Verfahrensfehler ungültig. Verantwortungsvoll wäre, die definitiven Ergebnisse des eigenen Prüfauftrages abzuwarten, die ähnlich ausfallen werden, um dann eine rechtlich abgesicherte Entscheidung zu fällen.
Verantwortlich für das Zusammentragen der Fakten: Michael Dirting

Einschränkungen des SEM Ostfeld durch Lärmschutzzonen um bis zu 13,5-18,0 ha oder 20-26% der Bruttobaufläche.

Begründung:

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Was mascht der Glaser, wenn er kein Glas zur Verfügung hat?
- Er trinkt halt aus der Flasche...

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