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Polizeikonzept aufgegangen – Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppen verhindert


Am Sonntag, fand das Bundesligaspiel 1. FSV Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt statt.

Um möglichen Auseinandersetzungen bei diesem Lokalderby vorzubeugen, hatte die Mainzer Polizei im Vorfeld das Gespräch mit Vertretern beider Fanclubs gesucht, ihre Strategie erläutert und entsprechend starke Kräfte aufgestellt.

Die Anreisephase verlief überwiegend ruhig. Sowohl am Steiger als auch am Bahnhof wurden die Gäste aus Frankfurt von der Polizei empfangen, per Lautsprecheransage auf die bereitstehenden Shuttlebusse hingewiesen und diese bis zum Stadion begleitet.

Problematisch hingegen wurde eine Aktion von circa 200 Frankfurter Fans, die sich ab 09:00 Uhr auf dem Parkplatz des Bruchwegstadions trafen, um dort zu picknicken. Als Mainzer Fans (circa 250 Personen) gegen 12:00 Uhr dorthin vordringen wollten, musste die Polizei ein Aufeinandertreffen beider Gruppen verhindern und sich dazwischen aufstellen.

Hierbei kam es zu Angriffen auf Polizeibeamte durch die Mainzer Fans in Form von Flaschen- und Pyrotechnikwürfen. Verletzt wurde in dieser Phase ein Mainzer Fan, fünf  Personen wurden in Gewahrsam genommen. Gegen sie wird wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

Außerdem wurden noch an anderen Stellen zwei weitere Personen, eine Person wegen Flaschenwerfens und eine wegen Vermummung und Zündens von Pyrotechnik, in Gewahrsam genommen. Während des Fußballspiels und in der Abreisephase kam es zu keinen weiteren Störungen.

Das Polizeiziel ein Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppen zu verhindern wurde erreicht.
 
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Rumäne aus London von Paketdienstfahrer als Dealer entlarft

Mittwoch, 06.11.2013, 15:40 Uhr

Ein Mitarbeiter eines Paketdienstes informierte die Polizei, dass er in einem Mainzer Hotel ein Paket abholen soll. Als Ansprechpartner und Rufnummer wurde ihm lediglich die Anschrift des Hotels angegeben.

Dies kam dem Mitarbeiter dubios vor und er rief die Polizei. Diese konnte bei der Entgegennahme des Paketes in der Lobby des Hotels den „Paket-Abgeber“ antreffen und festnehmen. Zudem wurde ein weiteres für den Versand vorbereitetes Paket sichergestellt.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Rumänen (24) aus London. In den Paketen fanden die Beamten insgesamt 35,7 kg Betäubungsmittel, sogenanntes Khat.

Der 24-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Einbehaltung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß gesetzt.


Hinweis: Khat hat eine euphorisierenden Wirkung und kommt hauptsächlich  in den Bergen des Jemens aber auch in Saudi-Arabien, Oman, Palästina sowie in Ostafrika (Äthiopien, Kenia, Tansania, Uganda, Malawi), Westafrika, Madagaskar, Südafrika und Afghanistan vor.
 
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Marihuana-Plantage in Wohnung aufgezogen

Donnerstag, 07.11.2013, 20:10 Uhr

Nicht schlecht staunten die zu einem Feueralarm gerufenen Polizeibeamten, als sie die Wohnung in der Lindenschmitstraße betraten.

In der Wohnung befand sich ein umgebautes Schlafzimmer mit einer „professionell ausgestatteten Indooranlage“, in der sich insgesamt 90 Marihuana-Pflanzen befanden.

Die Wände des Zimmers waren komplett mit Plastikfolie und die Decke mit Alufolie beklebt. Zudem war das Zimmer mit entsprechenden Beleuchtungen, einem Luftbefeuchter und einer Lüftungsanlage ausgestattet.

Die kurze Zeit später erscheinenden Wohnungsinhaber (22) wurden vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Pflanzen wurden sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

 
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Rekordverdächtig...!

Budenheim, Donnerstag, 07.11.2013, 13:50 Uhr

Ein aufmerksamer Zeuge meldete am Donnerstagmittag einen betrunkenen Autofahrer in der Binger Straße in Budenheim.

Dem Zeugen war der Autofahrer bereits in einem Supermarkt aufgefallen, wie dieser eine Flasche Alkohol kaufte und diese noch vor der Fahrt im Auto öffnete und trank und anschließend losfuhr.

Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten den Autofahrer in der Bingerstraße in Budenheim stellen und kontrollieren.

Ein durchgeführter Alkotest ergab 2,57 Promille. Zudem konnte der Autofahrer keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen und das Fahrzeug war nicht zugelassen.

Dem 27-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und das Fahrzeug sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

 
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Schon wieder Feuer in der Teplitzstraße

Biebrich, Teplitzstraße, 06.11.2013, 23:00 Uhr

(He) Am Abend alarmierten Hausbewohner gegen 23:00 Uhr Polizei und Feuerwehr wegen eines Brandes im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Teplitzstraße.

Ein unter einem Treppenpodest abgestellter Kühlschrank war in Brand geraten. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden.

Brandursachenermittler des Polizeipräsidiums Westhessen haben den Brandort untersucht. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist nicht auszuschließen, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen

 
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Tod eines 93-jährigen in Mainz geklärt - Heizdecke war schuld

Mainz,  Schwelbrand Albert-Einstein-Straße, Brandursache geklärt

Im Zusammenhang mit dem Schwelbrand in der Albert-Einstein-Straße in Mainz, bei dem am Dienstag der Hausbesitzer (93) ums Leben kam, (Wir berichteten) liegen erste Ermittlungsergebnisse der Kriminalpolizei vor.

Nach dem vorläufigen Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchungen und der durch einen Sachverständigen am Brandort erhobenen Befunde, gehen die Staatsanwaltschaft Mainz und die Polizei davon aus, dass es sich bei der Ursache für den Brand um einen technischen Defekt handelte.

Nach bisheriger Spurenlage war eine defekte Heizdecke im Schlafzimmer brandursächlich. Die Heizdecke hatte die Matratze in Brand gesteckt. Offenbar hatte der 93-jährige dies in der Nacht noch bemerkt und zunächst versucht, mit eigenen Mitteln den Brand zu löschen.

Als ihm dies nicht gelungen ist, versuchte der 93-Jährige aus dem Haus zu flüchten, kollabierte jedoch infolge der Rauchgasintoxikation im Hausflur und verstarb. Eine bei dem 93-Jährigen durchgeführte Obduktion ergab eine Rauchgasintoxikation als Todesursache.
 


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Diese Frage stellt sich

Fragt der Werkstattmeister einen 92-jährigen Autofahrer: "Ist ihr Auto schon öfter mal überholt worden?"
- Der antwortet: "Ja, sogar schon von Fußgängern!"

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