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Leserbriefe
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Mainz verschärft Corona-Vorschriften - Lockerungen bei Bordellen

Martinsumzüge müßen wohl ausfallen aber Lockerungen bei Bordellen

Die Einschränkungen für Bordelle werden gelockert. Das grundsätzlich weiter gültige Prostitutionsverbot kann für Etablissements mit individuellem Hygienekonzept unter bestimmten Bedingungen aufgehoben werden. Die Stadt hatte zuvor einen Rechtsstreit gegen einen Bordell-Betreiber verloren.

(Der Verfaßér dieses Leserbriefes ist der Red. bekannt)

 
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Meenzer sind keine Wissbadner...

Im Interesse der Kasteler, Frau Ortsvorsteherin Gabriel (Herr Schuster) !
 
„Christa Gabriel warb, gemeinsam dafür zu kämpfen, daß die SPD stärkste Kraft in Kastel bleibt und würde sich sehr freuen über eine dritte Amtsperiode als Kasteler Ortsvorsteherin“, berichtete der sich stets am Puls der Zeit wähnende Jungbrunnen Herbert Fostel hier unter  dem Logo der jetzigen Kasteler Genossen.
 
Hierzu einige Anmerkungen:
Richtige Kasteler sind und wollen keine „Wiesbadener“ sein. Auf die Idee, seine Brötchen so zu nennen, ist nicht einmal ein hier am Philippsring niedergelaßener Backwarenvertreiber gekommen – der Laden brummt. Kein Wunder, dort verkauft werden die wohlschmeckenden Knusperfäustlinge als „Meenzer“.
 
Die Theodor-Heuss-Brücke  bleibt, Gott sei Dank, vor unsinnigen, desaströsen  Belagerungszuständen zur weiteren Erschließung des Wiesbadener Hinterlands verschont.
 
Das seit Jahren leidige Dauerbrennerthema „Anwohnerparken“ in Alt-Kastel, dessen Einführung von der SPD-Kastel mehrfach abgelehnt wurde, wird Ihnen aber sicherlich die nötigen Stimmen verschaffen. Wetten, dass…
 
(Stefan Kahnert)

 
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Citybahn-Abstimmung - Der zweite Schritt sollte erst nach dem ersten erfolgen

Am 1.11.2020 stimmen wir AKKler und die wiesbadener Bürger über die City-Bahn ab: Soll sie gebaut werden oder nicht? Um dies zu beurteilen, sollte aber nicht nur die geplante City-Bahn betrachtet werden, sondern auch alle anderen Bereiche, die zum Verkehr gehören.

Ich werde ich am 01.11. gegen die City-Bahn stimmen. Dies sieht nach endgültiger Ablehnung aus, ist es aber nicht. Meine Meinung, daß wir zuerst eine umfaßende Verkehrsplanung brauchen und danach erst über die City-Bahn abstimmen wollen, kann ich nicht auf den Stimmzettel schreiben, da dieser durch den Zusatz ungültig würde.

In den vor der Automobilisierung in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erbauten Stadtteilen sind die engen Straßen beidseitig von Autos der Bewohner zugeparkt, lediglich in der Mitte der Straßen ist noch eine einspurige, enge Durchfahrtsmöglichkeit.

Manche Bewohner suchen an den Feierabenden bis zu einer Dreiviertelstunde nach einem freien Parkplatz. Müllabfuhr, Paketdienste und größere Fahrzeuge haben allergrößte Schwierigkeiten, was in der vergangenen Woche in der Mathildenstraße in Kostheim zu einem Unfall der Feuerwehr führte, als diese während der Fahrt zu einem Einsatz ein geparktes Auto aufschlitzte.

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Gleisfeld statt Ostfeld?

Sind es Gerüchte oder arbeitet die Stadt Wiesbaden ernsthaft an einer Alternative, sollte das umstrittene Stadtquartier Ostfeld an der zu erwartenden Normenkontrollklage scheitern?

Die Hinweise sind derart ungewöhnlich und zukunftsorientiert, daß man gar nicht glauben mag, daß Wiesbadener Politiker ein derart „futuristisches“ Gleisquartier in Erwägung ziehen. Noch erhebt keine Partei den Anspruch auf diese „bahnbrechende“ Idee.

Eher ist zu vermuten , Planer mit Phantasie und Weitblick aus der SEG sind die Urheber eines Gleisquartiers, das durch Überbauung der gesamten Gleisanlagen südlich der Wiesbadener Hauptbahnhofs entstehen soll.

Auf einer überbauten Fläche, die im Mittel 150m breit und über 1200 m lang ist, sollen bis zu 2400 Wohnungen entstehen, die die gleichen Kriterien erfüllen, wie man sie für das Ostfeld festgelegt hat.

Die Vorteile zum Ostfeld wird man in der zentralen erschloßenen Lage und vorhandenen Infrastruktur sehen. Die Klimaproblematik reduziert sich auf  die Belüftung mit abfließender Kaltluft aus der Innenstadt, aber das glaubt man ja auch im Ostfeld zu lösen.

Das weitaus größere Problem dort, der Kaltluftentstehung, wäre im Gleisquartier nicht gegeben und Fluglärmschutzzonen sind dort auch nicht auszuweisen.

Da europaweit schon ähnliche Projekte realisiert wurden, wird sicherlich die Politik oder die SEG uns bald aufklären, ob das Gleisquartier Gerücht bleibt, oder eine gute Alternative ist.

(Michael Dirting, Walkmühlstraße 54, Wiesbaden)

Wir meinen: OK, der Luftballon ist raus...
 
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Kasteler Ostfeld: Daten sind manipuliert...

An: Oberbürgermeister Mende, Mitglieder des Magistrats, den Stadtverordneten über die Fraktionen, der Regierungspräsidentin und die lokale Presse

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) Kastel-Ostfeld - Der Faktencheck zum Ostfeld – oder wie die SEG Zahlen, Daten und Fakten manipuliert

Hier die Gegenüberstellung für die kritische Bürgerschaft, den Oberbürgermeister Mende, den Magistrat, die Stadtverordneten, das Regierungspräsidium und das sich abzeichnende Normenkontrollverfahren.

Die Satzung für die SEM Ostfeld wird am 17.September 2020 in der Stadtverordnetenversammlung Wiesbadens zur Abstimmung gestellt.

Bis heute war es der SEG und Stadtrat Kessler überlaßen, die Fakten und Prognosen für die Notwendigkeit dieser SEM zu propagieren.

Wichtigstes Element ist unter anderem das prognostizierte Defizit an Wohnraum und Gewerbefläche für den Prognosezeitraum der SEM.

Dabei unterliegt die Höhe des Defizits nach § 165 BauGB strengen Anforderungen, um eine solche Maßnahme zu rechtfertigen. Im jetzigen Stadtgebiet Wiesbaden muß eine Nachfrageüberhang von Wohnraum oder Gewerbeflächen von 25% der jetzigen Flächen gegeben sein, der im jetzigen Stadtgebiet auf absehbare Zeit nicht zu realisieren ist.

Gleichzeitig ist es unzuläßig, jeden Fehlbedarf mit einer SEM zu befriedigen, im Gegenteil: es ist vom Gesetzgeber gefordert , das Defizit durch nachprüfbare Prognosen zu beweisen, zudem müßen alle anderen Alternativen ausgeschöpft werden.

Die Prognosen für die Begründung sind ständig anzupaßen und auch gleichzeitig mögliche Hindernisse für eine SEM zu aktualisieren und einzuarbeiten. Letzteres sind aktuelle Entwicklungen im Klimaschutz, Naturschutz, Lärmschutz, Kostenentwicklung usw.

Deshalb ist es verständlich, daß die SEG zur Begründung der SEM geneigt ist, Zahlen, Fakten und Prognosen in Ihrem Sinne dazustellen. Der Adressat kann diese kaum überprüfen, es sei denn, sie oder er wirft einen kritischen Blick in aller Ruhe auf einige ausgewählte Gegenüberstellungen und macht sich ein eigenes, überprüfbares Bild.

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Das Kasteler Ostfeld ein Beschluß gegründet auf Unwahrheiten...

...und das Verschweigen von Gesetzen und Fakten
                
35% der 67,5 ha des geplanten Ostfeldes liegen im Siedlungsbeschränkungsbereich des Flughafen Erbenheim und in Fluglärmschutzzonen, in denen Bauverbote gelten.

Stadtrat Kessler und die SEG sind sich einig darüber, diese Fakten auf die lange Bank zu schieben. Vor der Abstimmung der Stadtverordneten am 17.September  soll niemand nachdenklich werden, darüber informiert werden und eine kritische Haltung einnehmen.
                
Dann werden noch von Herrn Martin Kessler Zahlen von Wohn- und Gewerbeflächen unter das Publikum geworfen, die in ihrer Höhe maßlos überzogen sind und von der Bauwirtschaft nicht zu bewältigen.
                
Es gibt keine Prognose in den städtischen Statistiken, oder denen des Landes Hessen, die auch nur ansatzweise seine Daten belegen würden. Das ist schon gelinde gesagt „unverfroren“.

Ein gutes hat die Vorgehensweise der SEG und Stadtrat Kessler, es wird gerade ein Verfahrensfehler zur SEM in aller Öffentlichkeit dokumentiert, die das Gesamtprojekt zu Fall bringen kann.

(Michael Dirting)

 


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Diese Frage stellt sich

Der Lehrer fragt: Was seht ihr hier? Einen Sonnenaufgang oder einen Sonnenuntgergang?
Fritzchen antwortet: Ein Sonnenuntergang, kein Künstler steht so früh auf...!