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Leserbriefe
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City-Bahn: ...was stimmt´n jetz?

Bei Umfragen ist es üblich, diese so zu formulieren, daß man mit "Nein" stimmen muß, wenn man "Ja" will, das kennt man ja. Der alte Laurel & Hardy Witz: ...den Kopf nach hinten drehen, daß man vorwärtsgehen muß wenn man rückwärtslaufen will... stimmt also immer noch.

Ein Leser (und nicht nur einer) empfindet das wohl auch so:

Egal ob man nun für oder gegen die City-Bahn ist, die Fragestellung bei dem am 01.11. stattfindenden Bürgerentscheid ist alles andere als objektiv.

Wer hier mit Nein stimmt, bekommt bei der als Suggestivfrage dokumentierten Abstimmung effektiv Schuldgefühle eingeredet und wird auch als Nichtbefürworter eher mit Ja stimmen!

Hier noch mal die endgültige Fragestellung:
„Soll der Verkehr in Wiesbaden, zur Vermeidung von Staus und weiteren Verkehrsbeschränkungen für den Autoverkehr, durch eine leistungsfähige Straßenbahn (City-Bahn) von Mainz kommend über die Wiesbadener Innenstadt bis Bad Schwalbach weiterentwickelt werden, um Verkehrszuwächse aufzufangen und Umweltbelastungen (Luftverschmutzung, Lärmbelastung) zu verringern?“

Wer das Ding nicht will, muß hier mit NEIN stimmen.

Ein einfaches Ja oder nein zu Citybahn wäre meines Erachtens doch hier wesentlich Neutraler gewesen!

Martin Klink, Anton-Zeeh-Str. 9A, Kastel

Wir meinen: Haben die sogenannten Politiker es immer noch nicht kapiert, daß solche Spielchen erkannt werden und die Politikverdroßenheit nur noch immer mehr steigern?. Der Bürger läßt sich nicht mehr ganz so leicht "ver......n"!

 

 
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Sauberkeit ist eine Zier...

...offenbar nicht in Kastel.

Als Beispiel sei hier der Fritz-Diehl-Platz am Geschichtsbrunnen erwähnt.

Wie oft werden dort die "Dreckäämer" geleert?

Die Stadtreinigung war wohl schon lange nicht mehr da oder ist die Anzahl der dreckablegenden Bürger zu groß?

Und: Geht da nichtmal einer von den Ortspolitikern vorbei und sieht das und kümmert sich oder schauen die lieber weg...?

Name und Adresse der Redaktion bekannt.

(Fotos: Privat)

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Wiesbaden benötigt eine Straßenbahn

Derzeit scheint es sich herauszukristallisieren, daß der Weisheit letzter Schluß die „Mainzelbahn“ sein soll.

Mir erschließt sich allerdings nicht warum man in Wiesbaden ohne Not auf Schmalspur setzt, obwohl doch eine gut ausgebaute normalspurige Strecke von Wiesbaden über die Petersaue (Kaiserbrücke) bis in den Mainzer Hauptbahnhof und so auch bis in die dortige Innenstadt führt!

Ein notwendiger Umstieg auf die Mainzer Straßenbahn kann eigentlich kein Hinderungsgrund sein, da wohl in den meisten Fällen dort auch in andere Linien umgestiegen wird. Welche Möglichkeiten vorhandene Strecken für das neue Netz zu nutzen sind, zeigt ein Blick in den „Stadtplan Wiesbaden“.

Wie man einen effektiven Verbund macht, kann man leicht in Karlsruhe „erfahren“. Beim „Karlsruher Modell“, bei dem die Bahnen als „Stadtbahnen“ bezeichnet werden, fahren diese sowohl als Straßenbahn in den Innenstädten, als auch auf den Überlandstrecken auf den Gleisen der „Bahn“. (siehe Foto)

Mit ihrer elektrischen Ausrüstung kommen sie mit dem Gleichstrom der Straßenbahnen und mit den 15.000 Volt der „Bahn“ zurecht!

Wer einmal in einer neuen „Stadtbahn“ mit ihrer exzellenten Inneneinrichtung gefahren ist und ihren schaukelfreieren Lauf, bedingt durch die breitere Spur erlebt hat, lernt diese Vorteile zu schätzen.

Anstatt die Mainzer Meterspur bis ins Umland auszudehnen, ist es vernünftiger, weil auch kostengünstiger, die vorhandenen Strukturen zu nutzen. Neue Fahrzeuge müssen im Übrigen so oder so angeschafft werden!

So stellt sich nicht die Frage Mainzelbahn, Ja oder Nein, sondern Schmalspur oder Normalspur...

(Walter Röder) - Foto: Beispiel aus Karlsruhe

 
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Einschränkungen des SEM Ostfeld durch Lärmschutzzonen

Die Stadtverordneten sollen über eine SEM entscheiden, ohne vorzulegende Ergebnisse von Prüfaufträgen, die sie selbst beauftragt haben.

Sie würden damit bewußt Verantwortung tragen für eine SEM, die so nicht gebaut werden darf und neu zu planen ist. Die berechneten Flächen für Lärmschutzzonen Tag und Nacht, die sich südlich direkt der APZ 1 und 2 anschließen, in einer Länge von 870m und einer Breite von bis zu 210m, sind aus der Satzung für die SEM herauszunehmen.

Geschieht dies nicht, ist die Satzung wegen Verfahrensfehler ungültig. Verantwortungsvoll wäre, die definitiven Ergebnisse des eigenen Prüfauftrages abzuwarten, die ähnlich ausfallen werden, um dann eine rechtlich abgesicherte Entscheidung zu fällen.
Verantwortlich für das Zusammentragen der Fakten: Michael Dirting

Einschränkungen des SEM Ostfeld durch Lärmschutzzonen um bis zu 13,5-18,0 ha oder 20-26% der Bruttobaufläche.

Begründung:

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Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren der AZ-Redaktion Mainz, sehr geehrte Frau Petra Jung,
 
ich nehme Bezug auf Ihren Kommentar „Es geht anders“ in der Allgemeinen Zeitung am 06.07.2020 zum angenommenen AfD-Antrag im Ortsbeirat Mainz-Gonsenheim, in dem Sie eine Handlungsempfehlung an die von Ihnen so bezeichneten „unzweifelhaft demokratischen Parteien“ richten, alle AfD-Initiativen unabhängig vom Inhalt abzulehnen.
 
Wie demokratisch diese Parteien sind, beweisen sie seit dem Einzug der AfD in den Bundestag dadurch, dass sie der größten Oppositionsfraktion bis heute die Vizeposition des stellvertretenden Bundestagspräsidenten verweigern, obwohl diese Funktion der AfD gemäß Geschäftsordnung und demokratischen Grundprinzipien zusteht.
 
Die AfD-Stadtratsfraktion und alle fünf AfD-Vertreter in den Ortsbeiräten in Mainz zeigen seit einem Jahr klar und deutlich, dass sie konstruktive Sachpolitik betreiben. Für uns ist das Wohl der Mainzer Bürger entscheidend. Wir bewerten Anträge ausschließlich nach ihrem Inhalt, nicht nach den Antragstellern. Leider lassen Sie in Ihrem einseitig gefärbten Kommentar jegliche Objektivität vermissen.

Auch im zu Grunde liegenden Artikel kommt die AfD selbst überhaupt nicht zu Wort. Sie praktizieren damit reinen Meinungsjournalismus, ohne sich zumindest die Mühe zu geben, eine gewisse Neutralität zu wahren. Offenbar ist das die Art von Demokratie und Pressefreiheit, die Sie sich wünschen.
 
Die AfD möchte Ihr persönliches Recht auf freie Kommentierung in keiner Weise einschränken. Wir appellieren allerdings an gewisse Grund- und Qualitätsprinzipien journalistischer Arbeit, die für eine funktionierende Demokratie elementar sind.

Erlauben Sie mir abschließend noch den Hinweis, dass der von Ihnen hergestellte Zusammenhang von AfD und „Naziaufmärschen in Gonsenheim“ absurd ist. Solche haltlosen Plattitüden zeugen nicht nur von erschreckender historischer Ahnungslosigkeit, sondern sind auch ein unlauterer Versuch die demokratisch gewählte Opposition zu verunglimpfen.  
 
Hochachtungsvoll: Stephan Stritter, Stadtrat und stellv. Fraktionsvorsitzender

 
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Parkkultur in Kostheim


Geht es noch dreister? Hier paßt kein Rollator und auch keine Kinderwagen vorbei.


(Mein Vorschlag, macht den Ortskern zur Fußgängerzone)

Franz Vogler, Kostheim

 


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