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Rhein mit Copacabana verwechselt

Brasilianer geht im Rhein baden
12.10.2012, 02:04 Uhr

Nach Hinweis an die Polizei, sei in der vergangenen Nacht Am Kaisertor ein Mann in den Rhein gefallen. Tatsächlich sahen die Beamten an einer Treppe der Uferpromenade einen Mann (38) im Rhein schwimmen.

Dem 38-Jährigen gelang es aufgrund seines alkoholisierungsgrades nicht aus eigenen Kräften an Land zu kommen. Die Polizei musste ihn aus dem Wasser ziehen.
Bei dem Schwimmer handelte es sich um einen brasilianischen Besucher der Frankfurter Buchmesse.

Er habe im Rhein eine Erfrischung nehmen wollen. Er befand sich in Begleitung zweier Bekannter. Nach kurzem Aufwärmen im Streifenwagen und einer Untersuchung durch den Rettungsdienst wurde der 37-Jährige in die Obhut seiner Bekannten übergeben. Diese versicherten, ihren Freund umgehend ins Hotel zu bringen.

Zwar hat Mainz offensichtlich auch brasilianisches Flair, (Olé olé Fiesta!) allerdings ist der Rhein doch etwas kühler als das Wasser an der Copacabana, wie der 37-Jährige feststellen musste.

 
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Passant löscht LKW-Brand

Biebrich, Klagenfurter Ring, 12.10.2012, 01.40 Uhr,

(pl) In der Nacht zum Freitag zündeten unbekannte Täter die Fahrzeugplane eines im Klagenfurter Ring abgestellten Lkw an und verursachten hierdurch einen Sachschaden von ca. 1.000 Euro.

Die brennende Fahrzeugplane des VW Transporters wurde gegen 01.40 Uhr von einem vorbeikommenden Zeugen bemerkt, der daraufhin eine Decke aus seinem Pkw holte und den Brand löschte.

Durch das geistesgegenwärtige Handeln des Mannes konnte ein Übergreifen des Feuers auf das komplette Fahrzeug verhindert werden.

 
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"Big Ross" - An mir kommt keiner vorbei!

Wiesbaden, Kaiser-Friedrich-Ring, 04.10.2012, gg. 17.30 Uhr

Ein American Bulldog namens "Big Ross" hat die Bewohner eines Mehrfamilienhauses und mehrere Polizisten in Schach gehalten.

Der Hund befand sich im Treppenhaus und äußerte durch unmissverständliches Knurren und Zähnefletschen eindeutig sein Missfallen gegenüber Personen, die das Haus betreten wollten. Eine verständigte Steifenwagenbesatzung brachte in Erfahrung, dass der Hund einem der Mieter im Haus gehört, (der nicht anwesend war,) und auf unbekannte Weise die Wohnung verlassen hatte.

Auch den Beamten erging es wie den Mietern, auch sie wurden von dem Hund angeknurrt und verbellt. Daraufhin wurde ein geeignetes Fanggerät angefordert und die Jagd auf den Hund war eröffnet. Den Polizisten gelang es schließlich "Big Ross" unverletzt einzufangen und bis zum Eintreffen seines Herrchens festzuhalten.

Da der Hundebesitzer offenbar mit dem Verhalten des Tieres überfordert war, wurde der Hund in die Obhut des Wiesbadener Tierheimes übergeben. Wie es mit "Big Ross" weitergeht entscheidet sich in den nächsten Tagen...

 
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Verkehrskontrolle – Fahrt unter Drogeneinfluss ?

In der Nacht zum Sonntag, 30.09.2012, 01:00 Uhr, wurde ein 19-jähriger Pkw-Fahrer in der Albert-Stohr-Straße kontrolliert. Aufgrund von diversen Ausfallerscheinungen wie gerötete und glasige Bindehäute, Augenlidflattern, starkes Körperzittern, Kiefermuskelzuckungen, ein Wiegen des Körpers in verschiedene Richtungen sowie verzögerte Reaktionszeiten vermuteten die Beamten Drogenmissbrauch.

Der 19-Jährige verweigerte aber eine freiwillige Blutentnahme. Erst nach einer richterlichen Anordnung stimmte er zu. Das Ergebnis liegt noch nicht vor. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

 
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Wem gehören die Fahrzeugteile?

Biebrich, Wörther-See-Straße, 28.09.2012,

(ho) Am Freitagnachmittag wurden auf einem Parkplatzgelände in der Wörther-See-Straße insgesamt 6 Pkw-Schürzen aufgefunden. Die 4 Heck und 2 Frontschürzen sind gebraucht und haben bereits einige Schäden. Allerdings ist aufgrund des Ablageortes und der Gesamtumstände nicht auszuschließen, dass die Fahrzeugteile aus einer strafbaren Handlung stammen. Daher wurden sie von der Polizei sichergestellt.
 
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Fliegerbombe in Kastel entschärft

Kastel, Am Fort Bieler, 28.09.2012, 13.52 Uhr

Eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe hat heute Nachmittag, bis in die Abendstunden hinein, die Polizei, Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes, Rettungskräfte und das THW in Atem gehalten.
Südlich des Fort Bieler, auf einem Feld im Distrikt Oberogel, wurde die Bombe gegen 13.50 Uhr beim Pflügen von einem Landwirt auf dem Feld gefunden.

Nachdem der Mann die Polizei verständigt hatte, fuhr der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt, mit Unterstützung einer Privatfirma vor Ort, um die Bombe genauer zu untersuchen. Einer der Spezialisten näherte sich vorsichtig und stellte fest, dass Explosionsgefahr bestand, sodass der Einsatzort großräumig abgesperrt und die angrenzenden Häuser evakuiert werden mussten.

Um die Lage besser einschätzen zu können, wurde außerdem ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um die Lage und die Sperrmaßnahmen von oben zu überwachen. Gegen 19.25 Uhr begannen schließlich die Entschärfungsmaßnahmen an der Bombe. Um eine Gefährdung für den umliegenden Straßenverkehr auszuschließen, musste die Bundesautobahn


671 zwischen Hochheim und dem Amöneburger Kreisel, sowie die Bundesstraße 455 zeitweise gesperrt werden. Dadurch kam es rund um die Einsatzstelle zu erheblichen Verkehrbehinderungen. Die Experten des Kampfmittelräumdienstes setzten ein sogenanntes Fernentschärfungsgerät ein, um den Zünder zu lösen und anschließend gefahrlos ausbauen zu können.

Gegen 19.50 Uhr waren die Entschärfungsmaßnahmen abgeschlossen und die Absperrungen wurden aufgehoben.

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