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Besoffene hielten Polizei auf Trapp

Am Wochenende hatte die Mainzer Polizei wieder alle Hände voll zu tun, um junge Nachtschwärmer nach einem langen Abend zur Vernunft zu bringen. Dabei wurden einige Personen und auch Beamtinnen und Beamte verletzt. Es folgen einige Beispiele:

Am 26.11.2011 kam es zwischen 03:00 Und 05:30 Uhr zu mehreren Schlägereien und einem bekannten Körperverletzungsdelikt bei einer Diskothek in der Holzhofstraße. Bei dem Körperverletzungsdelikt erlitt ein 22-jähriger Gast nach einer Auseinandersetzung mit einem 21-Jährigen eine gebrochene Nase und musste in eine Klinik eingeliefert werden. Die Polizei registrierte bei der Anzeigenaufnahme eine sehr hohe aggressive Grundstimmung bei mehreren Personengruppen. Insbesondere der Polizei gegenüber verhielten sich einige junge Leute durchweg respektlos und aggressiv. Teilweise wurden die Beamten grundlos beleidigt und ein Stein flog in Richtung eines Funkstreifenwagens. Im Rahmen der Personenkontrollen kam es zu mehreren Widerständen. Zeitweise waren 20 Beamte plus Diensthunden im Einsatz, um die nächtliche Ruhe in der Innenstadt wieder herzustellen. Insgesamt kam es in der Holzhofstraße zu einer Ingewahrsamnahme und vier Platzverweisen. Unter den aggressiven Leuten war auch eine 30-jährige Frau, die die Beamten massiv beleidigte und dem Platzverweis nicht nachkam. Sie wurde schließlich mitgenommen, einem Atemalkoholtest unterzogen und erreichte 2,61 Promille.

Am 27.11.2011, 01:00 Uhr, bemerkte eine Polizeistreife in der Hinteren Bleiche einen 28-jährigen Mann, der gegen eine Hauswand urinierte. Er und sein Freund (27 Jahre) sollten daraufhin kontrolliert werden, reagierten aber sehr aggressiv. Nach einer Verwarnung durften sie gehen. Als sie in die Gärtnergasse abbogen, beleidigten sie die Beamten und rannten weg. Als die Beamten jetzt die Personalien der beiden feststellen wollten, trat und schlug der 28-Jährige (aus Bingen) nach den eingesetzten Beamten und verletzte insgesamt vier Kolleginnen und Kollegen leicht. Im Gewahrsam beruhigte er sich schließlich. Beide Männer waren alkoholisiert.

Vor einer Gaststätte in der Mittleren Bleiche kam es am 27.11.2011, 04:40 Uhr, zu einer Schlägerei zwischen angeblich zehn Personen. Die Polizei fuhr erneut mit starken Kräften vor Ort und traf auf fünf Personen mit unterschiedlichen Aussagen. Vermutlich war die Freundin eines jungen Mannes Anfang 20 blöd angesprochen worden, weshalb es zum Streit, Fausthieben und leichteren Blessuren kam. Alle Beteiligten hatten reichlich getrunken und alle bliesen mehr als 2,5 Promille.

Ebenfalls in der Großen Bleiche wurde eine Polizeistreife am 27.11.2011, 06:21 Uhr, von einer 17-jährigen Zeugin (1,65 Promille) angesprochen, die eine Schlägerei zwischen zwei Männern (17 Jahre und 27 Jahre) in einem Bus meldete, aus dem die Beteiligten in der Bauhofstraße ausgestiegen waren.

 
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Betrunkenber Brandstifter festgenommen - Feuerwehr löschte

Mülltonnenbrand - Wiesbaden, Jahnstraße, 26.11.11, 03.15 Uhr

Die Wiesbadener Polizei hat am frühen Samstagmorgen einen 22-jährigen Mann festgenommen, der verdächtig ist eine Mülltonne in der Jahnstraße in Brand gesetzt zu haben. Ein aufmerksamer Zeuge war auf den Verdächtigen aufmerksam geworden, als dieser gerade versuchte, eine Mülltonne im Kaiser-Friedrich-Ring anzuzünden. Einige Augenblicke später war bereits eine Streifenwagenbesatzung zur Stelle und stellte den Mann, der in diesem Moment noch ein brennendes Stück Zeitung in der Hand hielt. Den Worten "Polizei stehen bleiben" schenkte der Mann jedoch nur wenig Beachtung und ergriff beim Anblick der Polizisten sofort die Flucht. Einer der Beamten nahm die Verfolgung auf und konnte den 22-Jährigen nach einigen Metern festnehmen. Nur kurze Zeit später wurde eine lichterloh brennende Mülltonne in der Jahnstraße entdeckt, unweit von der Stelle, an der der Verdächtige vorher gezündelt hatte. Die Tonne stand direkt an der Hauswand eines Mehrfamilienhauses, in dem zur Brandzeit die Bewohner schliefen. Die sofort verständigte Feuerwehr bekämpft den Brand und konnte damit schlimmeres verhindern. Der 22-Jährige wurde mit auf die Wache genommen, wo ein Alkoholtest einen Wert von 2,23 Promille ergab. Der Verdächtige wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.
 
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Küche in Wohnanlage abgebrannt

Brand in Wohnanlage, Wiesbaden, August-Bebel-Straße, 28.11.11, 11.55 Uhr

Beim Brand in einer Wohnanlage in der August-Bebel-Straße sind am Mittag sechs Bewohner im Alter zwischen 74 und 81 Jahren durch Brandrauch leicht verletzt worden. Nach den ersten Feststellungen von Polizei und Feuerwehr brach das Feuer in einer Küche im Bereich des Aufenthaltsraumes, im Erdgeschoss der Wohnanlage, aus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit entstand der Brand aufgrund eines elektrotechnischen Defektes. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Wohneinheiten über der Brandstelle von der Feuerwehr geräumt und die Bewohner zunächst im Freien versorgt.  Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
 
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Besoffener Fahrraddieb festgehalten bis Polizei kam

Gesohlenes Fahrrad wieder erkannt - Donnerstag, 24.11.2011, 13:12 Uhr

Das gestohlene Fahrrad ihrer Arbeitskollegin ist einer 48-Jährigen Mainzerin gestern Nachmittag in der Wallstraße aufgefallen. Die Frau ging die Straße entlang entlang und erkannte das Fahrrad ihrer Arbeitskollegin wieder, welches mit dem Dieb auf dem Sattel an ihr vorbei fuhr. Der 48-Jährigen gelang es mit ihrer Nichte den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Eigentümerin wurde gerufen und erkannte ihr Fahrrad an verschiedenen Auffälligkeiten wieder. Eine Überprüfung durch die Polizei ergab, dass es sich wirklich um das gestohlene Fahrrad handelte. Der 49-jährige Dieb hatte einen Blutalkoholwert von 1,49 Promille. Die Beamten händigten der Besitzerin ihr Fahrrad wieder aus.

 
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Tote und Verletzte in Wiesbadener Wohnhaus

Tote und Verletzte in Wiesbadener Wohnhaus, Wiesbaden, Klagenfurter Ring, 24.11.2011, gg. 07.30 Uhr
(Bitte beachten Sie die neueste Meldung ganz unten!)

Vermutlich durch einen technischen Defekt, an der Heizungsanlage in einem Mehrfamilienhaus im Klagenfurter Ring in Wiesbaden, sind heute Morgen drei Menschen ums Leben gekommen. Aus dem mittleren von drei Gebäudekomplexen wurden mehrere Bewohner unterschiedlicher Nationalitäten teilweise mit lebensgefährlichen Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

Am Morgen wurde die Besatzung eines Rettungswagens in den Klagenfurter Ring gerufen, wo sich ein 23-jähriger Mann unwohl fühlte. Der Notarzt stellte im Blut des inzwischen Bewusstlosen einen erhöhten Kohlenmonoxidwert fest. Daraufhin wurde gegen 07.30 Uhr die Wiesbadener Berufsfeuerwehr alarmiert, die sich sofort auf den Weg zur Einsatzstelle machte. Feuerwehrleute fanden daraufhin bei Messungen im gesamten Gebäude einen erhöhten Kohlenmonoxidgehalt vor, worauf sämtliche Wohnungen zum Zwecke einer sofortigen Evakuierung überprüft und teilweise gewaltsam geöffnet wurden. In einer der Wohnungen im dritten Stock fanden die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrleute fünf schwer verletzte Personen, von denen drei türkische Staatsangehörige im Alter von 41, 34 und 14 Jahren noch am Einsatzort verstarben. Die beiden aufgefundenen Söhne der Familie im Alter von 5 und 11 Jahren wurden mit schweren Verletzungen in Wiesbadener Krankenhäuser gebracht. Weitere betroffene Hausbewohner wurden am Einsatzort versorgt und auch teilweise in Krankenhäuser gebracht. Evakuierte Anwohner wurden zunächst in Bussen untergebracht und werden alsbald ihre Wohnungen wieder betreten dürfen.

Neben dem betroffenen Wohnhaus räumten Kräfte von Feuerwehr und Polizei auch zwei benachbarte Wohnhäuser. Der Einsatzraum wurde großräumig abgesperrt und  Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte die Ursache auf einen technischen Mangel in der Heizungsanlage im Keller des Hauses zurückzuführen sein. Diesbezüglich haben Gutachter und Spezialisten der Wiesbadener Kriminalpolizei mit der Feststellung der genauen Ursache begonnen.

Die Untersuchungen zur Ursache des Unglücks im Klagenfurter Ring, bei dem heute Morgen drei Menschen ums Leben gekommen sind, dauern an. Die beiden schwer verletzten Jungen im Alter von 5 und 11 Jahren befinden sich nach wie vor in stationärer Behandlung.

Neueste Meldung:
Die Hausbewohner aller drei geräumten Wohnhäuser können heute nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Heizungsanlage konnte noch nicht wieder in Betrieb genommen werden, da noch weitere Überprüfungen notwendig sind. Da die Wohnräume aus diesem Grund nicht geheizt werden können, werden die Bewohner heute Nacht in Hotels untergebracht.

 
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Esssen abgefackelt - 5000 € Schaden

Essen in Brand geraten, Wiesbaden, Feldstraße, 21.11.11, 15.15 Uhr

(ho) Eine 52-jährige Frau ist gestern Nachmittag bei einem Brand in ihrer Küche leicht verletzt worden. Die Frau hatte sich etwas zum Essen auf den Herd gestellt, um dieses zu erwärmen. Anschließend habe sich im Nachbarzimmer hingelegt und sei eingeschlafen. Glücklicherweise sei sie durch die starke Rauchentwicklung des angebrannten Essens wach geworden und habe das Feuer auf dem Herd mit Wasser löschen können. Dabei erlitt die Frau Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Nachdem die Feuerwehr den Brandort belüftete hatte, waren die Räume wieder bewohnbar. Durch die Rußbildung entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.
 


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