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Leserbriefe
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Wer ist hier eigentlich zuständig?

Alle Jahre wieder um diese Jahreszeit, wird die Begehung des in Mz-Kastel, auf der Sportplatzseite gelegenen Gehweges der Steinern Straße, von der Witz bis zum Glacisweg, durch Überwucherung von Unkraut, herabhängende Äste von Sträuchern und Dornenhecken (Gefahr für die Augen), die bald den Boden erreicht haben, erheblich erschwert.

Insbesondere Leute mit Kinderwagen, alte Menschen mit Gehilfen oder Sehschwäche, Kinder auf dem Weg zur Schule etc. sind hier besonders betroffen, da sie den o. g. Hindernissen nur schwer ausweichen bzw. zu spät wahrnehmen können.

Vermutlich muß wie immer erst etwas passieren, bis jemand (wer ist für diesen Zustand eigentlich verantwortlich?) tätig wird.

Rainer (e-mail der Redaktion bekannt)

 
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Lesselallee: Umweltausschuss erneut ohne Meinung

Kopfschütteln, nur noch Kopfschütteln blieb mir übrig, als ich der Zeitung entnehmen musste, dass der Wiesbadener Umweltausschuss trotz mehrerer vorliegenden Gutachten nicht in der Lage war, endlich ein Votum für oder gegen den Erhalt der Kostheimer Kastanienallee abzugeben.

Stattdessen erneut ein Eiertanz, Forderungen nach Bürgerbeteiligung, um – vielleicht – bei der nächsten Ausschusssitzung zu einem Ergebnis zu kommen.

Warum wählen wir Bürger in Kommunalwahlen denn unsere Parlamentarier, die nach bestem Wissen und Gewissen Entscheidungen treffen sollen, dann aber zu feige sind, auch mal unbequeme Beschlüsse zu fassen?

Der Ruf nach einer Bürgerbeteiligung lässt in mir den Verdacht aufkommen, man wolle nicht die Verantwortung übernehmen, sondern später (besonders vor Wahlen) sagen zu können, es wäre doch eine Entscheidung der Bürger gewesen.

Aus gutem Grund sieht das deutsche Grundgesetz keine plebiszitären Elemente vor, also keine Einzelentscheidungen durch die Bürger, sondern wir haben eine repräsentative Demokratie, in der Entscheidungen durch gewählte Repräsentanten getroffen werden (müssen).

Auch die Forderung nach einem erneuten Gutachten zeigt doch klar, dass die Ausschussmitglieder wohl nicht willens sind, ihre ihnen übertragenen Aufgaben zu erledigen. Oder will man so lange Gutachten und Obergutachten fordern, bis endlich das herauskommt, was man hören will?

Ich erwarte endlich Entscheidungen, erwarte, dass gewählte Volksvertreter ihr Hausaufgaben machen und endlich den Mut haben, einen Beschluss zur Lesselallee zu fassen – sei er nun negativ oder positiv!

(Günter Kracht, Floßhafenstraße 6, Kostheim)

 
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In Kostheim stinkt´s immer noch zum Himmel...

Das Thema "Gestank" ist in Kostheim mittlerweile eine "Neverending Story" und so erreichte uns auch heute wieder eine Leserzuschrift zu diesem Thema:

Sehr geehrter Damen und Herren, am 07.05.14 habe ich in der Bürgerfragestunde des Ortsbeirates mehrere Fragen gestellt:

Im letzten Jahr wurden durch die Firma SCA Hygiene umfangreiche Maßnahmen angekündigt um Emissionen und Gerüche zu reduzieren.

Wie weit wurden die angekündigten Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen umgesetzt? - Wie erfolgreich war das? - Wer überprüft das? - Um was für chemische Stoffe handelt es sich bei den Gerüchen? - Sind diese gesundheitsgefährdend?

Am Mittwoch, 11.6.14 hat die Werksleitung der SCA in der Ortsbeiratssitzung dazu Stellung bezogen. Es wurden Maßnahmen und ein Konzept vorgestellt:

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Die Maaraue ein Spielball von Fantasten ?

Architektursommer – gezeigt im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt, der vergessene Orte wieder ins Rampenlicht (der Investoren?) holen soll. - Utopien von vorgestern?

Bitte liebe Investoren, Behörden und Architekten, vergesst sie ganz schnell wieder – unsere Maaraue.

Profilierungs- und Investitionssucht auf Kosten dieses Naturreservoirs geht immer und in erster Linie, auf Kosten der Menschen die hier leben.

Ein Ort, der sogar die Industrialisierung Kostheims nahezu unbeschadet überstanden hat, Naherholung und grüne Lunge für Tausende von Menschen und wichtige Biosphäre, ist wenn er so bleiben darf, schon längst in der Zukunft angekommen.

Denn genau das werden wir auch in der Zukunft brauchen, gerade im dicht besiedelten Raum, Flächen die wir in Ruhe lassen. Etwas besseres, als sie zu vergessen kann diesen Bereichen nicht passieren.

Der Entwurf des Architekturbüros Magma (nomen est omen) - wird als am Utopischsten beschrieben, aber was bringt uns diese Utopie? Eine Architektur, die nur aus der Vogelperspektive wirkt, die die Maaraue als Fläche radikal zerschneidet, die Naturnähe zerstört, eine Gestaltung, die keinerlei Rücksicht nimmt auf die Umgebung, wie eine Blase, die alles verdrängt – bis sie platzt?

Oder sind die Architekten einfach nur willfährige Partner rücksichtsloser Investoren, gefördert und unterstützt von einer sozialdemokratischen Stadtregierung, die sich leider nur noch ausschließlich ökonomischen Interessen unterordnet?

Zukunftsfähigkeit bedeutet nicht alte Fehler konsequent zu wiederholen und zerstören ist nicht automatisch fortschrittlich.

Der Central-Park in New York, wie können die New Yorker, als zukunftsorientierte Menschen, nur soviel potentielles Bauland vergessen? Meine Güte.

Claudia Bau, Kostheim

 
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Die Lessel Allee - Ein Glaubenskrieg?

Was soll man glauben. Ein  aufwändiges Gutachten stellt der Allee ein Zeugnis aus. Note: ungenügend. Ein Professor für Arboristik nimmt die Allee in Augenschein und sagt, Note: gut.

Was kann, soll man nun glauben. Fachleute sind die wenigsten, die sich mit dem Thema Lessel Allee beschäftigen. Ausgenommen natürlich die selbst ernannten Fachleute, die jedes Gutachten, das nicht ihrem Gusto entspricht, als unrichtig einstufen.

Aufgezeigte Gefahren werden als „angedichtet“ bezeichnet.  Hier ist man so tief in der Materie, dass man das Gutachten eines vereidigten Sachverständigen als Schwachsinn abtut. Nur die eigene Meinung zählt.

Die Diskussion um die Allee ist hoch emotional. Sie ist zu einem Glaubenskrieg geworden. Emotionen sind in der Regel eine menschliche Eigenschaft, nur sollten Fakten nicht außen vor gelassen oder gar verdreht werden.

Man spricht ständig von hundert-jährigen Kastanien. Als sie 1913 als Allee der Allgemeinheit übergeben wurden, da waren sie aber keine Sämlinge mehr, sondern stattliche Bäume. Der ständig verwendete Begriff „abholzen“ impliziert, dass die Allee verschwinden wird.

Gewollt ist jedoch ein Erhalt der Allee, mit neuen, jungen und für die Maaraue geeignete Bäumen. Wer sich von der vorgeschlagenen Flatterulme ein Bild machen möchte, sollte einmal das Internet bemühen. Eine Allee in Würde sterben zu lassen ist auch keine Lösung.

Auch wenn 28 von 74 Bäumen noch gesund sind, wird der Alleencharakter über kurz oder lang verschwinden  Und ist der erst einmal verschwunden, wird es keine neue Allee mehr geben. Dann ist sie am Ende wirklich „abgeholzt“.

Unstrittig ist, dass die vernachlässigte Pflege der Kastanien in den letzten 30 Jahren wesentliche Ursache der heutigen, schlechten Baumqualität ist.

Wenn die Stadt die Allee sperrt, weil Astbruch zu befürchten ist, so ist dies möglicherweise auch der Tatsache geschuldet, dass bereits Menschen maroden  Bäumen zum Opfer fielen.

Wer kann in einem solche Falle in Haftung genommen werden, Die Stadt, und damit der Steuerzahler, oder die Baumschützer mit ihrem Privatvermögen. Dem Toten ist diese Frage allerdings egal.

Glaubenskriege haben eine unangenehme Eigenschaft, man weiß erst was richtig oder falsch ist, wenn der Ernstfall eingetreten ist. Eins ist jedoch sicher, es wird keine Gewinner geben...

(per e-mail - email Adresse der Redaktion bekannt)

Anmerkunbg der Redaktion: Wie zu erfahren war, sollen keine Setzlinge als Ersatzbepflnazung verwendet werden, sondern Bäume, welche bereits eine Höhe von ca. 6m haben...

 
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Kastel im Dornröschenschlaf ?

Gesehen und fotografiert in der Wiesbadener Straße -vor der nördlichen Eisenbahnbrücke- von Alexander Thorbecke

 


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(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

WIE schwer mein Morgen.
Bin ich es wert, mein Bett zu verlaßen;
So liege ich doch wie gefesselt.
Des Tages Geräusche, sie locken mich nicht.
Nur ich halte mich im Arm.
Gebe mir Wärme und Zuversicht.

(Stefan Simon)