Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

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Leserbriefe
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Zu: „AKK in Fränkischer Zeit“

Am nächsten Baum… - ganz ruhig zurücklehnen - Der Textverfasser, Herbert Fostel, führt in seinem illusteren Potpourri von 486 bis zum dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) u. a. aus:

„Die Bewohner waren freie Bauern oder Hörige. Die Letztgenannten hatten ihren Grundbesitz einem mächtigen Herren oder einem Kloster geschenkt. Dafür standen sie unter dem Schutze dieser Herren; denn auch damals ging schon Macht vor Recht vor. Sie durften ihren ehemaligen Besitz weiter bewirtschaften, mußten aber an ihren Schutzherren einen jährlichen Zins entrichten.“

Herbert Fostel, der, sofern die Angaben seiner „Festschriftschreiberin“ Marita Klemt vom 21.07.2016, erschienen in dieser Zeitung unter „HERBERT FOSTEL wird 80 – ein Leben für das Ehrenamt“, insoweit der Wahrheit entsprechen sollten, als Jahrgang 1936 mittlerweile im 82. Lebensjahr stünde, meint also augenscheinlich mit einer gewissen Begeisterung, dass „auch damals… schon Macht vor Recht“ gegangen sei:

Gewisse, in diesem Lande, nicht zuletzt ob der 12-jährigen Erfahrung aus der historisch jüngeren Vergangenheit von 1933-1945 n. Chr. (kollektive Feigheit, Größenwahn, Dummheit, willkürliche Narrengewalt und Zwangsenteignungen gingen in der Tat bekanntlich vor „Recht“), jedenfalls seit 1949 (Hohenschönhausen/Weißensee, DDR Stasi-Knast, an dieser Stelle bis Ende 1989 n. Chr.  einmal ausgeklammert) bis heute geltende elementare Grundsätze wie bspw. Gewaltenteilung und Rechtstaatsprinzip, verankert in einer sich Grundgesetz oder auch Verfassung nennenden Sammlung bestimmter Artikel, scheinen vorgenannten Textverfasser mithin - geflissentlich - entgangen zu sein.

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Stadtbus blockiert Frankfurter Straße

Ort der Handlung: Philippsring/Ecke Dönerladen - „Baum blockiert Kasteler Philippsring“

Dienstag Morgen, kurz nach 04:00 Uhr, habe ich in Höhe einer sehr guten Pizzeria in der Frankfurter Str. ausgeparkt, an mir fuhr ein Auto vorbei, welches zu meiner Verwunderung an der Einmündung zum Philippsring nicht direkt nach rechts abbog, sondern stehen blieb.

Nach dem Ausparken bemerkte ich, daß an der Einmündung –und zwar in voller Breitseite– ein hell beleuchteter, mit Außentüren geöffneter städtischer Bus stand.

Von einem Busfahrer oder sonstigen Hinweisen für dessen,  doch selbst für Wiesbadener Verhältnisse eher ungewöhnlichen Blockadestandort fanden sich keine Hinweise. Von dem sichtlich den Rückwärtseingang einlegenden und auf mich zu bewegenden (Vorder-) Auto einmal abgesehen.

Ergo: Die komplette Frankfurter Straße -beidseitig mit „geparkten“ Fahrzeugen zugestellt- bei Dunkelheit bis zur Klober Str. („Bäcker-Plätzche“) zurück.

Warum der, wie ich soeben dieser Zeitung anhand der Feuerwehrbilder (Ehre, wem Ehre gebührt) entnehmen konnte, Baumsturz auf der Straßenseite Richtung Kostheim in (gegenüberliegender) Höhe eines alteingesessenen Kasteler Schilderstudios den Busfahrer dazu bewogen hat, sein Vehicle ca. 80 Meter von o. g. Stelle einfach inmitten der Einmündung Frankfurter Str. stehen zu lassen und andere Verkehrsteilnehmer damit zur Durchführung völlig unnötig riskanter Manöver zu nötigen, bleibt fraglich:

A) Wollte nur noch `n Döner holen
B) Habe gewartet, bis der gegenüberliegende Supermarkt aufmacht („Spezialist“ für Leergut)
C) Mein Name ist Herbert, eigentlich bin ich Schuster! (und kein Busfahrer!!)
D) Hatte keinen Bock, mit meinem langen Teil schon wieder nach Biebrich zu stoßen!!!

(Stefan Kahnert, Kastel)

 
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Einkaufen in AKK: Kein Dressurprogramm

In Anlehnung an: „Biebrich als Ersatzlösung für Akkler?“

Dachte ursprünglich, die Brückenarbeiten, insbesondere der Th.-H.-Br., seien Bestandteil eines inoffiziellen städtischen Wirtschaftsförderprogramms für den Kasteler Ortskern bzw. der Kostheimer Randgebiete.

Dies nachdem selbst die seinerzeit offiziellen „Workshops“ zur vermeintlichen Förderung u. a. der „Mainzer-Straße“ bis heute augenscheinlich mit suboptimalem Ergebnis  verpufft sind.

Freunde des eher extravaganten Geschmackes für Hundecatering, Gesäß-Piercings oder Nagel-Studios an dieser Stelle selbstverständlich einmal ausgenommen.

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Mähen des Unkrauts vergesssen...?

Wie in jedem Jahr so wurde die Unkrautbeseitigung auch heuer wieder viel zu spät in Angriff genommen. Beschwerden sind die Folge, obwohl die meisten Bürger ja "nur" schimpfen und auf die nächsten Kommunalwahlen warten. Aber nicht alle sind so "duldsam", hier beweist eine Bürgerin nicht zum ersten  Mal, daß man auch den Mund aufmachen kann:

Am 11.07.2017 um 14:08 schrieb Rita Schäfer: (an das WI Grünflächenamt)

Hallo Frau Bender, die Unkrautwucherungen am Otto-Suhr Ring, sowie in der Castellumstraße linke Seite (vom Otto-Suhr-Ring kommend) wurden ja (endlich) gemäht.

Allerdings wurde die rechte Seite der Castellumstraße in Höhe des Parkdecks wohl vergessen.  Außerdem ist der Parkplatz "Färcherweg"  immer noch ein Anblick der Schande. Bei Regen verschmutzt man sich die Kleidung, wenn man zum Auto will.

Es wäre toll, wenn das auch noch vor Weihnachten erledigt werden könnte.  Bin ich eigentlich die einzige Anwohnerin, die sich ärgert ?

Nachtrag:
Soeben wird der Parkplatz Färcherweg gemäht. Auf meine Frage nach dem "vergessenen" Stück in der Castellumstraße wurde mir gesagt: ...dazu hatten wir vom Grünamt keinen Auftrag, wir mähen lt. Auftrag nur, wo auch Bäume stehen !!!!!!     Ist das ein Aprilscherz?

Viele Grüße: Rita Schäfer, Kastel - Foto: Archiv

 
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Spiegel der Wirklichkeit

Staatliches Gymnasium am Kürfürstlichen Schloß zu Mainz. Anno 1989: Im unmittelbar benachbarten Kurfürstlichen Schloß findet eine hochkarätig besetzte politische Veranstaltung statt. Unter Beteiligung des Bundeskanzlers.

Von dem direkt zum „Schloß“ gelegenen Schultor in der Diether-von-Isenburg-Str. bis zum etwas verdeckten Nebeneingang in der Greiffenklaustr. (in Höhe der Sporthalle, Richtung Kaiserstr.)  hat sich eine lange Schlange gebildet. Eine sehr lange.

Vorwiegend Schüler, aber auch der ein oder andere Pädagoge darunter. Nach einiger Zeit taucht er dann wirklich auf. Der Kanzler schreitet die Reihe Hände schüttelnd ab. Zum Ende hin streckt er sich beim vermeintlich letzten Händedruck etwas vor und schreitet die Greiffenklaustr. Richtung „Schloß“ zurück.

Fast in Höhe der Diether-von-Isenburg-Str. am „Schloß“ angekommen, bemerkt er, daß er einen etwas versteckt stehenden Schüler ganz am Ende der langen Schlange übersehen hat. Macht kehrt, läuft die Greiffenklaustr. erneut hinunter, und ergreift die Hand des übersehenen, völlig unbedeutenden, seinerzeit 19-jährigen Schülers.

Unvergessen und größter Respekt dem Kanzler der Einheit, Helmut Kohl.

(Name und Adresse des parteilosen Verfaßers ist der Redaktion bekannt)

 
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Es ist eine Schande...

Es ist wieder mal soweit.  Fast Meterhoch steht das Unkraut in Kastel (und auch in Kostheim).  Besonders machen die "(Un)-Krautgärten" ihrem Namen wieder alle Ehre. Es ist eine Schande, wie ungepflegt dieser Wiesbadener Stadtteil ist. 

Gerade mit Kastel werden immense Einnahmen mit Gewerbesteuer erzielt und dafür läßt man den Stadtteil  so verkommen.

Man könnte alternativ die zahlreichen Flüchtlinge mit der Grünpflege vertraut machen, so hätten diese auch keine Langeweile mehr und kämen auch nicht auf evtl. dumme Gedanken.  

Man muß sich schämen, wenn man Bekannte einlädt, die dann z.B. über Otto-Suhr-Ring und Castellum-Straße kommen. Aber nicht nur da ist alles ungepflegt.  Den ganzen Otto-Suhr-Ring entlang sind die irgendwann einmal gepflanzten Büsche überhaupt nicht mehr zu erkennen.  Die ganze Hochheimer Straße, Paulusplatz, Steinernstraße entlang, überall sieht es genauso wüst aus.

Wenn angeblich kein Geld und keine Zeit für die Pflege der seinerzeit teueren Bepflanzung da ist, dann sollte man am Besten alles radikal entfernen, Folie und Mulch oder Split drauf, dann hat man keine Arbeit mehr und es sieht zwar nicht schön aber einigermaßen ordentlich aus.  Aber der momentane Zustand ist kein Aushängeschild für Wiesbaden.

Rita Schäfer, Flößerweg 61, Kastel

Zu diesem Thema paßt auch ein Foto aus einem anderen Beitrag dieser Zeitung sehr gut:

...das Foto zeigt die Einmündung Schmalweg/Ludwig-Wolker-Straße. Hier können sich die vorfahrtsberechtigten Fahrzeuge bis zur letzten Sekunde hinter einer schönen hohen Hecke verstecken und der ausfahrtwillige Verkehrsteilnehmer muß sich Zentimeter für Zentimeter "vortasten" bis er sich (unter Risiken) das rausfahren traut...

Den gesamten Beitrag finden Sie HIER

Anmerkung der Redaktion: Dies ist kein einmaliger "Ausrutscher" dies wiederholt sich in schöner Regelmäßigkleit jedes Jahr!

 


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Lesselallee...

Diese Frage stellt sich

Ist es schon sexuelle Belästigung, wenn ich zur Schönheitschirurgin sage: Können Sie mir bitte schöne Augen machen? - Antwort: In unserer bekloppten Zeit gibt es bestimmt einige, die das bejahen werden... Wetten daß...?

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