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Leserbriefe
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...übernommen von BR

Denn sie wissen nicht, was sie tun

In Leverkusen sollen vermehrt SARS-Cov-2-Tests an gesunden, symptomlosen Menschen durchgeführt werden. Eingesetzt werden hierzu RT-PCR-Tests, welche nicht geeignet sind zu entscheiden, ob Menschen mit dem Virus infiziert oder gar erkrankt sind. Diese Tests sind für diagnostische Zwecke nicht geeignet! Diese Aussage wird auch für Laien nachvollziehbar, wenn man sich vergegenwärtigt, wie ein RT-PCR Test durchgeführt wird:

Coronaviren haben keine DNA, es sind RNA-Viren. Die Erbinformation der Coronaviren ist in RNA-Strängen gespeichert. Ein PCR-Test funktioniert aber nur mit DNA-Strängen. Deshalb werden in einem ersten Schritt des Tests alle Zellen und Viren, welche in einem Testabstrich enthalten sind, zerstört. Es wird eine sogenannte Lyse durchgeführt, welche Zellen und Viren in ihre Bestandteile zerlegt.

Sodann werden die hierbei freigesetzten RNA-Fragmente mittels eines Enzyms (Revers Transkriptase) in DNA-Fragmente konvertiert. (Die richtige Bezeichnung des Tests ist deshalb RT-PCR) Von den DNA-Fragmenten werden solche ausgewählt, von denen man vermutet, dass die korrespondierenden RNA-Fragmente nur im SARS-Cov-2-Virus vorkommen. Diese cDNA Fragmente (corresponding DNA) werden mittels PCR-Verfahren vervielfältigt und nachgewiesen.

Durch die Lyse werden alle ggf. im Abstrich enthaltenen Viren – gleich ob infektiös oder nicht – zerstört. Bedingt durch dieses Schreddern ist also nach der Lyse kein Virus mehr vorhanden, welches direkt nachgewiesen werden könnte. Es ist auch nicht möglich, sicher zu bestimmen, woher die RNA-Fragmente im komplexen Lyse-Gemisch stammen.

Sie können ebenso aus infektiösen wie aus nicht-infektiösen Viren oder Resten von durch Killerzellen bereits zerstörten Viren herrühren. Der Test kann also nicht bestimmen, ob in einem Abstrich infektiöse Viren vorhanden sind oder nicht. Der RT-PCR Test erlaubt keine Aussage zu Infektionen oder Krankheiten. Dieser Sachverhalt sollte trotz täglicher Falschberichterstattung in den Medien auch für Laien, Journalisten und Politiker nachvollziehbar sein.

Standardisierung fehlt

Mittlerweile sind viele Testvarianten im Einsatz, welche sich vor allem durch die ausgewählten cDNA-Sequenzen unterscheiden. Da diese Tests nicht zugelassen werden müssen, kann jeder Hersteller frei entscheiden, welche Sequenz er benutzt. Angaben zur Genauigkeit der Tests beruhen auf Aussagen der Hersteller, überprüft oder geeicht werden die Tests nicht.

Es sind viele Tests im Einsatz, bei denen die Hersteller ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Test nicht für diagnostische Zwecke verwendet werden können. Vorgaben behördlicher Seite, welche Testvariante benutzt werden muss, gibt es nicht. Die Labore geben nicht an, welchen Test von welchem Hersteller sie einsetzen. Eine Standardisierung wäre dringend erforderlich!

Hinzu kommt, dass ein RT-PCR Test keine eindeutige Aussage zu positiv oder negativ erlaubt. Allein die Anzahl der Duplikationen der cDNA, welche durchgeführt werden, um die cDNA-Fragmente zu vervielfältigen, entscheidet darüber, ob ein Test als positiv oder negativ gewertet wird.

Je höher die Zyklenzahl, desto mehr positive Ergebnisse werden erhalten. In der Mehrzahl der durchgeführten Tests werden 35–40 Duplikationszyklen durchgeführt. Eine Beschränkung auf die vom Erfinder der PCR-Methode empfohlenen 25 Zyklen würde die Positivbefunde auf einen Bruchteil der täglich gemeldeten Zahlen reduzieren. Die Pandemie wäre mit einem Schlag beendet.

Dennoch werden auf Basis dieser ungeeigneten Tests für Betroffene weitgehende Konsequenzen angeordnet für die es keine wissenschaftliche Begründungen gibt. Der wirtschaftliche Schaden dieser Willkür ist unerträglich.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hauke Fürstenwerth

 
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Offenes Shreiben an Fraktionen und Presse zum Thema "Ostfeld"

Michael Dirting, Walkmühlstraße 54, 65195 Wiesbaden

Herrn Stadtrat Hans-Martin Kessler - cc: Fraktionen im Wiesbadener Rathaus, lokale Presse

Wiesbaden, den 17. November 2020 - Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) Kastel, Ostfeld
hier: Fluglärmzonen/Fluglärmgutachten - Schreiben des Bundesministeriums für Verteidigung vom 2. November 2020

Sehr geehrter Herr Stadtrat Kessler, mir ist nicht bekannt, ob ihnen das im Betreff bezeichnete Schreiben des Bundesministeriums für Verteidigung vorliegt, der guten Ordnung halber füge ich es an.

Ihnen ist sicherlich bekannt und bewußt, daß die Durchführung städtebaulicher Entwicklungsmaßnahmen gemäß § 165 Abs. 3 Satz 1 BauGB an vier Voraussetzungen gebunden ist. Konzentrieren wir uns hier mal nur auf eine: Die Entwicklungssatzung ist u.a. nur zuläßig, wenn die zügige Durchführung der Maßnahme innerhalb eines absehbaren Zeitraums gewährleistet ist.

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Der Absperrwahnsinn am Rheinstrand

 

 

 

 

 

Man kann es auch übertreiben -  wenn man die vielen rot-weißen Absperrbänder sieht, die zur Zeit den Zugang zum eigentlich öffentlichen Rheinstrand verwehren. Schön ist das nicht und man fragt sich, welchem Zweck diese Aktion dient.

 

 

 

 

 

Sollen damit Menschenansammlungen mit ungenügenden Corona-Sicherheitsabständen verhindert werden? Wohl weniger, wenn einige Meter weiter der nicht abgesperrte „Kransand“ bei gutem Wetter viele Menschen zum Verweilen anzieht.

Und dort gibt es nicht einmal eine „to go“ Verpflegung. Das scheint der Knackpunkt der ganzen Sache zu sein. Am Rheinstrand decken sich die Leute mit „to go“ ein und da dann der Verzehr nicht auf dem Gelände stattfinden darf, wird einfach alles abgesperrt. Hauptsache der Umsatz stimmt.

Eine einfache Lösung – den Verkauf einstellen. Dann kann man den Strand auch wieder für die Öffentlichkeit freigeben, die Mülleimer würden nicht überquellen und der „to go“ Abfall nicht mehr die Umgebung des Rheinstrandes verunstalten.

(Alexander Thorbecke, An der Helling 12, Kastel)

 
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Mainz verschärft Corona-Vorschriften - Lockerungen bei Bordellen

Martinsumzüge müßen wohl ausfallen aber Lockerungen bei Bordellen

Die Einschränkungen für Bordelle werden gelockert. Das grundsätzlich weiter gültige Prostitutionsverbot kann für Etablissements mit individuellem Hygienekonzept unter bestimmten Bedingungen aufgehoben werden. Die Stadt hatte zuvor einen Rechtsstreit gegen einen Bordell-Betreiber verloren.

(Der Verfaßér dieses Leserbriefes ist der Red. bekannt)

 
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Meenzer sind keine Wissbadner...

Im Interesse der Kasteler, Frau Ortsvorsteherin Gabriel (Herr Schuster) !
 
„Christa Gabriel warb, gemeinsam dafür zu kämpfen, daß die SPD stärkste Kraft in Kastel bleibt und würde sich sehr freuen über eine dritte Amtsperiode als Kasteler Ortsvorsteherin“, berichtete der sich stets am Puls der Zeit wähnende Jungbrunnen Herbert Fostel hier unter  dem Logo der jetzigen Kasteler Genossen.
 
Hierzu einige Anmerkungen:
Richtige Kasteler sind und wollen keine „Wiesbadener“ sein. Auf die Idee, seine Brötchen so zu nennen, ist nicht einmal ein hier am Philippsring niedergelaßener Backwarenvertreiber gekommen – der Laden brummt. Kein Wunder, dort verkauft werden die wohlschmeckenden Knusperfäustlinge als „Meenzer“.
 
Die Theodor-Heuss-Brücke  bleibt, Gott sei Dank, vor unsinnigen, desaströsen  Belagerungszuständen zur weiteren Erschließung des Wiesbadener Hinterlands verschont.
 
Das seit Jahren leidige Dauerbrennerthema „Anwohnerparken“ in Alt-Kastel, dessen Einführung von der SPD-Kastel mehrfach abgelehnt wurde, wird Ihnen aber sicherlich die nötigen Stimmen verschaffen. Wetten, dass…
 
(Stefan Kahnert)

 
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Citybahn-Abstimmung - Der zweite Schritt sollte erst nach dem ersten erfolgen

Am 1.11.2020 stimmen wir AKKler und die wiesbadener Bürger über die City-Bahn ab: Soll sie gebaut werden oder nicht? Um dies zu beurteilen, sollte aber nicht nur die geplante City-Bahn betrachtet werden, sondern auch alle anderen Bereiche, die zum Verkehr gehören.

Ich werde ich am 01.11. gegen die City-Bahn stimmen. Dies sieht nach endgültiger Ablehnung aus, ist es aber nicht. Meine Meinung, daß wir zuerst eine umfaßende Verkehrsplanung brauchen und danach erst über die City-Bahn abstimmen wollen, kann ich nicht auf den Stimmzettel schreiben, da dieser durch den Zusatz ungültig würde.

In den vor der Automobilisierung in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erbauten Stadtteilen sind die engen Straßen beidseitig von Autos der Bewohner zugeparkt, lediglich in der Mitte der Straßen ist noch eine einspurige, enge Durchfahrtsmöglichkeit.

Manche Bewohner suchen an den Feierabenden bis zu einer Dreiviertelstunde nach einem freien Parkplatz. Müllabfuhr, Paketdienste und größere Fahrzeuge haben allergrößte Schwierigkeiten, was in der vergangenen Woche in der Mathildenstraße in Kostheim zu einem Unfall der Feuerwehr führte, als diese während der Fahrt zu einem Einsatz ein geparktes Auto aufschlitzte.

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(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

ALS Junge floh ich oft nach dem dunklen Kontinent.

Mit Allan Quartermain zu König Salomons Minen. Mit Horace Holly in das mystische Kôr.

Zur Flamme des Lebens.

Ich schaute hinter ihren Schleier: Derer, der gehorcht werden muß, derer die gestern war, die heute ist und Morgen; Sie, die Gestern war, Heute ist und Morgen; Sie, die Hoffnung und Sorge und unerfülltes Sehnen ist.

(Stefan Simon)