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Anwohner meldet "toten Briefkasten"

Am 10.02.2012 meldete ein Anwohner der Taunusstraße ein verdächtiges Versteck. Der Senior hatte schon seit einiger Zeit beobachtet, dass hin und wieder Fahrzeuge in der Taunusstraße anhalten und etwas an der dortigen Leitplanke zum Rhein hin platzierten. Andere Leute würden dann diese "Päckchen" abholen. Nachdem er wieder gesehen hatte, wie dort jemand etwas deponierte, sah er nach.

Er fand eine kleine Dose mit unbekanntem Inhalt, nahm sie an sich und verständigte die Polizei. Beim Öffnen der Dose stellte sich heraus, dass der Mainzer einen Geocashing-Schatz gefunden hatte. Der Senior wurde darüber in Kenntnis gesetzt. Die Dose wird an den Veranstalter gesandt. Die Handlungsweise des aufmerksamen Mannes ist wirklich lobenswert. Erst vor zwei Jahren hatten zwei Seniorinnen etwas Ähnliches beobachtet und der Polizei damit ein Drogenversteck gemeldet.

Anmerkung: Wer weiß, was ein "Geocashing-Schatz" ist? Die Redaktion weiß es leider nicht...!

 
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Schlag gegen den organisierten Rauschgifthandel - 6 Dealer geschnappt - Knast

Wiesbaden, Aukammtal,  11.02.2012

(ho)Nach vorausgegangenen verdeckten Maßnahmen der Kriminalpolizei ist am Samstagmorgen, mit der Festnahme von insgesamt sechs Männern, im Aukammtal ein Schlag gegen den organisierten Rauschgifthandel gelungen. Bei der Abwicklung des vorher verabredeten Rauschgiftdeals griffen die Fahnder zu. Von insgesamt sechs Tatverdächtigen wurden zunächst fünf Männer im Alter von 27 bis 54 Jahren auf offener Straße vorläufig festgenommen. Einem 27-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen, mit Wohnsitz in Wiesbaden, gelang zunächst die Flucht. Er stellte sich jedoch aufgrund des Fahndungsdrucks bereits am Samstagabend bei der Polizei.
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Verletzte bei Wohnungsbrand

Wiesbaden Innenstadt, Herderstraße, 12.02.2012

(ho) Vier verletzte Hausbewohner und ein Sachschaden von ca. 200.000 Euro sind die Bilanz eines Wohnungsbrandes in der Wiesbadener Herderstraße. Ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbarschaft konnte verhindert werden. Die Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte waren schnell in der Lage den Bewohner der Brandwohnung aus dem Gebäude zu retten. Ein Bewohner aus dem 5. Stock wurde in seiner Wohnung eingeschlossen. Er konnte mit einer sogenannten Fluchthaube ins Freie geführt werden.

Insgesamt vier Verletzte wurden mit Rauchgasvergiftungen vom Rettungsdienst und zwei Notärzten versorgt. Sie wurden anschließend zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Acht Hausbewohner, darunter ein Säugling, wurden für die Dauer der Löschmaßnahmen in einem Bus der Feuerwehr untergebracht und von der Schnelleinsatz-Gruppe des ASB betreut. Acht Wohnungen waren durch den Brand, bzw. durch Rauch, Ruß und Löschwasser nicht mehr bewohnbar. Ein Teil der Wohnungsinhaber mussten in einer Jugendherberge untergebracht werden. Die restlichen Bewohner konnten sich bei Familienangehörigen und Freunden einquartieren. In die restlichen 4 Wohnungen konnten die Mieter zurückkehren.

Brandursachenermittler des Polizeipräsidiums Westhessen haben heute Vormittag erste Ermittlungen in der Brandwohnung aufgenommen. Aufgrund des Zerstörungsgrades konnten bisher keine konkreten Hinweise zur Brandursache gefunden werden. Weitere Anhaltspunkte erhofft sich die Kriminalpolizei aus den noch ausstehenden Vernehmungen.

 
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Trickbetrüger klauten Münzsammlungen

In Mombach, Am Hipperich, klingelte am 05.02.2012, 11:00 Uhr, ein fremder Mann bei einem 85-jährigen Senior, stellte sich als Herr Wagner vor und erkundigte sich nach Dingen, welche das Ehepaar verkaufen wolle. Die beiden zeigten dem angeblichen Käufer Briefmarken- und Münzsammlungen. Die Münzalben wurden von Herrn "Wagner" mitgenommen, begutachtet und geschätzt. Nachdem man sich nicht handelseinig werden konnte, brachte er die Alben wieder zurück. Am späten Nachmittag des 06.02.2011 kamen zwei angebliche Wohnbaumitarbeiter und gaben an, wegen eines Wasserschadens im Keller die Wohnung des Ehepaares ansehen zu müssen. Dort liefen sie eine Weile herum. Als die angeblichen Wohnbaumitarbeiter wieder weg waren, fehlten auch zwei Münz-Schatullen mit DM- und Euro-Sammlermünzen.
 
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81-jährige Seniorin in den Fängen von Trickbetrügern

Am Freitag, 03.02.2012, circa 13:00 Uhr, rief jemand eine 81-jährige Seniorin an. Ein Mann mit ausländischem Akzent teilte ihr mit, dass er sein Geschäft aufgebe und ehemaligen guten Kunden ein Geschenk machen wolle.

Etwa eine halbe Stunde später erschienen zwei Männer mit zwei Teppichen bei ihr, die sie in ihrem Wohnzimmer ausbreiteten. Während sie auf die Seniorin einredeten, verlangte einer der Männer ein Glas Wasser, der andere ging auf die Toilette. Vermutlich suchten sie nach Diebesgut in der Wohnung. Dann versuchten sie mit dem Spruch, sie bräuchten 8000 Euro für die Auslösung eines in Frankfurt gelagerten Containers mit Teppichen, an die Hilfsbereitschaft der Seniorin zu appellieren.

Der 81-Jährigen reichte es aber inzwischen und sie wollte die Männer gerne loswerden. Diese wurden nun konkret und fragten nach Münzsammlungen und Geld. Die Seniorin ging nicht darauf ein. Als die Männer schließlich 50 Euro erbaten (für ihre Fahrtkosten von Frankfurt), kam der Sohn nach Hause, etwa gegen 14:00 Uhr. Die beiden orientalisch aussehenden Männer ergriffen die Flucht und fuhren mit einem Mercedes Benz Geländewagen mit DO-Kennzeichen davon.

 
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Mann bedroht Ehefrau und Schwester - Psychiatrie

Dienstag, 07.02.2012, 13:50 Uhr

Am Mittag kam es in Mainz zu einer Bedrohungslage. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 61-jähriger Mann seine Ehefrau und deren Schwester in der ehelichen Wohnung bedroht. Die beiden Frauen konnten die Wohnung in der Elbestraße verlassen und die Polizei informieren. Die 57-jährige Ehefrau informierte weiterhin die eintreffenden Polizeibeamten, dass der 61-Jährige wohl in einem psychisch labilen Zustand sei und möglicherweise Zugriff auf eine Schusswaffe innerhalb der Wohnung habe.

Nach Hinzuziehung eines Spezialeinsatzkommandos und der Verhandlungsgruppe des Landeskriminalamtes wurde dann gegen 15:10 Uhr die Wohnung betreten und der 61-Jährige konnte unverletzt festgenommen werden. Bei der vorgefundenen Waffe handelte es sich um eine Schreckschußpistole. Sie wurde sichergestellt.

Der 61-Jährige wurde anschließend vorsorglich in das Krankenhaus verbracht, da er erst vor einer Woche operiert wurde. Aufgrund geäußerter Suizidabsichten wird der 61-Jährige anschließend durch Kräfte des Ordnungsamtes in die Rheinhessenfachklink eingeliefert.

 


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Wie unterscheidet sich der Bäcker von einem Teppich?
- Der Bäcker muß schon um 4:30 Uhr aufstehen, der Teppich darf liegen bleiben.

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