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Über den Tellerrand geschaut
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Tragische Unfälle auf der A 63 fordern zwei Todesopfer

Gegen 11.50 Uhr kam es auf der BAB A 63 kurz vor dem Autobahnkreuz Alzey, in Fahrtrichtung Mainz, zu einem schweren Lkw-Unfall.

Das Fahrzeug kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen die Leitplanken und den Pfosten der dortigen Beschilderungsbrücke und durchbrach dann die Leitplanken. Der Lkw stürzte auf die Seite, wobei der geladene grobe Abraum aus einem Steinbruch auf der Fahrbahn verteilt wurde.

Die Schilderbrücke in der Ausfahrt brach zusammen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Berufskraftfahrers (55), der aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis stammt, feststellen.

Infolge dieses Unfall bildete sich ein Rückstau des Verkehrs. Ein Lkw-Fahrer (62) aus Bad Kreuznach fuhr auf einen weiteren Lastwagen am Stauende auf und wurde in seinem stark deformierten Führerhaus eingeklemmt.

Die Leiche des Mannes mußte von der Feuerwehr mit schwerem Gerät geborgen werden. Der andere beteiligte Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Die Sachschäden werden von der Polizei auf insgesamt 100.000 Euro geschätzt.

Zur Klärung der Unfallursachen wurden alle beteiligten Fahrzeuge als Beweismittel beschlagnahmt und ein Gutachten in Auftrag gegeben. Zur Fertigung von Beweisbildern und zur Bewältigung der Gefahren durch den Stau war auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Die Autobahn war bis nach 18.00 Uhr in Richtung Kreuz Alzey gesperrt. Bis zur Reparatur der Straßeneinrichtung wurde im Bereich der Unfallstelle eine Geschwindigkeitsbeschränkung angeordnet.

 
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Kaum aus der U-Haft nächster Straßenraub - Passant kascht den Kerl

Frankfurt, (as) Ein couragierter Fußgänger hat am späten Montagabend einen Straßenräuber (28) direkt nach einem Überfall auf einen Rentner gestellt und der Polizei übergeben.

Zuvor war kurz nach 22.00 Uhr in der Freiherr-vom-Stein-Straße ein Frankfurter (72) nach einem Bankbesuch von dem polizeibekannten Räuber von hinten attackiert und zu Boden gerißen worden. Dabei erlitt der ältere Mann leichte Verletzungen.

In seiner Angst händigte der Rentner die gerade am Automaten abgehobene Barschaft von 40 Euro aus. Der Räuber rannte um die Ecke davon und lief nun dem mit seinem Hund spazierengehenden Fußgänger über den Weg.

Währenddessen schreckten diesen, die Hilferufe des betagten Opfers auf. Kurz entschloßen nahm er die Verfolgung auf, weit kam der Täter dann allerdings nicht mehr.

Wenige Meter weiter packte ihn der trainierte Fußgänger am Schlafittchen und fixierte ihn bis zum Eintreffen der Polizei. Der Festgenommene wird dem Haftrichter vorgeführt.

Bemerkenswert: Der Kerl war erst am gleichen Tag am Morgen aus der U-Haft entlassen worden, viel Freizeit hat er sich also nicht gegönnt....

Lesen Sie dazu auch den Leserbrief HIER

 
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Serienbetrüger geschnappt

Das gute Gedächtnis eines Polizeibeamten von der Autobahnpolizei wurde einem Betrüger (29) aus Nancy zum Verhängnis.

Er erinnerte sich nämlich auf dem Heimweg an eine etwas ältere Fahndung. Kollegen aus Frankfurt hatten nach einem Tankbetrug einen Pkw gesucht, von dem nur das französische Kennzeichen bekannt war und gerade der fuhr genau vor ihm her.

   Mit sofort zur Unterstützung angeforderten Kollegen aus Gau-Bickelheim konnte der Peugeot auf der A61 nach einem kurzen Fluchtversuch in der Nähe von Bornheim gestoppt werden.

Der 29-Jährige bestritt zunächst den Tankbetrug. Dumm nur, daß mit dem Peugeot im Dezember auch schon mal im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim an einer Tankstelle in der Nähe von Worms getankt, nicht bezahlt und der Fahrer dabei aber fotografiert wurde.

Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, daß der Kerl vor mehr als einem halben Jahr den Peugeot in Frankreich erworben und nicht umgemeldet hatte, dann aber mehrfach in ganz Deutschland damit unterwegs war.

Dabei hatte er allein in Rheinland-Pfalz mindestens acht Mal seine Tankrechnung nicht beglichen. Im Kofferraum fanden die Beamten noch neues, hochwertiges Werkzeug, das Diebstählen aus zwei umliegenden Baumärkten zugeordnet werden konnte.

Der aufgrund der Beweislast dann geständige 29-Jährige hatte noch eine Bewährungsstrafe wegen Diebstahls zu verbüßen und wird deshalb dem Haftrichter vorgeführt. Sein Auto wurde eingezogen.

 
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Geldautomat in die Luft gesprengt!

Noch unbekannte Täter haben in den frühen Morgenstunden des 11. April 2016 einen Geldautomaten in Bad Sobernheim, Monzinger Straße, neben der ARAL-Tankstelle, gesprengt.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei den Fahrer eines hellen Kleinwagens, welcher  gegen ca. 03:10 Uhr  mit seinem Pkw auf  den Parkplatz des LIDL Supermarkt aufgefahren ist.

Der Fahrer könnte Zeuge des Tatgeschehens gewesen sein. Die Kriminalpolizei Mainz bittet um Hinweise. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 06131-653630 entgegengenommen.

 
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Aufmerksame Bürger melden Fahrerflucht

Stadecken-Elsheim, Schulstraße - Am 19.04.2017, 20:00 Uhr, meldeten aufmerksame Bürger eine PKW-Fahrerin, die auf dem Parkplatz einer Pizzeria beim Ausparken einen PKW beschädigt und sich dann unerlaubt vom Unfallort entfernt hatte.

Die Zeugen notierten sich das Kennzeichen und die Polizei konnte die Halterin (55) ermitteln, sie wurde zu Hause aufgesucht.

Sie hatte Alkohol getrunken (ein Test ergab 0,52 Promille). Ihr wurde anschließend eine Blutprobe entnommen und sie erhält eine Strafanzeige wegen Fahrerflucht.

 
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...das ist doch mal eine schöne Meldung:

Polizeibeamter rettet auf der "Dibbe Mess" in Frankfurt einem Säugling das Leben

Bornheim, Ratsweg/Bornbheimer Hang,15.04.2017, 15:35 Uhr

Am Rande der Frankfurter Dippemess hat ein Polizeibeamter einem erst gut zwei Wochen altem Säugling das Leben gerettet.

Eine junge Mutter wandte sich hilfesuchend an die Fußstreife der Dippemesswache, da ihr kleiner Sohn nach einem Schreikrampf plötzlich bewußtlos wurde und nicht mehr atmete.

Ohne zu zögern begann einer der Polizisten sofort mit der Reanimation des Babys, während der andere weitere Rettungskräfte alarmierte.

Nach wenigen Minuten der Wiederbelebung fing der Säugling spontan an zu atmen und konnte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes stabilisiert werden.

Mit dem indessen angekommenen Notarzt ging es dann vorsorglich in eine Kinderklinik. Dem Vernehmen nach soll es dem kleinen Neu-Frankfurter inzwischen wieder besser gehen.

 


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