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Otto Walter - Unvergessener Kasteler Vorzeige- Idealist

Seit zwei Jahren wird das bravouröse Pfingst- Fußball- Jugendturnier der TSG 1846 Kastel nach dem unvergessenen  Initiator Jugendleiter Otto Walter benannt.

Dies auf gebührenden Vorschlag des 50 Jahren treuen TSG ler, SPD Ortbeiratsmitglied Richard Schneider. Legendär waren die ersten internationalen Pfingst- Jugend- Fußball- Turniere in der Kasteler Bezirkssportanlage.

Erstmals 1976 mit jeweils topp besetzten Jugend Fußball Mannschaften aus dem Ausland und Bundesgebiet. Dazu zählten u. a, Grashoper Zürich, Rapid Wien, FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach….

„74er Weltmeister“ Jürgen Grabowski nahm die Siegerehrungen vor! Der kreative ehrenamtliche Sportfunktionär Otto Walter gab auch manche nützlichen Ratschläge in den „70er Jahren“ an seinen „Nachbar Kollegen““ von der KFV 06, namens Jugendleiter Herbert Fostel, die dieser auch erfolgreich umsetzen konnte.

Das waren noch Zeiten, für ein solidarisches- sportkameradschaftliches „Miteinander- Füreinander“! Der stets bescheidene Idealist gehörte auch zu den Mitgründern der „Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel“.

In mehreren Vorstandsämtern seit Gründung 1980 war Otto Walter tätig Gewesen. Dazu zählte auch die umfangreiche Mitgliederkartei, Pflege für über 600 Mitglieder der GHK!

Seit der Eröffnung des Museum Castellum 1990, war Otto Walter umsichtiger Leiter des Aufsichtdienstes. Zu seinen Lebzeiten wurde der Heimatkundler zum Ehrenvorstand Mitglied berufen.

Über 20 Jahre hatte sich Otto Walter hohe Kulturverdienste erworben und trat mit 81 Jahren in den Ruhestand. Der Multifunktionär Otto Walter prägte maßgeblich mit seinem unermüdlichen Engagement für die Gemeinschaft das damalige Zeitgeschehen und hat in Kastel nachhaltige Spuren hinterlassen.

(Herbert Fostel)

 
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Kastel trauert um seinen Patrioten Fritz Diehl

Die Lebensleistung des Verstorbenen gehört zum Kulturgut der Region

Viele Kasteler Bürger, Vereinsvertreter und Kommunalpolitiker, darunter Bürgermeister Arno Goßmann, Stadtrat und AKK-Beauftragter Rainer Schuster, Mainzer AKK-Beauftragter Horst Maus,  gaben dem verstorbenen Fritz Diehl am vergangenen Freitag die letzte Ehre auf dem Kasteler Friedhof.

Zu den Trauerrednern zählten neben Pfarrer Dr. Jörg Swiatek der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich, der Vorsitzende der Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel, Karl-Heinz Kues und die Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel.

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Amöneburg trauert um Dr. Klaus Dyckerhoff


Amöneburg trauert um Amöneburger Stifter und Förderer.


Klaus Dyckerhoff war ein herausragender Bürger und Wohltäter. Trotz allem, was er und seine Familie für Amöneburg getan und erreicht haben, ist er stets bodenständig geblieben, hat sich für seine Mitmenschen stark gemacht und war bereit, andere an seinem Erfolg teilhaben zu lassen.

Klaus Dyckerhoff wurde als Brückenbauer –nicht nur zwischen Mainz und Wiesbaden– sehr geschätzt. Sein Tod ist ein großer Verlust.

Klaus Dyckerhoff war lange Zeit im Ausland, bevor er nach Deutschland und 2008 zurück in seinen Geburtsort Amöneburg zurückgekehrt ist.

Der Wiesbadener Kurier schrieb im Oktober 2013: „Einen wie Klaus Dyckerhoff könnten wir in jedem Stadtteil gebrauchen.“ Denn der gebürtige Amöneburger hat sich auf besondere Weise für Amöneburg und die dort lebenden, knapp 1.500 Bürgerinnen und Bürger engagiert; 2011 hat er die Bürgermedaille der Landeshauptstadt Wiesbaden in Gold entgegengenommen.

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Kasteler Kultur-Legende Fritz Diehl im Alter von 89 Jahren verstorben

Nachruf

Für den verstorbenen Ehrenpräsidenten der Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel- Kulturpreisträger der Landeshauptstadt Wiesbaden war seine dynamische Vita stets darauf ausgerichtet , den Menschen in der Region eine kulturelle Heimat zu schaffen und die „Wurzeln zu pflegen“.

Zu seinen fulminanten Verdiensten zählt das Schaffen von Identität. Fritz Diehl war 1980 der Initiator und Motor mit 26 Mitgründern für die bedeutsame  Gründung der Gesellschaft für Heimatgeschichte mit einer sensationellen Entwicklung.

Der Kulturelle Vorzeigeverein setzt sich bis heute für die Erforschung der über 2000jährigen Geschichte von Kastel und die Pflege des Heimatgedankens ein.

In der Josefinen-Anlage in Alt-Kastel wurde Fritz Diehl geboren. Bei dem Energiebündel war nichts unmöglich, mit viel Ideenreichtum und Organisationstalent konnte er viel umsetzen. Der verstorbene war Mitgründer des „Atlanta-Clubs“ des heutigen Karneval-Club Kastel.

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Stadtältester Manfred Kleinort wird 75 Jahre


Der Gratulationsreigen fand am vergangenen Samstag im Hause des Jubilars in Kastel statt. Der gebürtige Breslauer, seit seiner Vertreibung  1945 aus Schlesien, fand  im Stadtteil Kastel seine zweite Heimat.

Manfred Kleinort, promovierter Diplom-Ingenieur, konnte bereits 2012 mit seiner Ehefrau Renate, zwei erwachsenen Söhnen und Enkeln Goldene Hochzeit feiern.
Der Jubilar kann auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn beim Chemie – Konzern  Kalle der Hoechst AG  in Biebrich zurückblicken.

Ausbildungsleiter ,leitende Ehrenämter im Verband sowie die Kommunal – Politik gehörten zu seinen exzellenten  Betätigungsfeldern. Der engagierte ehrenamtliche Wiesbadener CDU-Stadtrat machte sich viele Jahrzehnte verdient zum Wohle der Gemeinschaft.
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Fritz Diehl - 30 Jahre exzellenter Mundart Kolumnist


Der geniale Perfektionist Fritz Diehl ist der „Primus inter Pares“ -Erster unter Gleichrangigen– für unübertreffliche Mundart-Glossen aus der hiesigen Region.

Die Mundart als Bodenständigkeit wird immer unverzichtbarer.  Das  stärkere Zusammenwachsen Europas und vor allem der Zuwachs an Menschen, die in ihrem Heimatland keine Überlebenschance mehr sehen, sollten die Bürger veranlassen, den muttersprachlichen Kontakt auch als Lebenselixier mit Leib und Seele zu pflegen.

„Weil mir’s uns in de Muddersprach beim Babbele e bisje leichter mache“ so eine von Fritz Diehl auf den Punkt gebrachte Äußerung, zu seinen glossistischen Mundart-Beiträgen.
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(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

Ein Weiser, der noch unter uns ist, hat einmal gesagt, daß das Leben keinen Sinn habe, außer dem, den man ihm selbst gibt.

Dieser einfache Satz erweist sich als schwer in der Umsetzung. Wer ist frei genug, auch nur nach dem Sinn zu suchen oder gar aus eigener Kraft Sinn für sich zu stiften?

Der Menge ist oft nur beschieden, auf vorgezeichneten Pfaden zu wandern, ohne je über deren Richtung reflektieren zu können.

Den noch schlechter weggekommenen bleibt nur das ständige Ringen um die Erhaltung ihres Lebens selbst; für das Recht Atem zu schöpfen.

Wie wertvoll ist es, wenn die Gelegenheit sich bietet, über Leben und Sinn nachzudenken und den Mut zu haben, zum Handelnden zu werden.

(Stefan Simon)