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Leserbriefe
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Wo war Herr Fostel?

Leserbrief zum Bericht „Zustimmung für Neubaupläne" von Herbert Fostel:

Mehr weiß Herbert Fostel über die Bürgerversammlung zum Linde-Quartier also nicht zu berichten: „Es herrschte eine zustimmende Atmosphäre. ... Es gab keine Debatten zu den Plänen. ... Die interessierten Besucher fanden die Modellansichten großartig".

Wo war Herr Fostel? Auf der Bürgerversammlung? Eher nicht. Auch wenn von allen Seiten begrüßt wurde, daß es mit dem Linde Areal endlich vorangeht: Es gab auf der Versammlung auch Kritik. Und die war unüberhörbar. Darüber aber schreibt Fostel kein Wort. Nichts ist davon zu lesen.
 
Nichts zu den Nachfragen zur Infrastruktur des Viertels, nichts zur Höhe der mehrgeschossigen Häuser. Es gab Bürger, welche die Zahl von 800 Wohnungen viel zu hoch fanden. Auch das lässt Fostel unerwähnt. 150 Sozialwohnungen an der Bahnlinie sind geplant als „Schallschutzriegel" für's neue Quartier - das ist nicht unumstritten und das kam zur Sprache.

Kein Wort dazu. Fostel schreibt nichts über die Diskussion um die Promenade, die nicht durchgängig gebaut werden soll, nichts zu Fragen nach dem Umweltgutachten. Er erwähnt nicht einmal, daß es Bürger waren, die in der Versammlung durchgesetzt haben, daß die Planungen jetzt für alle ins Internet gestellt werden.

Und nicht etwa, weil sie die „großartigen" Pläne dort weiter bewundern wollen: Es gibt nicht wenige Kostheimer, die sich unter Bürgerbeteiligung mehr vorstellen als Akklamationen wie zu Kaisers Zeiten. Sie wollen weiter diskutieren und vielleicht auch eigene Vorstellungen entwickeln.

Das ignoriert Herbert Fostel. Dafür erzählt er lang und breit, wer alles so da war (Exner!), warum Frau Möricke zu spät kam (Stau!) und daß AKK-Stadtrat Rainer Schuster für eine vierspurige Boelckestraße in Kastel ist (Vorkämpfer!).

Nun ja. Hofberichterstattung könnte man das nennen. Desinformation aus der PR-Werkstatt. Mit der Realität hat dieser Bericht jedenfalls wenig zu tun.

Marion Mück-Raab, Kostheim

 
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...wieder einmal die Sprache verschlagen

In der neuesten Ausgabe von "vorORT - WIesbadener Stadtteilnachrichten" Nr. 587, steht eine (wohl aus dem Wita zitierte) Aussage vom Tiefbauamt.

Eine Bürgerin berichtet über die zur "Stolperfalle" für Senioren mit Rollator umgestaltete Bushaltestelle "Am Rathaus" in Breckenheim.

Das Amt "bittet darum, bei solchen Vorfällen sich bei der Stadt zu melden: 'Wir schauen uns das dann GERNE an'" - Was schaut man sich gerne an? Etwa die Senioren, die gestolpert sind??? Da fehlen mir die Worte! Muss denn immer erst etwas (schlimmes) passieren, bevor die Stadt reagiert?

Das passt in das jüngst erlangte Bild, wo es um das "scheppe Trottoir" in der Hauptstraße vor dem EVIM-Seniorenheim in Kostheim, oder die für Fahrradfahrer gefählich verbauten Gullideckel geht ... enttäuschend, sehr enttäuschend finde ich solche lapidar getroffenen Aussagen der Verantwortlichen im Rathaus!

Der OB brüstete sich doch so gerne bei jeder (unpassenden) Gelegenheit mit den Worten "WIR hier vor Ort" - dann fahren Sie mal hin, und schauen es sich an: BEVOR etwas passiert ist!!!

(Siegfried Schneider, Kostheim)

 
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Kastel/Kostheim verkommt im Unkraut - Gefahrensituationen häufen sich!

Unsere Redaktion war gerade dabei, sich mit dem Thema "Unkraut" in AKK zu beschäftigen.

Grund war die Tatsache, daß man als Autofahrer manchmal die KfZ nicht mehr sehen kann, denen man Vorfahrt gewähren muß, wie z.B. am Ludwigsplatz. Wenn "was passiert" sind die Verantwortlichen der Stadt dann natürlich erstens nicht schuld und zweitens nicht greifbar..

Gerade in diesem Moment erreicht uns eine Leserzuschrift, die sich dieses Themas annimmt und der nichts mehr hinzuzufügen ist, wir möchten sie den Lesern nicht vorenthalten:

Sehr geehrter Herr Stadtrat Dr. Franz, sehr geehrte Frau See, nachdem Ihre Mitarbeiter vor einigen Jahren aufgrund meines Anrufes Büsche und Hecken entlang des Otto-Suhr-Rings (höhe Brauhaus Castel) radikal  entfernt hatten, wollte ich mich nicht mehr um das meterhohe Unkraut im gesamten Ortsbild kümmern.  Über einen derartig brutalen Eingriff in die Natur  war ich so geschockt, daß ich mir vornahm nichts mehr in diese Richtung zu unternehmen!

Allerdings nimmt der Wildwuchs von Unkraut, ich betone UNKRAUT (!) , Dimensionen an, daß ich doch wieder an Sie schreiben muß. Man hat den Eindruck, es gibt keine Mitarbeiter mehr im Aussendienst des Grünflächenamtes, die dafür zuständig sind.

Im gesamten Ortsbereich, um Bäume herum, auf Verkehrsinseln (man kann die Hinweisschilder und entgegenkommende Autos kaum noch sehen), auf Kreiseln, an Straßenrändern. Hier auch wieder der Otto Suhr Ring bis zur Wiesbadener Straße, das Unkraut wächst meterhoch, daß man die angepflanzten Hecken nicht mehr erkennen kann. 

Egal, an allen Straßenrändern, ob Steinernstraße etc. überall  sprießt das Unkraut. Das Wohngebiet Krautgärten macht hier seinem Namen alle Ehre. Man sollte es umbenennen in "UNkrautgärten".  Im Wiesbadener Stadtgebiet sind die Grünflächen ordentlich gemäht/geschnitten.  Warum hier nicht ??

Anstatt sich immer mehr Gedanken zu machen, wie man die beliebte Maaraue weiter quälen und verunstalten kann, sollte Ihr Augenmerk sich auf Kastel und Kostheim konzentrieren, damit diese  Vororte auch einen gepflegten ordentlichen Eindruck  machen.  

Ich sehe Ihrer Stellungnahme wie Sie dieses Problem, auch in Zukunft, ordentlich lösen wollen, mit großem  Interesse entgegen.

Mit freundlichen Grüßen: Rita Schäfer, Flößerweg 61, Kastel

Wir meinen: "Herr Dr. Franz - übernehmen Sie!"

 
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Messerschmitt-Gelände, was sonst!


Unser treuer Leser Herr Pfeifer aus Bali hat´s gemerkt! In dem Beitrag "Herrliches Kinderfest in der Reduit" hat sich ein dicker Fehler eingeschlichen. Dort stand 'Messer-Schmidt-Gelände' zu lesen...

Es muß natürlich heißen "Messerschmitt-Gelände" ! Wir haben´s berichtigt, Sorry für den Fehler...

Wir meinen: Ja, alde Kasseler merke sowas, aach wenn se uff Bali sinn!

 
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...wenn, wie in MZ, keine Brünnlein fließen

 Eine Pressemeldung (HIER) befaßte sich vor einigen Tagen mit der Tatsache, daß in Mainz (fast möchte man sagen "wie immer") kein Geld für den Betrieb der Stadtbunnenanlgen vorhanden ist und man (fast möchte man sagen "wie immer") nach Sponsoren sucht, die das Geld dafür locker machen und damit der Bürgersinn (fast möchte man sagen "mißbraucht wird") um Mittel für die ureigensten städtischen Aufgaben vom Bürger locker machen zu lassen.

Dazu erreichte uns ein  Leserbrief, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten:

Ach, wie das alle Mainzer freut. Da werden in allergrößter Geldnot fast alle Brunnen erstmal trockengelegt und dadurch sollen ca. 200.000,- Euro pro Jahr eingespart werden.

Und dieselben Politiker, die das Finanzdesaster zu verantworten haben, werben nun für Brunnen-Spenden und werden dann mit breitestem Grinsen per Zeitungsfoto an den wieder sprudelnden Fontänen als Retter gefeiert. So was verlogenes. Spart lieber an Stellen, die total unnötige Kosten verursachen:

z.B. Koordination Gleichgeschlechtliche Lebensweise (was soll da koordiniert werden?),
Umweltinformationsbüro (das von 99% der Besucher nur zur Abholung von gelben Säcken besucht wird),
Städt. Fuhrpark (zur Fahrt vom Rathaus zum Neubrunnenplatz zu einer Einweihung. Selbst gesehen.),
Politiker-Urlaubsreisen mit Ehepartner auf städt. Kosten in Partnerstädte, pressewirksame Einweihungen, Jubiläen und erste Spatenstiche (oh wie wichtig!) allein zur Stärkung des eigenen Ansehens (Grüßonkel und -tanten mit Grinsegesichtern auf Pressefotos),
Tausende von städt. Broschüren, die kein Mensch (außer den Verfassern) liest, usw. usw.

Oh ja. Das sind alles existenzwichtige kommunale Aufgaben. Wen interessieren da schon die Brunnen!

(Reinhold Seelig) -Adresse der Redaktion bekannt-

 
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...eine Fahrradstadt ?

Immer mehr Einbahnstraßen dürfen von Radfahrer gegen die Verkehrsrichtung befahren werden. Radfahrer erhalten immer mehr Rechte und erobern immer mehr Terrain.

Viele gehen sehr rücksichtsvoll mit den ihnen zugestandenen Privilegien um, manche aber nicht. Wie man Meldungen im Verkehrsfunk entnehmen kann, beginnen Radfahrer bereits die Autobahnen zu erobern.

Wenn Städte aber dem Radfahren so hohe Priorität einräumen, so sollten sie  auch dafür Sorge tragen, daß die Verkehrssicherheit gewährleistet ist.

Es ist daher dringend geboten, Straßenablaufaufsätze (Kanaldeckel) so auszurichten, daß die Rostschlitze quer zur Fahrtrichtung eingerichtet werden und nicht in Fahrtrichtung verlaufen.

Es ist schon abenteuerlich, wenn das zuständige Fachamt der LH Wiesbaden auf entsprechende Anträge aus Ortsbeiräten mitteilt, daß für das Umrüsten der Kanaldeckel eine Unsumme veranschlagt werden müsse, dieses aber in den Budgets nicht vorhanden sei.

Außerdem habe man ja für den Ernstfall, d.h. in der Regel, bei einem Unfall eine Versicherung abgeschlossen. Die Schadensregulierung durch die Versicherung setzte allerdings voraus, daß ein Mitverschulden des Verunfallten auszuschließen sei. Im Streitfall ist also die Stadt fein raus. TOLL.

Hoffentlich benutzen nicht alle Fahrradfahrer, die sich dieser Tatsache bewußt sind, dann sicherheitshalber den Bürgersteig als Radweg...

(K.H. Müller, Kostheim)

 


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Lesselallee...

Diese Frage stellt sich

Ist ein brennender Besen eigentlich ein 'heißer Feger'?

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