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Leserbriefe
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Wie lange sollen wir diesen Schwachsinn noch mitmachen?

möchte heute von einem kleinen Erlebnis im Mainzer Nahverkehr berichten.

Drei Jugendliche hatten in der Straßenbahn keine Mund-Nasen-Maske getragen, warum auch immer hatten sie es vergeßen. Der Straßenbahnfahrer hatte wohl Mitleid und ihnen gesagt, sie sollen Ihre Shirts hoch ziehen.

Während der Fahrt stiegen an jeder Haltestelle intelligente Fahrgäste zu, die lauthals auf die Maskenpflicht hinwiesen. Am Bahnhof in Mainz kam dann ein "professioneller" Maskenkontrolleur der Verkehrsbetriebe in die Straßenbahn, der die drei Jugendlichen lauthals an den Pranger stellte.

Er selbst hatte die Maske nur über den Mund getragen und diese erst auf massiven Protest der Fahrgäste richtig aufgesetzt.

Menschenwürde sieht anders aus! Ich glaube, daß man früher in der Deutschen Vergangenheit genau so auch ganz andere Maßnahmen durchgesetzt hat.

Wie lange sollen wir diesen Schwachsinn noch mitmachen?
 
(H. Schulz, Kostheim)

 
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Jeder ist sich selbst der Nächste...

Vadder Staat macht es nicht anders. Dürfen Sie beim Autofahren Ihre Maske tragen?

Natürlich dürfen Sie, Sie dürfen sich nur nicht erwischen lassen, da es ansonsten ein Bußgeldverfahren setzt.

Hintergrund: Wenn Sie bspw. maskiert, vielleicht noch zusätzlich mit einer Sonnenbrille auf der Nase, durch die Gegend brettern und zu schnell fahren, hätte die Behörde Schwierigkeiten, Sie als Tempo-Sünder zu identifizieren. Dann gingen Gelder verloren, so kommen hingegen noch weitere Taler dazu, sofern die Person identifizierbar sein sollte…

(Name und Anschrift des Zusenders ist der Redaktion bekannt)

 
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Ein ...... der schlechtes dabei denkt!

Eine Máscara de flandres war eine Maske, die im kolonialen Brasilien als Folter gegen Sklaven eingesetzt wurde. Sie wurde Sklaven zur Bestrafung aufgezwungen, um sie vom Essen abzuhalten.

Die Maske wurde aus Weißblech (portugiesisch Folha de flandres) angefertigt. Sie wurde am Hinterkopf mit einem Schloß befestigt, damit nur der „Besitzer“ der Sklaven diese öffnen konnte, und blockierte vollständig den Mund, ließ aber Nase und Augen frei.

Ähnlichkeiten mit heutigen Verhältnissen sind unbeabsichtigt...

(M.S. - Kastel)

 
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Was ist los mit der Lesselallee?

 

 

 ...ich bin heute seit langer Zeit mal wieder durch die Lesselallee spaziert, das sieht ja ganz erbärmlich aus.  Die Bäume sehen fast alle krank aus, aufgerißene Rinden, abgestorbene Äste und total unterschiedlicher Austrieb. Ich bin ja kein Fachmann, aber so schlimm hatte ich mir das nicht vorgestellt. Schauen Sie sich das bitte selbst mal an... (H.Schulz, Kostheim)

 
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Drakonische Kollektivmaßnahmen gegen Corona? Bitte nicht zu meinem Schutz!

Im Rahmen der Corona-Pandemie erleben wir zur Zeit drakonische Kollektivmaßnahmen, welche die Virusausbreitung verlangsamen sollen und über weitere Verschärfungen wird diskutiert.

Mit meinen über 60 Jahren und einem gesundheitlichen Handicap gehöre ich ganz sicher zu einer Risikogruppe.

Dennoch möchte ich persönlich nicht, daß man mich durch drakonische Kollektivmaßnahmen schützt!

Liebe Politiker, für mich müßt Ihr das bitte nicht machen!!! - Klar muß man in der ersten Panik und ohne Plan erst einmal schnell reagieren um Schlimmeres zu verhindern. Sicher retten diese Maßnahmen auch tausende Menschenleben in Deutschland.

Auf der anderen Seite rauben diese Maßnahmen aber den ca. 83 Millionen Menschen in Deutschland auch einen Teil ihrer Lebenszeit bzw. ihrer Lebensqualität. Eine Woche verlorene Lebensqualität hochgerechnet ergeben in Summe ca. 17.000 "Leben" verlorene Lebensqualität.

Nach vier Wochen Corona-Erfahrung sollte man doch wirklich in der Lage sein intelligentere und zielgerichtetere Maßnahmen definieren zu können. Ich denke dabei z.B. an Mundschutzpflicht nur in öffentlichen Verkehrsmittel, in Friseursalons und kleineren Geschäften sowie individuelle Schutzmaßnahmen für alle Risikogruppen.

Man kann und darf doch nicht glauben alle wirtschaftlichen Nebenwirkungen einfach mit Geld lösen zu können !?

(H.Schulz) via e-mail

 
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Sofortige Quarantäne für Unbelehrbare

Die Markierungen vor und an den Kassen gelten nicht nur für Kunden mit Einkaufswagen, sondern auch für „Kunden“, die nichts kaufen. Das „Argument“, gar nichts zu kaufen und sich in der Kassenverengung an dem dort auflegenden Kunden kontaktfreudig vorbei zu quetschen, giltet nicht, liebe Unbelehrbare.
 
Auch das ach so wichtige, zeitintensive „Studium“ seines Kassenbons direkt hinter der Kasse, so dass der nachfolgende Kunde gar nicht in den „Parkbereich“ gelangen kann, sollte mit sofortiger Wirkung dazu führen, dass solche Personen wegen ihres asozialen Verhaltens unter Quarantäne gestellt werden.
 
Das Ganze müsste auch mit hoheitlichem Personal überwacht, geahndet und sofort vollzogen werden. Wer besoffen fährt und erwischt wird, gibt seinen „Lappen“ schließlich auch direkt ab. Nicht anderes kann unter den derzeitigen Umständen für Leute gelten, die durch Ihr unbelehrbares, asoziales Verhalten manifestieren, dass sie zu einem sozialadäquaten Ausgangsverhalten nicht in der Lage sind. Genügend Klopapier dürften diese Herrschaften für ihren heimischen Zwangsaufenthalt ja ohnehin schon gebunkert haben.
 
(Stefan Kahnert, Kastel)

 


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(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

MAGISCHER Rhein; bist
magisch geblieben.
gezähmt, gezwängt, gesprengt
Blikeb der Zauber uingebrochen.

Der Frühnebel steigt und die
Sonne senkt Gold in die Tiefe.
In Ferne liegt die Ahnung
des hohen Domes.

Im Wunschland des Wintgerkönigs
Schroffe Ruine auf hohem Felsen
Das Drachenschloß Liebesgeträumt;
Geträumt an den heiligen Fluß.

Und der Bilderschrein zu Füßen
Bewahrt des Klangzaubers
Weltendrama; unberührt von
Unsrer Dämmerung.

(Stefan Simon)