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Bauen in Frischluftentstehungsgebieten hat keine negativen Folgen - Wer glaubt denn sowas???

Kastel, 10. August 2018 - An die Mitglieder der Ortsbeiräte Amöneburg, Kastel, Kostheim, Erbenheim, Bierstadt, Igstadt, Über die Ortverwaltungen Landeshauptstadt Wiesbaden - Offener Brief: „Wir alle wollen Dinge glauben, die uns gefallen. Auch daß das Bauen in Frischluftentstehungsgebieten keine negativen Folgen hat.“

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Ortsbeiräte,
Ihnen allen dürfte die Diskussion um das Projekt Ostfeld/Kalkofen bekannt sein. Am Dienstag, dem 7. August 2018 präsentierte der vom Oberbürgermeister eingesetzte Projektleiter Joachim Mengden den aktuellen Projektstand, insbesondere die „drei Bebauungsvarianten“.

Der Vortrag von Herr Mengden brachte inhaltlich und insbesondere zu den gutachterlichen Untersuchungen, etwa zum Klima, keine neuen Erkenntnisse zu den Bebauungsvarianten. Deshalb nutzten die Bürger Fort Biehler die Gelegenheit, die Mitglieder des Ortsbeirates Kastel als ihre Vertreter persönlich anzusprechen.

Sie verdeutlichten die Bedeutung der Gebiete Erbenheim, Bierstadt und Igstadt als besonders wichtige Klimazone für die Frischluftzufuhr von AKK und Mainz Innenstadt so explizit in den Ergebnissen der Klimprax Untersuchung des Deutsche Wetterdienstes ausgewiesen.

Damit blockiert die Bebauung des Ostfeldes nicht nur die Frischluftentstehung rund um das Fort Biehler, sondern sie ist zudem das letzte Puzzlesteinchen, das die Frischluftströmung aus eben diesen Gebieten abriegelt!

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Kastel: Gegen Taschenspielertricks bei Ostfeld-Flächen

Brutto gleich Netto

„Joachim Mengden, vom WI-Oberbürgermeister eingesetzter Projektleiter Ostfeld/Kalkofen, hat am Dienstag, den 7. August 2018 auf Einladung des Ortsbeirats Kastel dort den aktuellen Projektstand präsentiert.

Hierbei ist es zu widersprüchlichen Aussagen über die Größe der projektierten Bauflächen gekommen, berichtet Ronny Maritzen, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Rathausfraktion. Die realen Bauflächen für ein Wohngebiet sollen nun 35 Hektar übersteigen, weil damit laut Herrn Mengden nur eine Netto-Fläche gemeint sei (ohne Infrastruktur), damit verläßt er den vereinbarten Flächenrahmen.

Ziel des Projektes ist es, einen ausgewogenen Mix von Wohnen, Arbeiten, Natur- und Biotopstruktur herzustellen und die Zielgröße für das Wohngebiet sind 30 bis 35 Hektar.

Von einer Unterscheidung zwischen Netto- und Bruttofläche, so Maritzen, ist in diesem Projekt bisher an keiner Stelle die Rede gewesen.

„Wir GRÜNE stehen für einen sparsamen Umgang mit wertvollen Freiflächen. Es ist nicht akzeptabel, wenn durch Taschenspielertricks versucht wird, die vereinbarten Größenordnungen für die Bauflächen zu erweitern“, meint die Fraktionsvorsitzende Christiane Hinninger.

 
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CDU: Helmut-Schön-Sportpark rasch sanieren

Auf der politischen Agenda der CDU-Rathausfraktion steht die Sanierung des maroden Helmut-Schön-Sportparks schon lange ganz oben. „Wir müßen das Stadion zukunftsfähig machen, das sind wir den Vereinen schuldig“, betont der sportpolitische Sprecher Rainer Pfeifer.

Er verweist darauf, daß der unbefriedigende Zustand schon viel zu lange zu beklagen ist. Da schon seit langem ein Konzept zur Sanierung gefordert wird, will die CDU-Fraktion, daß das Papier nun umgehend vorgelegt wird.

Man will unbedingt, daß es mit in die Beratungen für den nächsten Doppelhaushalt 2020/2021 einfließen kann. Die Wünsche der Vereine lägen schließlich schon seit Ende 2016 auf dem Tisch.

Es wird betont, daß eine Sanierung des Sportparks in einem Schritt wohl eher unwahrscheinlich ist. Man sollte aber rasch nach der Vorlage des Konzeptes damit beginnen, den Forderungskatalog nach und nach abzuarbeiten und die notwendigen Mittel bereitstellen.

Der aktuelle Etat enthalte bereits die Kosten für die gesamte Planung. Wenn in der Politik und unter den Vereinen Einigkeit darüber herrscht, wie der Sportpark schließlich aussehen soll und mit welchen Kosten insgesamt zu rechnen ist, könne mit den Arbeiten begonnen werden.

Denkbar wäre, in einem ersten Schritt die Laufbahn von sechs auf acht Bahnen auszubauen. Dann könnten im Sportpark nationale und internationale Wettbewerbe stattfinden. Der bereits beschlossene Abbruch und der Neubau der benachbarten Sporthalle an der Wettiner Straße ist fester Bestandteil des Gesamtkonzeptes.

 
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Kein Wahlkampf auf dem Rücken unserer Kinder

SPD massiv übers Ziel hinausgeschoßen

Dr. Patricia Eck, Landtagskandidatin der SPD im Wahlkreis Wiesbaden II hat in der AWO-Kindertagesstätte Otto-Witte in Nordenstadt Wahlwerbemittel verteilen lassen.

Christian Bachmann, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler/Bürgerliste Wiesbaden im Stadtparlament und Mitglied im Ortsbeirat Nordenstadt ist empört.

"Daß die AWO naturgemäß eine gewisse Nähe zur Sozialdemokratie hat, ist ja nicht unbekannt. Auch die personellen Überschneidungen auch hier über den Ortsbeirat in Nordenstadt sind keine Überraschung.

Eine Kindertagesstätte jedoch als Wahlkampfarena zu nutzen ist unredlich und unmoralisch. Hier wurde von Seiten der AWO eine gewisse Neutralität und parteipolitische Unabhängigkeit verletzt und die SPD nutzt die Verbindungen um über die Kinder an die Eltern zu kommen. Daran sieht man eindeutig, daß man diese Einrichtungen als Parteieigentum betrachtet, in denen eigene Regeln gelten."

Die Aussagen von Jürgen Richter geben einen Einblick in die Denkweise der Verbindung. "Ich möchte mal sehen, wie Herr Richter reagiert, wenn wir als Freie Wähler Malbücher oder Brotboxen verteilen möchten, das Ergebnis dürfte wohl recht klar sein." so Bachmann, der selbst drei Kinder in verschiedenen Einrichtungen hat und laut eigener Aussage auch in Wahlkampfzeiten sehr defensiv im Umfeld der Einrichtungen Wahlwerbung gemacht habe.

"Frau Eck sollte sich überlegen ob Sie mit einem solchen moralischen Anspruch geeignet ist für das Amt einer Landtagsabgeordneten" so Bachmann abschließend.

 
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Impulse für das Ostfeld: Film und Diskussion am 22. August

Wenn in Dortmund eine Industriebrache zu einem Wohngebiet wird, ist das eine großartiger Sache und nachahmenswert. Man kann es allerdings auch andersrum machen:

Wenn in Kastel ein relativ unberührter Landstreifern zum neuen Stadtteil werden soll und dabei ganz nebenbei die für Kastel (und nicht nur Kastel) nötige Frischluftzirkulation unterbrochen und zerstört wird, ist das ganz gewiß nichts nachahmenswertes und mit den Verhältnissen in Dortmund auch nicht annähernd vergleichbar...

...und wenn man dann lesen muß, daß u.A. sogar Filmvorstellungen in einem großen Kino abgehalten werden um dies alles zu erklären zu versuchen und  zu rechtfertigen, dann nennt man das den Bürger verdummen, weil man unbedingt ein fragwürdiges ehrgeiziges Prestigeobjekt auf Teufel komm raus durchboxen will...

Odder wie mir Meenzer saache: Merr wern widdermol kräfdisch vera... also werglisch...

In Wiesbaden wird der neue Stadtteil (Kastel)-Ostfeld entwickelt. Wie ein neuer Stadtteil auf einem ehemaligen Stahlwerksgelände in Dortmund über viele Jahre gebaut wird, zeigt der Film "Göttliche Lage".

Das Caligari, Marktplatz 9, zeigt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Impulse für das Ostfeld" am Mittwoch, 22. August, um 17.30 Uhr den Film des Regieduos Ulrike Franke und Michael Loeken.

Der Film dokumentiert, wie sich ein ehemaliges Stahlwerksgelände in Dortmund zum Wohngebiet entwickelt. Den Mittelpunkt des Stadtteils bildet ein künstlicher See, an dessen Ufern sich Wohnbebauung anschließt.

Über fünf Jahre vergingen, bis das einstige Stahlwerk einem See gewichen war. Es ist ein Film über den Wandel von der Industrie- zur Freizeitgesellschaft.

Der Architekt und Stadtplaner Professor Dr. Franz Pesch aus Dortmund, der das Projekt jahrelang aktiv begleitet hat, ist zu Gast im Caligari und wird anschaulich von seinen Eindrücken in diesem spannenden Prozess berichten und mit den Gästen diskutieren.

Wir meinen: ...merge se wass...?

 


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