Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

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Menschen in AKK
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Manfred Lehne und Ellen Lindemann - Europameister kommen aus Kastel

Im südfranzösischen St. Romain en Gal, bei Lion, fanden die Europameisterschaften im Discofox 2016 statt.

Traditionell stark vertreten waren hierbei die Paare aus Deutschland. In diesem Jahr mit dabei: Die amtierenden Deutschen Meister der Hauptgruppe 1, Manfred Lehne und Ellen Lindemann, die für dem TSC Ingelheim starten.

Die beiden zeigen von Anfang an Präsenz und qualifizierten sich ohne Umwege über die Hoffnungsrunde direkt für das Halbfinale und schließlich für das Finale.

Hier tanzten die beiden souverän locker und beendeten den Turniertag mit einer überzeugenden Darbietung ihrer „Puppen“- Kür.

Dann hieß es warten, denn bedingt durch die verdeckte Wertung erfahren die Paare ihre Platzierung erst bei der Siegerehrung.

Großer Jubel brach im deutschen Fanblock aus, als der amtierende Weltmeister aus Russland für Platz 2 aufgerufen wurde und klar war:

Der 1. Platz –und damit der Titel des Europameisters Adult 2– geht an Manfred Lehne und Ellen Lindemann beide aus Mainz- Kastel.

Ein erfolgreicher Tag für den deutschen Discofox, denn auch die Plätze 3 bis 5 gingen an Paare aus Deutschland.

(Bericht und Foto TSC Ingelheim)

 
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Klaus Beuermann zum Ortsgerichtsvorsteher ernannt

SPD Kommunalpolitiker Klaus Beuermann zum Ortsgerichtsvorsteher des Ortsgerichts AKK I (Kastel) ernannt

Der berufene Kasteler SPD-Fraktionsvorsitzender ist prädestiniert auch dieses Amt gewissenhaft und gerecht auszuüben.

Bundesweit gibt es nur in Hessen Ortsgerichte, die als gelungenes Beispiel für eine bürgernahe Verwaltung angesehen werden können.

Hier wird zwar kein Recht gesprochen, sondern geben Bürgern und Gerichten wichtige Hilfestellung und tragen dazu bei, Kosten zu sparen. Sie sind als Hilfsbehörden der Justiz Partner für viele persönliche Angelegenheiten.

In Hessen gibt es für jede Gemeinde mindestens ein Ortsgericht. Die Ortsgerichte haben den Status von Hilfsbehörden der Justiz und sind aufsichtsrechtlich in die Behördenorganisation der Hessischen Landesverwaltung -hier die Justizverwaltung- eingebunden.

Dienstaufsichtsbehörde des Ortsgerichtes Kastel ist das Amtsgericht Wiesbaden. Für jedes Ortsgericht werden ein Ortsgerichtsvorsteher und vier Ortsgerichtsschöffen bestellt.

Die Ortsgerichtsmitglieder sind Ehrenbeamte und werden auf Vorschlag der Gemeinde durch eine Abstimmung in der Gemeindevertretung beziehungsweise Stadtverordnetenversammlung von dem Präsidenten oder Direktor des Amtsgerichtes auf die Dauer von zehn Jahren ernannt.

Nur Personen, die allgemeines Vertrauen genießen, lebenserfahren und unbescholten sind, dürfen zu Ortsgerichtsmitgliedern berufen werden. Weiterhin sollen sie mit der Schätzung von Grundstücken erfahren und ortskundig sein.

Der seit März 2010 im Ortsgericht AKK I tätige Ortsgerichtsschöffe Klaus Beuermann, der 2012 zum stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteher ernannt wurde, erhielt jetzt die Ernennungsurkunde zum Ortsgerichtsvorsteher des Ortsgericht AKK I. 

Mit ihm sind die Ortsgerichtsschöffen Harald Zuckmeier, Gustav Frankenbach, Yassin Soultana und Axel Baum tätig. Zu ihren vielfältigen Aufgaben gehören z. B. Beglaubigungen von Unterschriften und Abschriften:

Die Beglaubigungen des Ortsgerichts haben die Besonderheit, daß sie eine öffentliche Beglaubigung sind. Diese besondere Schriftform ist für bestimmte Rechtsgeschäfte gesetzlich vorgeschrieben.

Für die Anerkennung von Diplomen durch Landes- oder Bundesbehörden werden häufig öffentlich beglaubigte Kopien gefordert. Wenn es sich um Diplom-Urkunden aus dem Ausland handelt, wird zusätzlich eine Übersetzung eines vereidigten Übersetzers benötigt. Aber auch andere Kopien z. B. Zeugnisse beglaubigt das Ortsgericht.

Sterbefallsanzeigen: Der Ortsgerichtsvorsteher erteilt über den Sterbefall von Personen, die in dem Bezirk des Ortsgerichts ihren letzten Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt gehabt haben, eine Sterbefallsanzeige. Für die erforderlichen Angaben hat der Ortsgerichtsvorsteher bei den Angehörigen oder bei anderen geeigneten Personen unverzüglich Auskunft einzuholen.

Mitwirkung des Ortsgerichtes bei Festsetzung und Erhaltung von Grundstücksgrenzen: Das Ortsgericht ist zuständig, auf Antrag eines Beteiligten oder auf Ersuchen einer Behörde bei der Feststellung und Erhaltung der Grenzen der Grundstücke, die in seinem Bezirk liegen, insbesondere bei der Errichtung fester Grenzzeichen mitzuwirken.

Schätzungen: Das Ortsgericht wird auf Antrag eines Beteiligten oder auf Ersuchen einer Behörde den Wert schätzen von: Grundstücken, beweglichen Sachen, Nutzungen eines Grundstücks, Rechten an einem Grundstück, Früchten - die von dem Boden noch nicht getrennt sind; soweit sich die Gegenstände im jeweiligen Bezirk des Ortsgerichts befinden.

Sind Mitglieder einer Erbgengemeinschaft sich nicht über den Wert eines Grundstücks einig, so kann beim Ortsgericht eine Schätzung beantragt werden, über die eine Schätzungsurkunde erstellt wird. Hier drin sind unter anderem die Grundstücksgröße, der Bodenwert, die Bauart und der Wert der darauf befindlichen Bauwerke sowie der Gesamtwert festgelegt.

Bei Schätzungssachen sind drei Ortsgerichtsmitglieder tätig, die diese Urkunde auch unterzeichnen. Das Ortsgericht führt ein eigenes Dienstsiegel des Landes Hessen.  

Die Öffnungszeiten des Ortsgerichts Kastel in der Ortsverwaltung Kostheim/Kastel, St. Veiter Platz 1 sind mittwochs von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr.

(Herbert Fostel) – Foto: Privat

 
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Ria Wagner 95

95 Jahre und noch geistig voll fit

Frau Ria Wagner geb. Assmann feiert am 12. Februar ihren 95. Geburtstag. Geboren wurde sie 1921 in Sachsenhausen, bereits 1924 zog die Familie Assmann dann nach Kastel in die Frankfurter Straße.

Ria Wagner besuchte die Volksschule in Kastel und wechselte 1937 auf die Handelsschule nach Mainz, die sie mit der Mittleren Reife abschloss.

Bei der Baufirma Dyckerhoff und Wittmann absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung, wechselte im Jahr 1940 als Verwaltungsangestellte zum Heereszeugamt.

1942 erfolgte die Versetzung nach Paris, bevor sie zwei Jahre später wieder nach Kastel ins Heereszeugamt versetzt wurde.
Am 04. Oktober 1942 heiratete sie Christoph Wagner aus Kitzingen.

An dem für Kastel folgenschweren 08.09.1944 ging sie wie immer um 7:30 Uhr zur Arbeit, um 11:30 Uhr erfolgt dann der große Luftangriff. Diesen überstand sie mit großem Glück unverletzt, wurde jedoch kurz später bei dem Angriff am 09.10.1944 am Lendenwirbel schwer verletzt.

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Fassenachts-Ikone Liesel Bleck wurde Neunzig

Am 19.August feierte die Fastnachts-Ikone Lieselotte Bleck ihr 90. Wiegenfest im Kreise ihrer Familienangehörigen und Gästen im Kostheimer „Seniorenzentrum EVIM“.

Eigentlich hieße es „Eulen nach Athen zu tragen“ um das „Meenzer Lisje“ vorzustellen. Die Frohnatur kann über unzählige närrische Triumphe in den vergangenen Jahrzehnten zurückblicken.

In den fünfziger Jahren konnte die Vollblut-Fastnachterin mit zwerchfell-erschütternden „Zwiegesprächen“ mit ihrem ersten Mann, Julius Göbel sowie mit Solo-Vorträgen, das närrische Auditorium vom Mainzer Carneval-Club und Mainzer Carneval-Verein begeistern.

Zu den herrlichen pointierten Themen zählten u.a. „Lotto und Post“. Sie war Stammgast in der KCV-Hochburg „Gasthaus zum Engel“.

Der ehemalige KCV-Programmchef Gerd-Josef Weckbacher kann sich noch bestens erinnern an die famosen Vorträge und Prologe bei den Sitzungen vom „Platz des KCV-Präsidenten Toni Oestereich“.

Nach dem frühen Tod ihres Mannes, begann für die gebürtige „Meenzerin“ und „Kostemer Bürgerin" ein zweiter Lebensabschnitt mit der Heirat des Schreinermeisters Johann Bleck.

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Unvergessener Rolf Braun verdient Würdigung

Mit Verlaub sei dazu ein zutreffendes Zitat von „Brigitte- Autor“ Till Raether genannt: „Wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht werden. Aber wer keine Träume und Hoffnungen mehr hat, ist innerlich leer“.

Der unvergessene gebürtige Kasteler Rolf Braun war Mitgründer des Atlanta-Club 1947 in Kastel.

1948 war er Motivator für einen geselligen Versammlungsraum. Dies wurde auf dem Gelände des Heereszeugamtes, aus Ruinen, in tausend freiwilligen Arbeitsstunden geschaffen.

Der Club verfügte über einen Raum für 200 Personen. Damals eine Sensation! Rolf Braun war die Seele und dominante Persönlichkeit des Clubs, den er über fünf Jahrzehnte beharrlich zum Erfolg führte.

Mit den ersten spontanen Auftritt 1937 in Kastel bei der Jocus-Garde und seinem ersten erworbenen Ordensschmuck begann der kometenhafte Aufstieg für den unübertroffenen Verseschmied.

Das Genie Rolf Braun war für den KCK und die TV- Fastnacht ein Glücksfall. Er war ein grandioser Redner, einer der besten Sitzungspräsidenten aller Zeiten...

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Josef-Peter Kübler ein Glücksfall für Kastel

Ehrenamt in AKK

In loser Folge werden Persönlichkeiten, die sich für das Ehrenamt in AKK verdient gemacht haben, mit einem Portrait bedacht. Ein hochkarätiger Idealist ist „Ohne Wenn und Aber“ der Kasteler Bürger und geborene Kostheimer „Seppel“ Kübler.

Für den „Unruhe-Rentner“ hat das Ehrenamt für die Gemeinschaft eine hohe Wertigkeit! Seine vielseitigen Talente konnte er schon mit 8 Jahren in Kostheim bei „TuS 05“ und später bei den „12ern“, bis zur A-Jugend, unter Beweis stellen.

1979 mußte er, auf Grund eines Sportunfalls, seine aktive Zeit als Torjäger in Sobernheim beenden. Sein ehrenamtlicher Einsatz galt von 1963-69 der DRK-Kastel-Kostheim.

Sein Hobby galt auch mit viel Herzblut der Fastnacht und der Musik. Als junger Gardist begann er seine „närrische Laufbahn“ 1964 bei „seiner Kasteler Jocus-Garde“, 1984 als aktiver Posaunist bis heute.

Seit 1981 gehört  er dem Kommando an. 1982 im Rang als Eskortenoffizier, 1984 bis 1991 Stabführer im „Modernen Fanfarenzug der KJG“, 1991 Geschäftsführer im Präsidium.

Er gehörte in den Anfangsjahren als „Gardespieß“ zur AKK-Zugleitung mit Franzl Vogler, Toni Oesterreich, als sprühender Ideengeber. 1998 wurde „Seppel“ Kübler zum Generalstabschef ernannt.

Zu seinen weiteren „Garde-Pflichten“ zählten, stellvertretender Sitzungspräsident, sowie Mitarbeit im Wirtschafts- und Arbeitskommando. Ende der 90er Jahre bis 2014 war er Manager der Musik- und Showband.

2010 krönte der „Fastnachtsidealist“ seine närrische Laufbahn, als er zum Generalfeldmarschall der Garde berufen wurde. Seit Anfang der 90er Jahre war „Seppel“ Kübler Mitglied und „General a la Suite“ der „Roten Husaren“.

Mit „Rat und Tat“ stand er im Offizierscorps zur Verfügung. Ein exzellenter Kasteler „Fassenachts-Botschafter“ auf dem Parkett in Wiesbaden und Mainz.

In der Kommunalpolitik ist „Seppel“ Kübler seit 20 Jahren SPD-Mitglied und seit 2001 aktiv im Ortsbeirat tätig. Zu seinen weiteren Hobbys zählt die historische Militär und Uniform-Geschichte, sowie sein Interesse für Mainz 05.

Seine Tatkraft setzt er seit 2004 in der GHK, im Aufsichtsdienst mit Führungen für Besucher ein. „Seppel“ Kübler hat das Gespür, was die Bürger wollen und Menschen denken.

Zu seinem Charisma gehört, daß er auch hinter seinen Ratschlägen felsenfest steht. Der „Ehrenämtler“ weiß, worauf es ankommt.

Wer Bilder sucht, der findet  und sieht in „Seppel“  Kübler eine „Lokomotive für Kastel“. Gut beraten waren die Kasteler Vereine, die ihn 2013 zum neuen umsichtigen Vereinsring-Vorsitzenden wählten.

Seine immer treibende und Ideen gebende Kraft ist beispielhaft, oder besser gesagt beispielslos. Ein Glücksfall für die Gemeinschaft!

(Herbert Fostel - Foto: Stefan König)

 


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