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Tote und Verletzte in Wiesbadener Wohnhaus

Tote und Verletzte in Wiesbadener Wohnhaus, Wiesbaden, Klagenfurter Ring, 24.11.2011, gg. 07.30 Uhr
(Bitte beachten Sie die neueste Meldung ganz unten!)

Vermutlich durch einen technischen Defekt, an der Heizungsanlage in einem Mehrfamilienhaus im Klagenfurter Ring in Wiesbaden, sind heute Morgen drei Menschen ums Leben gekommen. Aus dem mittleren von drei Gebäudekomplexen wurden mehrere Bewohner unterschiedlicher Nationalitäten teilweise mit lebensgefährlichen Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

Am Morgen wurde die Besatzung eines Rettungswagens in den Klagenfurter Ring gerufen, wo sich ein 23-jähriger Mann unwohl fühlte. Der Notarzt stellte im Blut des inzwischen Bewusstlosen einen erhöhten Kohlenmonoxidwert fest. Daraufhin wurde gegen 07.30 Uhr die Wiesbadener Berufsfeuerwehr alarmiert, die sich sofort auf den Weg zur Einsatzstelle machte. Feuerwehrleute fanden daraufhin bei Messungen im gesamten Gebäude einen erhöhten Kohlenmonoxidgehalt vor, worauf sämtliche Wohnungen zum Zwecke einer sofortigen Evakuierung überprüft und teilweise gewaltsam geöffnet wurden. In einer der Wohnungen im dritten Stock fanden die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrleute fünf schwer verletzte Personen, von denen drei türkische Staatsangehörige im Alter von 41, 34 und 14 Jahren noch am Einsatzort verstarben. Die beiden aufgefundenen Söhne der Familie im Alter von 5 und 11 Jahren wurden mit schweren Verletzungen in Wiesbadener Krankenhäuser gebracht. Weitere betroffene Hausbewohner wurden am Einsatzort versorgt und auch teilweise in Krankenhäuser gebracht. Evakuierte Anwohner wurden zunächst in Bussen untergebracht und werden alsbald ihre Wohnungen wieder betreten dürfen.

Neben dem betroffenen Wohnhaus räumten Kräfte von Feuerwehr und Polizei auch zwei benachbarte Wohnhäuser. Der Einsatzraum wurde großräumig abgesperrt und  Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte die Ursache auf einen technischen Mangel in der Heizungsanlage im Keller des Hauses zurückzuführen sein. Diesbezüglich haben Gutachter und Spezialisten der Wiesbadener Kriminalpolizei mit der Feststellung der genauen Ursache begonnen.

Die Untersuchungen zur Ursache des Unglücks im Klagenfurter Ring, bei dem heute Morgen drei Menschen ums Leben gekommen sind, dauern an. Die beiden schwer verletzten Jungen im Alter von 5 und 11 Jahren befinden sich nach wie vor in stationärer Behandlung.

Neueste Meldung:
Die Hausbewohner aller drei geräumten Wohnhäuser können heute nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Heizungsanlage konnte noch nicht wieder in Betrieb genommen werden, da noch weitere Überprüfungen notwendig sind. Da die Wohnräume aus diesem Grund nicht geheizt werden können, werden die Bewohner heute Nacht in Hotels untergebracht.

 
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Esssen abgefackelt - 5000 € Schaden

Essen in Brand geraten, Wiesbaden, Feldstraße, 21.11.11, 15.15 Uhr

(ho) Eine 52-jährige Frau ist gestern Nachmittag bei einem Brand in ihrer Küche leicht verletzt worden. Die Frau hatte sich etwas zum Essen auf den Herd gestellt, um dieses zu erwärmen. Anschließend habe sich im Nachbarzimmer hingelegt und sei eingeschlafen. Glücklicherweise sei sie durch die starke Rauchentwicklung des angebrannten Essens wach geworden und habe das Feuer auf dem Herd mit Wasser löschen können. Dabei erlitt die Frau Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Nachdem die Feuerwehr den Brandort belüftete hatte, waren die Räume wieder bewohnbar. Durch die Rußbildung entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.
 
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Randalierende Jugendliche wurden Eltern übergeben

Mainz, 19.11.2011, 18:30 Uhr

In Hechtsheim randalierten vier Jugendliche. Die 15-16-jährigen Mainzer warfen Flaschen gegen ein Hoftor und sprangen gegen dieses. Durch das zurückschlagende Hoftor wurde eine 36-jährige Anwohnerin leicht verletzt. Der zur Hilfe eilende Ehemann der Geschädigten wurde zudem beleidigt. Bei der anschließenden Flucht traten die Jugendlichen gegen Hauswände und abgestellte Kraftfahrzeuge. Die Gruppe konnte wenig später durch die Polizei ausfindig gemacht und den Eltern übergeben werden. Drei der vier Personen waren alkoholisiert.
 
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Rollstuhlfahrer log, daß sich die Balken bogen...

Jugendliche sollten einen Rollstuhlfahrer mißhandelt und verhöhnt haben (Wir berichteten) Alles war gelogen und frei erfunden!

(ho) Der 64-jähriger Rollstuhlfahrer, der bei der Polizei angegeben hat am vergangenen Montag von mehreren Jugendlichen aus seinem Rollstuhl gezerrt und verletzt worden zu sein, hat die Unwahrheit gesagt (wir berichteten). Bei der Erstattung der Strafanzeige gab der Mann an, die jungen Leute hätten ihn sogar noch verletzt am Boden liegend verhöhnt. Bei einer weiteren Anhörung der Polizei verwickelte sich der Mann nun immer mehr in Widersprüche, worauf er schließlich einräumte, die Geschichte erfunden zu haben.
Seine Verletzungen seien zwar auf einen Sturz zurückzuführen, an dem jedoch niemand anderes als er selbst beteiligt gewesen sei. Wegen der falschen Angaben wurde gegen den Rollstuhlfahrer Strafanzeige wegen des Vortäuschens einer Straftat erstattet.

 
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3. Wiesbadener Kontrollnacht war erfolgreich

Stadtgebiet Wiesbaden, 18.11.2011 zum 19.11.2011

(pl) In der Nacht wurde im Stadtgebiet Wiesbaden die 3. Wiesbadener Kontrollnacht durchgeführt, an der sich auch dieses Mal verschiedene Behörden und Dienststellen beteiligt und damit für Sicherheit auf Wiesbadens Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf den Autobahnen rund um Wiesbaden gesorgt haben. Von ca. 19.00 Uhr bis 05.00 Uhr waren weit über 100 Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Westhessen und der Hessischen Bereitschaftspolizei eingesetzt, die gemeinsam mit dem Zoll, der Bundespolizei, der Landeshauptstadt Wiesbaden und der US-Garnison stationäre und mobile Kontrollen durchführten.
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Strohdumm aber Zeche prellen...

Mittwoch, 16.11.2011, 15:30 Uhr

Der Versuch am gestrigen Nachmittag in Mainz eine Taxi-Zeche zu prellen schlug schlichtweg fehl. Eine 45-jährige Frau aus Mainz ließ sich mit besagtem Taxi nach Marienborn fahren. Dort angekommen, bat sie den Taxi-Fahrer zu warten. Unter dem Vorwand, sie würde gerade Geld holen, verschwand sie in einem der Hochhäuser und ward nicht mehr gesehen. Nach etwa einer Stunde rief der geduldige Taxifahrer die Polizei. Die Beamten konnten die Dame recht schnell ermitteln.

Auf dem Rücksitz des Taxis hatte die 45-Jährige ihre Tasche mit Ausweispapieren vergessen. „Dumm gelaufen“.

 


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