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Leserbriefe
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Maskentragen in der S-Bahn...

Heute hatte ich ein Erlebnis in der S-Bahn des Rhein Main Verkehrsverbundes. Ich wollte, ordentlich maskiert, die Bahn verlaßen und kam so am 1. Klasse Abteil vorbei.

Dort saßen drei Kontrolleure des RMV, erkennbar an ihren Abzeichen und den mitgeführten Kontrollgeräten, mit am Ohr hängenden oder auch unter dem Kinn sitzenden Mundschützen einträchtig und abstandslos beieinander im angeregten Gespräch.

Sind das die Leute, die mir erklären wollen (sollen), daß ich in der Bahn eine Maske zu tragen habe?

(Stefan Simon)

 
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AKK Zeitung: Corona-Maßnahmen


Es gibt Menschen, die denken, daß Politiker Recht haben...


...und es gibt Menschen, die denken.

(Reinhold Seelig)

 
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Jetzt schlägt`s 14! – Die Zweite

Wie hier bereits berichtet, wurde die Einführung des Bewohnerparkens in Alt-Kastel zuletzt im Juni 2019 von Mitgliedern der SPD im Ortsbeirat Kastel sabotiert.

Über die fortwährende Parkplatzseuche im Krisengebiet vermag selbst die Corona-Pandemie nicht hinwegzutäuschen.

Bei den nächsten Wahlen erhalten die Kasteler Bürger Gelegenheit, zu demonstrieren, daß auch in Kastel mit dem Kopf - und nicht „mit den Füßen" - abgestimmt wird.
 
(Pro-Anwohnerparken in Alt-Kastel für Kasteler von Kastelern)

 
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Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) Kastel-Ostfeld

Ihr Brief vom 05.August 2020 zu meiner E-Mail vom 10.Juli 2020

Sehr geehrter Herr Stadtrat Kessler,
immer wieder baue ich Brücken, stelle meinen fachlichen Input zur Verfügung – und erlebe Ablehnung bis Ignoranz.

Um es ganz deutlich zu sagen: Mir war es möglich, in Sachen Fluglärm in den letzten 8 Monaten Ergebnisse für einen zehnjährigen Prognosezeitraum nach AzB08 zu berechnen bzw. berechnen zu lassen. Und ich werde die Ergebnisse veröffentlichen.

Sie lassen sich von der SEG beraten, die sich in Ihren Aussagen in Vergleichen mit dem aktuellen Flugbetrieb erschöpft.
Das Gesetz ist aber zum Schutz zukünftiger Bewohner bewusst so angelegt, dass auch nachteilige Entwicklungen im zehnjährigen Zeithorizont abgedeckt sind.

Eindeutig ist, daß solche Lärmschutzberechnungen zu den Voruntersuchungen zu einer SEM gehören, da in der Satzung zur SEM der räumliche genaue Bereich der Entwicklungsmaßnahme festgelegt wird. Das Erwähnen von möglichen Lärmproblemen in den Voruntersuchungsunterlagen reicht nicht, es muß auch „untersucht“ werden.
 
Schon am 15.September 2011 beschloßen die Bund/Länder Vertreter für Immissionsschutz weitreichende Vorgaben zur Siedlungsentwicklung an Flughäfen. Das Ziel war, bei Planungen einen ausreichenden Abstand zwischen dem Gelände des Flugplatzes und zukünftigen Gebieten, die dem Wohnen dienen zu schaffen.

Die beschlossenen Vorgaben sollen in besonderem Maße die von Flugplätzen ausgehenden Geräuschbelastungen in Landesentwicklungs-, Raumordnungs- und Regionalplänen berücksichtigen. Vor Ort ist die Bauleitplanung angehalten, solche Gebiete, die die Prognosewerte in 10 Jahren, nach AzB08 übertreffen als Siedlungsgebiet auszuschließen. In den Wohngebieten dürfen die Lärmbelastungen den Wert von LAeq Tag= 55dB(A) und LAeq Nacht= 50 dB(A) nicht überschreiten.

Für die Planungen des Ostfeldes wurden diese Bestimmungen bisher von allen Beteiligten weder erwähnt noch beachtet. In meinen Augen ist es ein Skandal, den Entscheidungsträgern die auch für den Flugplatz Erbenheim geltenden „Hinweise zur Ermittlung von Planungszonen zur Siedlungsentwicklung an Flugplätzen im Geltungsbereich des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm“ vorzuenthalten, da diese gerade für Situationen, wie sie im Ostfeld vorzufinden sind beschlossen wurden.

Letztlich, so meine Prognose, werden die Gerichte über die SEM entscheiden. Ich werde jedenfalls meine kommunikativen Möglichkeiten nutzen, um allen Entscheidungsträgern der Landeshauptstadt bewußt zu machen, daß die in einer Satzung entstehenden Verfahrensfehler wegen fehlender Einbeziehung von Lärmschutzzonen eben von diesen Entscheidungsträgern zu verantworten sind.

(Michael Dirting)

 
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City-Bahn: ...was stimmt´n jetz?

Bei Umfragen ist es üblich, diese so zu formulieren, daß man mit "Nein" stimmen muß, wenn man "Ja" will, das kennt man ja. Der alte Laurel & Hardy Witz: ...den Kopf nach hinten drehen, daß man vorwärtsgehen muß wenn man rückwärtslaufen will... stimmt also immer noch.

Ein Leser (und nicht nur einer) empfindet das wohl auch so:

Egal ob man nun für oder gegen die City-Bahn ist, die Fragestellung bei dem am 01.11. stattfindenden Bürgerentscheid ist alles andere als objektiv.

Wer hier mit Nein stimmt, bekommt bei der als Suggestivfrage dokumentierten Abstimmung effektiv Schuldgefühle eingeredet und wird auch als Nichtbefürworter eher mit Ja stimmen!

Hier noch mal die endgültige Fragestellung:
„Soll der Verkehr in Wiesbaden, zur Vermeidung von Staus und weiteren Verkehrsbeschränkungen für den Autoverkehr, durch eine leistungsfähige Straßenbahn (City-Bahn) von Mainz kommend über die Wiesbadener Innenstadt bis Bad Schwalbach weiterentwickelt werden, um Verkehrszuwächse aufzufangen und Umweltbelastungen (Luftverschmutzung, Lärmbelastung) zu verringern?“

Wer das Ding nicht will, muß hier mit NEIN stimmen.

Ein einfaches Ja oder nein zu Citybahn wäre meines Erachtens doch hier wesentlich Neutraler gewesen!

Martin Klink, Anton-Zeeh-Str. 9A, Kastel

Wir meinen: Haben die sogenannten Politiker es immer noch nicht kapiert, daß solche Spielchen erkannt werden und die Politikverdroßenheit nur noch immer mehr steigern?. Der Bürger läßt sich nicht mehr ganz so leicht "ver......n"!

 

 
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Sauberkeit ist eine Zier...

...offenbar nicht in Kastel.

Als Beispiel sei hier der Fritz-Diehl-Platz am Geschichtsbrunnen erwähnt.

Wie oft werden dort die "Dreckäämer" geleert?

Die Stadtreinigung war wohl schon lange nicht mehr da oder ist die Anzahl der dreckablegenden Bürger zu groß?

Und: Geht da nichtmal einer von den Ortspolitikern vorbei und sieht das und kümmert sich oder schauen die lieber weg...?

Name und Adresse der Redaktion bekannt.

(Fotos: Privat)

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...weil er ein Boxer ist...
(hhmm)