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Großeinsatz der Polizei in Kastel – SEK verhindert Selbstmord

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat am Mittwochnachmittag in Kastel einen Mann (41) festgenommen, der damit gedroht hatte, sich das Leben zu nehmen. Dieses Vorhaben hatte er zuvor einer Bekannten per SMS angekündigt.

Nachdem die Frau die Polizei kurz nach 11:00 Uhr verständigt hatte, konnte nach den ersten Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann sich im Besitz eine Schusswaffe befindet. Daher wurden Spezialkräfte angefordert, die den 41-Jährigen schließlich um 14:25 Uhr vor seinem Haus in der Neustraße widerstandslos festnehmen konnten.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung konnte keine scharfe Schusswaffe gefunden werden. Der Mann wurde nach der Festnahme in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Neben der Polizei war auch die Berufsfeuerwehr Wiesbaden und der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und der Technischen Einsatzleitung Rettungsdienst im Einsatz.

Bericht und Foto mit freundlicher Genehmigung von: wiesbaden112.de

 
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Mehrere Brandstiftungen in AKK

Kastel, Kostheim, 17.11.2012, ab. 02.30 Uhr

(ho) Mehrere Brände haben in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstages Feuerwehr und Polizei in Atem gehalten.

Gegen 02.30 Uhr meldete ein Zeuge den Brand in der Lagerhalle einer Firma im Ogelweg in Kastel. Glücklicherweise entdeckte der Zeuge den Brand rechtzeitig, sodass es der Feuerwehr gelang, das Feuer zu löschen. Trotzdem entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Nach der Auswertung von ersten Spuren am Einsatzort ist wahrscheinlich, dass die Halle vorsätzlich in Brand gesteckt wurde.

Nur etwa 20 Minuten später dann der nächste Einsatz in Kastel. Unbekannte hatten in der Steinern Straße eine Couch in Brand gesteckt, die als Sperrmüll vor einem Haus gelagert war. Das Feuer wurde in diesem Fall von der Feuerwehr gelöscht, ohne einen Gebäudeschaden zu hinterlassen

Gegen 04.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem weiteren Brand in die Innsbrucker Straße in Kostheim gerufen. Dort steckten Unbekannte Sperrmüll in Brand, wodurch jedoch kein größerer Schaden entstand. Die Kriminalpolizei hat für alle genannten Fälle die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0.

 
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Kein Führerchein, kein Kennzeichen, dafür aber Waffe dabei


Im Rahmen einer Verkehrskontrolle konnten am 15.11.2012, 22:53 Uhr, drei Jugendliche (16) auf zwei Motorrollern am Katzenberg in Finthen angehalten werden.

Nach eigenen Angaben eines der 16-Jährigen kann der Roller mindestens 60 Stundenkilometer fahren. Er konnte jedoch nur eine Mofaprüfbescheinigung vorweisen.

Außerdem führte er eine Schreckschusspistole samt Munition mit sich. Auch der andere Roller soll nach deren Angaben frisiert sein, dafür befand sich ein längst abgelaufenes Kennzeichen am Mofa. Die Ermittlungen laufen.

 
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Haschisch im Wald


Am Donnerstag, 08.11.2012, wurde in einem Waldstück des Lennebergwaldes bei Budenheim eine Kunststoffschüssel mit Haschischplatten aufgefunden und durch die Polizei sichergestellt. Waldarbeiter hatten die im Boden eingegrabene Schüssel bei Forstarbeiten entdeckt und hervorgeholt und nach einem kurzen Blick auf den Inhalt der Polizei gemeldet.

Bei dem Behältnis handelt es sich um eine handelsübliche hellbeige Plastikschüssel mit mittelbraunem Deckel mit einem Durchmesser von 35,5 Zentimeter und einer Höhe von 12,5 Zentimeter. In der Schüssel befanden sich Haschischplatten mit einem Gesamtgewicht von circa 2,6 Kilogramm.

Aufgrund der Beschaffenheit der Haschischplatten ist von einer Liegezeit von mindestens einem Jahr, vermutlich noch länger, auszugehen. Die Ermittlungen dauern an.
Warum die Haschischplatten im Wald vergraben und dann liegen gelassen wurden, ist nicht bekannt.
 
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Nach Kaffe in der VHS ins Krankenhaus

Wiesbaden, Alcide-de-Gasperie-Straße, 09.11.2012, gg. 12.00 Uhr

(ho) Nach dem Genuss von Kaffee in der Volkshochschule in Wiesbaden sind mehrere Personen mit gesundheitlichen Problemen in Krankenhäusern behandelt worden. Derzeit sind mindestens 4 Personen bekannt geworden, die über Müdigkeit und Wahrnehmungsstörungen geklagt haben.

Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei den betroffenen Personen sowohl um Mitarbeiter der Volkshochschule, als auch um Besucher. Diese hatten sich, vor  Wahrnehmung der gesundheitlichen Probleme, in einem öffentlich zugänglichen Bereich, im ersten Stock des Gebäudes "B", an einer Kaffeemaschine bedient.

Nach Auskunft der Schule sei es üblich, dort gekochten Kaffee den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie Besuchern zur Verfügung zu stellen. Nach der ersten Beurteilung des Sachverhaltes ist nicht auszuschließen, dass Unbekannte dem Kaffee, Milch oder Zucker eine bisher unbekannte Substanz beigemischt haben.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sowohl die Lebensmittel, den Restkaffee, als auch die dort gelagerten Utensilien, wie Löffel und Tassen, sichergestellt.
Diese müssen nun genauer untersucht werden.

 
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Reizgas in Schule

Am 7.11.2012 gegen 11.20 Uhr klagten mehrere Schülerinnen und Schüler im Flurbereich eines Geländetraktes der o.g. Schule über Atemwegsbeschwerden. Die sofort alarmierten Rettungskräfte und die Feuerwehr kamen vor Ort und behandelten die betroffenen Jugendlichen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden 24 Schülerinnen und Schüler leicht verletzt und vor Ort ambulant behandelt. 12 Schülerinnen und Schüler wurden zur Untersuchung und weiteren Behandlung in Wiesbadener Krankenhäuser gebracht. Über den Gesundheitszustand ist derzeit nichts bekannt.

Die Feuerwehr nahm im Gebäude Messungen vor, konnte jedoch keinen Stoff mehr feststellen, der für die Auslösung der Atembeschwerden in Frage kommt. Derzeit liegen keine Hinweise auf Straftaten vor. Die Ermittlungen dauern an.  Es wird nachberichtet.

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