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Sonja Weckbacher Wiesbadener Weinkönigin

 

Sonja Weckbacher, derzeit amtierende Wiesbadener Weinkönigin und Auszubildende bei der Firma Elster in Kastel vertrat ihren Ausbildungsbetrieb auf der Berufsinformationsmesse in der FH in Mainz am vergangenen Samstag.

Dort gab sie den interessierten Jugendlichen einen Einblick in das Berufsfeld der Industriekauffrau und warb für ihren Ausbildungsbetrieb.

 
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Kasteler Traumpaar feiert Goldene Hochzeit

Stadtältester Manfred Kleinort und Gattin Renate

Vor einem halben Jahrhundert haben Manfred und Renate Kleinort den Bund fürs Leben geschlossen (standesamtlich am 13. Juli, kirchlich am 14. Juli 1962). Gemeinsam mit ihrem späteren Ehemann hatte Renate Frisch die Riehl-Schule in Biebrich besucht. Kennen gelernt und geschätzt haben sich die beiden aber erst 1959. Aus der Ehe des Jubelpaares gingen die Söhne Tobias (1969) und Andreas (1973) hervor.

Dazu gehören heute die Enkel Eva, Lucas und Jonas. Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich die gelernte Chemielaborantin auf vielen Ebenen bei der Pfarrgemeinde Sankt Rochus. Dieses klerikale Ehrenamt würdigte auch angemessen Pfarrer Dr. Jörg Swiatek beim Dankgottesdienst. Der Wiesbadener Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller eröffnete den Gratulationsreigen im Haus der Jubilare.

OB Dr. Helmut Müller pries den 50. Hochzeitstag mit der Feststellung, dass die goldene Hochzeit eine besondere Geschichte in jeder Hinsicht sei. Neben Weinpräsenten übermittelte der OB Glückwünsche und Urkunde des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Ortsvorsteherin Christa Gabriel überreichte den Jubilaren den Band „Kasteler Ansichten“ und überbrachte die Glückwünsche von Stadtrat Rainer Schuster (SPD) und des Mainzer Oberbürgermeisters Michael Ebling.

Die Leiterin der Ortsverwaltung Kastel/Kostheim, Petra Seib, konnte aus dem Archiv-Fundus noch eine Kopie der Heiratsurkunde präsentieren zur Freude der Jubilare. Der 2. Vorsitzende der KFV 06 Herbert Fostel lobte das Engagement und die Verbundenheit von Manfred Kleinort, der seit fast 40 Jahren treues KFV 06-Mitglied ist.
Der gebürtige Breslauer, seit seiner Vertreibung 1945 aus Schlesien mit einer Zwischenstation in Karben/Hessen, fand im Stadtteil Kastel seine zweite Heimat, der sich der promovierende Diplom-Ingenieur verbunden fühlt.

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Kasteler Josef Brandbeck - mit Herz und Seele 06er

65  Jahre mit Herz und Seele  06er

Der abgewandelte Evergreen: Marmor, Stein und Eisen bricht  - Die Liebe zu “Gelb–Schwarz“ nicht... Dieses Merkmal ist auf den Punkt zutreffend für das treue  06er Ehrenmitglied Josef Brandbeck, der mit seinen  rüstigen 78 Jahren, auch viele Jahrzehnte in seinem  Leben, als Aktiver und verschworenes  Mitglied,  manche Hoch und Tiefs als Zeitzeuge seit  1947 registrieren konnte.

Bei Wind und Wetter  ist der begeisterte  Fußball Fan auch bei  den  Heimspielen  seiner  06er anzutreffen. Gebührende Glückwünsche für sein Vorzeige–Ehrenmitglied wird der  Vorstand  entsprechend  vornehmen.

Stets bescheiden, fair,  mit viel Sachverstand und einer  Prise vom herrlich trockenen Meenzer Humor getragen ist die Aura  des echten  "Kasselers", der in seinem  Herzen immer jung geblieben ist. Keine Frage,  seine Verbundenheit  gehört auch als  Mitglied  der Kasteler  Jocus- Garde.  –  „Rein zufällig“ ist sein Sohn  Uwe in Amt und  Würde als  Vize Präsident der Traditionsgarde. Wie könnte es denn anders  sein, ist  Uwe Brandbeck auch  06er – Mitglied.

Bodenständigkeit mit beispielhafter Vereinsverbundenheit  ist für den  sympathischen  Josef Brandbeck  Ehrensache, ohne Wenn und Aber . Passend dazu Schillers Zitat: „Die Treue ist kein leerer Wahn…“

In seinem Medien Interview wurde u.a. der Meister Trainer Jürgen Klopp mit viel Lebensweiheiten zitiert. Dies beinhaltet auch die Lebensphilosophie  eines makellosen  Kasteler  Bürgers namens  Josef Brandbeck in all seinem  Charisma.  „Es ist unsere Aufgabe,  in unserem Leben  glücklich zu sein. Und deshalb sollte man  Dinge, die man nicht verändern kann, nicht so mit sich rumtragen, als wäre es die größte Last der Welt.“  

-Herbert Fostel-
 
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Kasteler Lichtgestalt Fritz Diehl

Heimatforscher aus Leidenschaft feierte seinen 88. Geburtstag - Tag der offenen Tür

Am 4. Juni wurde der Kulturpreisträger und Initiator des Museum Castellum Fritz Diehl 88 Jahre. In seinem Domizil in der Ludwig-Wolker-Straße in Kastel wurde sein Geburtstag zum „Tag der offenen Tür“ deklariert. Zahlreiche Gratulanten gaben sich ab 11.00 Uhr die Klinke in die Hand. Es wurde ein großer Bahnhof für den GHK-Ehrenpräsidenten Fritz Diehl. Es war ein schöner Tag – es war der Tag des Kasteler Grand Seigneur F. D. Herzliche Laudationes wurden dem in Top-Form anwesenden Geburtstagskind zuteil.

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Kasteler Kultur-Idol Fritz Diehl wird 88 Jahre

- mit viel Esprit und Ideenreichtum – 

„Diesjahr halt, die Sache macht sich, der F. D. werd werklich 88 !“

So lautet der für ihn typische Mundarttext zum Geburtstag am Montag, den 4. Juni. Erstaunt ist er wohl selbst, weil er bei all seinen fulminanten Aktivitäten gar nicht weiß, wo die Zeit geblieben ist. Ein Mann der Tat, der geschichtlich in Jahrhunderten und Jahrtausenden denkt, wird 88. Diese Persönlichkeit vorzustellen, hieße „Eulen nach Athen tragen.“ Der gebührenden Ordnung halber sind Auszüge aus seiner bewegten Vita zu protokollieren:

In der Josefinen-Anlage im alten Kastel geboren. Der erste Sponsor der Kasteler Fußball Vereinigung 06 war der Kasteler Brauereibesitzer Fritz Diehl. Mit 2.100 Goldmark für den Kauf eines landwirtschaftlich genutzten Grundstücks, um daraus einen Fußballplatz für die 06er zu machen. Der tatkräftige Förderer war der Großvater des Heimatforschers Fritz Diehl. Das Energiebündel Fritz Diehl zu würdigen, ist gar nicht so einfach.

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Ein "Kasseler Bub" und Hollywood, wie geht das zusammen?

Vom Filmvorführer zum "Zeitungs"-Macher könnte man diese Zeilen überschreiben, aber gehen wir doch der Reihe nach vor:

Manfred Simon wurde im Kriegsjahr 1941 geboren und seine Mutter ging damals oft ins Kino, sie kannte viele UFA-Filme. Dies war wohl der Grundstock für die Filmverrücktheit des späteren "Filmfreaks". Schon kurz nach dem Kriege wurde er von seiner  Mutter zu seinem ersten Kinobesuch in den Mainzer "Filmpalast" mitgenommen. Es ging ins Parkett, der Rang (Damals sagte man "Balkon") war noch von den Kriegseinwirkungen unbrauchbar. Gezeigt wurde "Mogli der Dschungelboy" von Alexander Korda. Sofort war der Kleine Junge völlig gefangen genommen vom langsam erlöschenden Licht, der ihn umgebenden Dunkelheit und dem sich öffnenden Vorhang, der den Blick freigab auf nie gesehene Wunder...

Die Jahre vergingen und im Kasteler "Zentral-Theater" in der Mainzerstraße verging kein Sonntag an dem er nicht einen Film gesehen hätte.  Seine Begeisterung fürs Kino erklomm die höchsten Höhen. Ein wahres Schlüsselerlebnis war ein Besuch im damaligen "Regina-Filmtheater" am Mainzer Neubrunnenplatz, denn dort zeigte ihm der Geschäftsführer "ausnahmsweise" den sogenannten "Bildwerferraum" wo die großen Filmprojektoren standen und die Bilder von einem kleinen 35mm-Film durch ein kleines Loch in der Wand auf die große Leinwand "warfen" (Deshalb "Bildwerferraum" genannt)

Dieser Nachmittag muß wohl schuld daran gewesen sein, daß die Kinobegeisterung des mittlerweile im Teenageralter angekommenen jungen Mannes konsequent nach vorne getrieben wurde. Für ihn stand fest: Das will ich auch machen, ich werde Filmvorführer! Die Eltern, die ein kleines Gemüsegeschäft in der Kasteler Frankfurterstraße betrieben, waren garnicht begeistert, der Junge sollte doch "was richtiges" lernen!

Er wurde auf eine Handelsschule geschickt, wo man ihm das nötige Rüstzeug für ein Leben als Einzelhandelskaufmann mit auf den Weg geben wollte. Schulen werden Morgens besucht und Nachmittags ist Freizeit. Da es in der Handelsschule keine Schwierigkeiten gab, (naja "fast" keine...) ließen ihm seine Eltern den Spaß in Kastel ein "Jugendkino" für Schüler aufzubauen. Eine kleine Ausbildung um mit einem 16mm Schmalfilmapparat umgehen zu können war bald absolviert und dann wurde gespielt mal in der Aula der Volksschule am Ludwigsplatz, mal im Keller des Elterlichen Geschäftes, sogar am Abend wenn´s dunkel wurde im Gemüsegarten als Freilichtkino...

Als er 16 Jahre alt war, (er sah aber älter aus) setzte er sich einen breitkrempigen Hut auf und wurde beim Besitzer des Casino-Kinos in Kostheim in der Viktoriastr. vorstellig. "Ich will Filmvorführer lernen" war sein knapper Kommentar. Er hatte natürlich mit einer "Abfuhr" gerechnet, denn er wußte daß er mit 16 garnicht durfte, man mußte mindetens 18 Jahre alt sein. Um so verblüffter war er, als der Mann sagte er solle nach oben in den Vorführraum gehen und den Filmvorführer fragen, wenn der ihn ausbilden wolle, hätte er nichts dagegen! (Die Sache mit dem Alter sollte aber noch mal eine Rolle spielen...)

Er stieg die Eisenleiter nach oben und stand mitten in einem mit modernsten Geräten ausgestatteten Vorführaum, der ihm die Ehrfurcht in die Glieder fahren ließ. Der Filmvorführer hatte zunächt wenig Lust die Ausbildung zu übernehmen, denn er meinte, nach einigen Wochen wäre das Interesse verflogen und er hätte sich dann die Arbeit umsont gemacht. Das große Versprechen bestimmt bis zum Ausbildungende zu bleiben wurde akzeptiert und alles war perfekt.

Der angehende Filmvorführer blieb sofort da und durfte auch gleich unter Anleitung mitwirken. Ob es Zufall war oder was auch immer, der erste Kinofilmstreifen den er in die Hand nehmen durfte, war ausgerechnet der größte Film aller Zeiten: "Vom Winde verweht". Fast 4 Stunden lang, die wie im Flug vergingen und eine völlig schlaflose Nacht nach sich zogen...

Nicht eine einzige Vorstellung wurde versäumt und eines Tages wurde ihm gesagt, hier könne er nun nichts mehr lernen, aber er solle noch in anderen Kinos andere Techniken kennenlernen. Er fragte im Kostheimer "Odeon" an der Mainbrücke nach und auch dort wurde er genommen. Seine Eltern steckten ihn in eine Lehre als "Baustoffkaufmann" und wollten ihm so die "Flausen" mit dem "Filmquatsch", wie sie das nannten, austreiben...

Zement und Hohlblocksteine fanden bei ihm nur wenig Interesse und er ging nach lustlosen 8 Stunden daran, seine   Kino-Pläne weiterzuverfolgen. Das in der Spritzengasse in Mainz beheimatete "Non-Stop-Kino" (Vormals "Bavaria"-Kino) wurde zu diesem Zeitpunkt gerade geschlossen und als "City" neu eröffnet. Er ging mal vorbei um sich die neueste Technik anzusehen und man kam ins Gespräch. Am Ende war er für die Abendvorstellung als Filmvorführer eingestellt und er machte den Job neben der Lehre als "Baustoffkaufmann", wo er ja um 17,00 Uhr Feierabend hatte...

Als er eine Ausbildungsbescheinigung vom Kostheimer "Casino" benötigte, kam raus, daß er damals ja noch keine 18 Jahre war und damit gabs keine Bescheinigung. Da er aber perfekt im "City" arbeitete wurde die Bescheinigung irgendwie "vergessen" und alles lief bestens, bis sein Lehrherr sich beim Vater beschwerte, weil der Lehrling lustlos und müde und völlig interesselos sei. Die Sache mit dem Abendjob im "City" kam raus und der Vater sagte er könne wählen, entweder die Lehre oder das Kino. Beim Entscheid für das Kino sei zu Hause kein Platz mehr, das war deutlich...

Die Entscheidung fiel natürlich für´s Kino und nach nur einer Woche war dann zu Hause doch wieder Platz. Die Zeit verging und er lernte viele Kinos kennen, die ihm die nötige Erfahrung schenkten. Er war u. a. in Mainz im "Cinema", im "Capitol" und "Luxor", im "Metropol" und "Scala". Doch wie sollte es weitgergehen? Na klar, ein eigenes Kino mußte her, "Filmtheaterbesitzer" wollte er werden. Mit der kleinsten Klitsche wäre er zufrieden gewesen und er bekam sie. Der Kasteler Kinobesitzer hatte sein "Zentral-Theater" mittlerweile geschlossen und die Kinogeräte waren noch da!   

Aber alle halbwegs guten Kinoplätze waren vergeben! Egal, er hätte auch Kino auf dem Mond gemacht, jetzt wo er die Kinoeinrichtung hatte... Koblenz-Metternich war der Ort auf dem Mond, rund 100 Km von Mainz weg und just zu dem Zeitpunkt als er seine Ilona heiraten wollte. Ilona kam aus Westfalen und war keinesfalls so Filmbegeistert wie er, trotzdem machte sie immer mit und untertützte ihn wo sie nur konnte, aber das ist eine andere Geschichte...

Das Klitschenkino in Koblenz hatte keine lange Lebensdauer und man kehrte wieder ins heimische Kastel zurück. Aber absolut nicht "gefrustet", die Sache als "Berufserfahrung" abgebucht und weiter gings. Eine GmbH wurde gegründet und ein Filmverleih wurde auch noch ins Leben gerufen. Ein kleiner Theaterpark entstand mit den Kinos "Park-Theater" in Biebrich. dem "Capitol" in Hochheim, "Gloria" und "Capitol" in Ingelheim und noch "Kleinvieh" wie "Roxy" Bretzenheim, "Ardeck" Gau-Algesheim, "Burg" Heidesheim...

Das Fernsehen wurde immer stärker und die Kinos immer leerer. Viele machten dicht und schließlich rechneten sich auch seine Kinos nicht mehr und wurden für immer abgeschlossen... Was tun? Das Fernsehen war in Mainz mit einer großen Sendeanstalt ansässig und damals arbeitete das Fernsehen noch viel mit den original Filmstreifen der Kinos, die Elektronik war noch nicht das Maß aller (Fernseh)-Dinge, da mußte sich doch was machen lassen...

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Fragt ein Jäger den anderen: "Glaubst Du daß es Jagdhunde gibt, die klüger sind als der Jäger?"
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