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Polizeibekannter Mann mit Schußwaffe in Discothek - Festgenmommen

Am Samstagmorgen, 10.12.2012, 01:35 Uhr, teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass ihm ein junger Mann auf der Herrentoilette einer Diskothek in Mainz, Dagobertstraße, eine scharfe Schusswaffe gezeigt habe. Da der Zeuge sich mit Waffen auskennt, war er sich seiner Sache sehr sicher.

Die Polizei mobilisierte sofort starke Kräfte, darunter auch Zivilkräfte. Während uniformierte Kräfte das Kulturzentrum umstellten, begaben sich Zivilkräfte mit dem Zeugen in die Discothek, um den bewaffneten Mann in den vollen Räumlichkeiten zu suchen. Noch bevor die Beamten den Waffenträger identifiziert hatten und ohne dass er die Zivilbeamten erkannt hatte, zog er unvermittelt und ohne erkennbaren Grund die Schusswaffe, hielt sie über den Kopf und lud sie deutlich erkennbar vor den Augen vieler Gäste durch.

Die Kriminalbeamten reagierten äußerst schnell, professionell und besonnen, wie der Leiter der Zentralen Kriminalpolizei Mainz, Hans Kästner ausdrücklich betonte, brachten den Täter zu Boden und fixierten ihn dort. Dadurch konnte sowohl eine Schussabgabe des Täters, die wohl unmittelbar bevorstand, als auch ein Schusswechsel mit beteiligten Beamten verhindert werden. Im Extremfall wäre dieser zwingend nötig gewesen, um einen Amoklauf des Täters zu verhindern und das Leben der Diskothekenbesucher zu retten.

De facto konnte der Mann blitzschnell und zeitgleich von zwei Kriminalbeamten entwaffnet und zu Boden gebracht werden. Dadurch konnte mutmaßlich eine Massenpanik verhindert werden, die wahrscheinlich aufgrund der hohen Besucherzahl zu zahlreichen Verletzten geführt hätte. Der 21-jährige aus Hessen wurde in Gewahrsam genommen. Er war deutlich alkoholisiert (über zwei Promille) und ist bereits Polizei bekannt. Bei der Waffe handelt es sich um eine Gaspistole, einem täuschend echten Nachbau einer scharfen Schusswaffe.
 
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Frau legt sich zum Aufwärmen ins Wasser

Hausbewohner in der Werrastraße teilten mit, dass Wasser aus dem oberen Geschoß laufen würde. Vor Ort konnte die Polizei feststellen, dass die 58-jährige Mieterin der Wohnung seit zwei Jahren ohne Strom und Heizung lebte und sie sich daher, zum Aufwärmen, in die Badewanne legte. Da sie immer wieder Wasser hinzu laufen ließ, lief dieses in die Geschosse darunter. Die Frau wurde ins Krankenhaus verbracht.
 
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Müllhaufen abgefackelt, auch Mülltonne beschädigt

Brennender Müllhaufen, Biebrich, Baumstraße, 07.12.2011, 23.37 Uhr,

(pl) Am späten Mittwochabend kam es beim Brand eines Müllhaufens in der Baumstraße zu einem Sachschaden von rund 300 Euro. Das Feuer breitete sich auch auf eine in der Nähe stehende Mülltonne aus, die ebenfalls beschädigt wurde. Der Brand wurde von der Wiesbadener Berufsfeuerwehr gelöscht.
 
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Wohnungsinhaber war vermutlich Brandstifter - Einweisung in die Psychiatrtie

Nachtrag zum Wohnungsbrand, Wiesbaden, Bismarckring, 06.12.11, 04.28 Uhr,

(pl) Am frühen Dienstagmorgen hatte ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus im Bismarckring einen glimpflichen Ausgang genommen. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von mindestens 30.000 Euro; Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei konnte zunächst eine Fahrlässigkeit des 49-Jährigen Wohnungsinhabers, beim Umgang mit einer brennenden Zigarette, als Brandursache nicht ausgeschlossen werden. Im Rahmen der anschließenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass dies jedoch nicht die tatsächliche Ursache war. Durch intensive Untersuchungen der Brandstelle und entsprechende Vernehmungen von Hausbewohnern erhärtete sich der Verdacht, dass der Brand durch den Mieter der Wohnung vorsätzlich gelegt wurde. Da bei dem 49-Jährigen Hinweise auf eine psychische Erkrankung vorliegen, wurde er durch einen Haftrichter in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.
 
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Toter Rollerfahrer am Wegesrand aufgefunden

Delkenheim, Wirtschaftsweg zwischen Delkenheim und L 3017, 07.12.2011, 21.25 Uhr,

(pl) Ein 57-jähriger Rollerfahrer ist auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg zwischen Delkenheim und der L 3017 ums Leben gekommen. Ein Zeuge hatte den leblosen 57-Jährigen gegen 21.25 Uhr neben seinem Roller liegend am Wegesrand aufgefunden. Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei derzeit davon aus, dass der Rollerfahrer auf dem Wirtschaftsweg in Richtung Landesstraße unterwegs war und dann aus bislang noch ungeklärten Gründen nach links von der Fahrbahn abkam. Der Unfall hat sich vermutlich zwischen 19.00 Uhr und 21.25 Uhr ereignet. Der genaue Zeitpunkt steht nicht fest. Der Roller wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Mögliche Unfallzeugen mögen sich bitte mit dem 2. Polizeirevier unter 0611/345-2240 in Verbindung setzen.
 
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Polizei warnt vor Gewinnspiel-Betrügern!

Im Juli 2011 z. B. erhielt eine Seniorin in einem Mainzer Vorort die Nachricht, sie habe bei einer Lotterie 59.000 Euro gewonnen. Aus Steuerspargründen werde der Gewinn über Istanbul und eine Berliner Notar-/Anwaltskanzlei abgewickelt. Allerdings müsse sie noch Gebühren zahlen und diese vorab nach Istanbul überweisen. In der Folge wurde sie mehrfach zu Zahlungen aufgefordert, die sich inzwischen zu einem fünfstelligen Betrag addieren lassen. Der Seniorin war seitens der Betrüger nahe gelegt worden, vorerst mit niemandem über ihren Gewinn zu sprechen, da es viele schlechte Menschen gibt. Ende November hat sie sich aber ihrer Familie anvertraut und diese hat sofort Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Die Polizei warnt:
Immer wieder versuchen Betrüger, Leute mit angeblichen Gewinnen (auch wenn diese gar nicht mitgespielt haben!) zu locken und zu Vorabzahlungen zu bewegen. Wer einmal angeblich anstehende Transfergebühren oder ähnliches gezahlt hat, wird immer wieder zur Kasse gebeten, bis er selbst die Zahlungen einstellt. Meist wird das Geld über WesternUnion oder Zahlencodes (Ucash, erhältlich u.a. bei Tankstellen) transferiert, so dass der Empfänger anonym bleibt und der Geschädigte sein Geld nicht zurückfordern kann.


TIPP:
Bevor Sie zahlen, fragen Sie die Polizei oder den Verbraucherschutz !
Geld in keinem Fall an Unbekannte per UnionWestern etc. transferieren.

Für besonders Interessierte gibt es auch im Internet zahlreiche Informationsseiten, zum Beispiel die Seite www.pfiffige-senioren.de (vom Bundesministerium empfohlen).
 


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