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Fluchtfahrzeug weiterhin verschwunden

Wiesbaden, 01.11.2012

(ho) Der schwarze VW Golf, mit dem zwei Einbrecher am Dienstagmorgen den Blitzeinbruch bei einem Juwelier in der Straße "Michelsberg" begangen haben, wird immer noch von der Polizei gesucht.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass das Fahrzeug am Vormittag des Tattages im Bereich der Fliednerstraße/Kolpingstraße gestohlen wurde. Bei dem Blitzeinbruch verursachten die Täter einen hohen Schaden und erbeuteten Schmuck und Uhren im Wert von mehreren zehntausend Euro.

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275 Partygäste in Wohnung - Polizei überfordert

Diese Party lief kräftig aus dem Ruder

Wiesbaden, Karl-Glässing-Straße,
28.10.2012, gg. 00.30 Uhr

In der Nacht zum Sonntag, ist eine private Party in der Karl-Glässing-Straße aus dem Ruder gelaufen und hat für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Anwohner hatten sich zuvor über ruhestörenden Lärm in dem Mehrfamilienhaus beschwert.

Als eine Polizeistreife vor dem Haus ankam, wurde sie bereits von mehreren Personen vor dem Haus und im Hausflur in Empfang genommen. In der Wohnung befanden sich so viele junge Menschen, dass die Beamten diese zunächst nicht betreten konnten.

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Tag des Einbruchsschutzes

Jeder kann Beitrag zum Einbruchsschutz leisten - Das Thema Einbruchschutz bleibt ein Schwerpunkt der Polizeilichen Kriminalprävention.

Im Jahr 2011 wurden bundesweit über 130.000 Fälle des Wohnungseinbruchdiebstahls in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfasst, gegenüber dem Vorjahr bundesweit eine Steigerung von etwa 9,2 Prozent. Dieser Trend lässt sich auch für das Land Rheinland-Pfalz feststellen. Hier registrierte die Polizei  im Jahr 2011 5.110 Wohnungseinbrüche, die gegenüber dem Vorjahr um 529 Fälle bzw. 11,5 Prozent zugenommen haben. Über 40 Prozent der Taten endeten dabei im Versuchsstadium.

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Es wird dunkel und die Gauner kommen - Achtung Taschendiebe!

Wiesbaden, Innenstadt, 25.10.2012, 14.30 Uhr bis 17.15 Uhr,
Taschendiebe greifen zu!

(pl) Am Donnerstagnachmittag haben Taschendiebe in der Wiesbadener Fußgängerzone ihr Unwesen getrieben. Bislang wurden vier Fälle polizeilich registriert. Die Spielarten der Trickdiebe sind bekannt, führen aber immer wieder zum Erfolg und die Täter erbeuteten auch diesmal Bargeld, Kredit - und EC-Karten sowie persönliche Papiere im Gesamtwert von mehreren hundert Euro.

Hinweise auf die Täter liegen derzeit nicht vor, da die Diebstähle erst dann bemerkt wurden, als die Täter bereits mit ihrer Beute geflüchtet waren. Die Polizei weist daraufhin, gerade beim Einkaufen auf seine Wertsachen und Geldbörsen aufzupassen. Bei dichtem Gedränge sollte besonders auf Taschendiebe geachtet werden.

Geldbörsen, Bargeld sowie Kredit- und EC-Karten gehören nicht in Außentaschen, sondern sollten dicht am Körper in verschlossenen Innentaschen der Kleidung getragen werden. Die Handtasche sollte am Besten verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter den Arm geklemmt getragen werden.

 
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Betrunkene Radfahrerin verfolgt Polizei

In der Hinteren Bleiche wurde eine zivile Polizeistreife auf der Anfahrt zu einem Alarm am 25.10.2012, 05:35 Uhr, durch eine Radfahrerin (21), die in deutlichen Schlangenlinien in Richtung Gärtnergasse unterwegs war, kurz aufgehalten.

Als die Streife eine Gelegenheit fand, sie zu überholen, regte sich die junge Frau über die Fahrweise der Beamten auf und folgte ihnen mit dem Rad zum in der Nähe gelegenen Einsatzort des Alarms (der sich als Fehlalarm herausstellte). Als sie dort ankam, beschwerte sie sich erneut über die Fahrweise der Beamten.

Da sie deutlich nach Alkohol roch, wurde ihr ein freiwilliger Atemalkoholtest angeboten, der einen Wert von 2,24 Promille aufwies. Die anschließende Blutprobenentnahme erfolgte um 05:55 Uhr in einem Krankenhaus.

 
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Polizeipräsident ehrte zwei Studentinnen und einen Studenten für Hilfeleistung

„Sie haben wirklich alles richtig gemacht“, lobte Polizeipräsident Karl-Heinz Weber nach einem längeren Gespräch die drei jungen couragierten Zeugen am Mittwochnachmittag (17.10.2012) und überreichte ihnen jeweils eine Dankesurkunde. „Jeder von Ihnen hat absolut vorbildlich gehandelt, wie die Polizei sich das in solchen Fällen wünscht!“

Dabei waren sich die drei zunächst gar nicht sicher, was sie tun sollten, als sie am 12. Oktober 2012 nachts gegen 00:35 Uhr laute Schreie in der Hindenburgstraße hörten. (Wir berichteten) Weil sich die Schreie wirklich ernst und nicht wie das Grölen von Betrunkenen anhörten, beschlossen ein Student und eine Studentin (beide 25 Jahre) sowie eine weitere Studentin (22 Jahre) sofort zu helfen. Zunächst bemerkten sie zwei Gestalten, einen Mann und eine Frau, auf der Wiese eines Hauses in der Hindenburgstraße liegend. Die Frau schrie immer wieder auf.

Bevor sich die drei der Wiese näherten, rief der 25-jährige Student die Polizei per Notruf 110 zu Hilfe. Dann rief er die ganze Zeit laut in Richtung des Mannes: „Lassen Sie die Frau los! Die Polizei kommt gleich!“ Schließlich ließ der Täter die Frau los und entfernte sich.

Die beiden Studentinnen kümmerten sich um das schwer verletzte und blutende Opfer, eine 41-jährige Frau, und redeten ihr gut zu, während der Student in sicherem Abstand hinter dem Täter her lief und immer wieder rief „Bleiben Sie stehen, die Polizei kommt gleich!“ Dann kam auch schon ein Streifenwagen und nachdem der Student den Beamten zugewunken und ihnen den Täter gezeigt hatte, nahmen die Beamten den Mann fest.

Polizeipräsident Karl-Heinz Weber dankte den drei jungen Menschen für ihre Hilfe, denn seiner Erfahrung nach, auch als Landesvorsitzender des WEISSEN RINGES, weiß er, dass sie nicht nur vorbildlich, sondern sogar in idealer Weise oder lehrbuchmäßig gehandelt haben. Sie haben nicht weggehört, sie haben hingeguckt, sofort die Polizei gerufen und diese gut unterrichtet, sie haben sich um das Opfer gekümmert und sie haben den Täter im Auge behalten, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben.

Außerdem haben sie durch lautes Rufen die ganze Zeit Öffentlichkeit hergestellt. Andere Passanten (es gab einige, die während der Tat und während der Aktion der Studenten den Tatort passierten) hätten auch noch helfen können, was aber leider (hier endet der Idealfall) nicht geschah. Der Täter, bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, kam in Haft.

 


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