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Über den Tellerrand geschaut
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Erneuter Vorfall in der Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige (GfA) Ingelheim

Schon wieder hat ein Insasse der Abschiebeeinrichtung in Ingelheim absichtlich und vorsätzlich Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste beschäftigt.

Ein Verwahrter (27) der Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtigele (GfA) gelangte am Dienstgag, 01.08.17, gegen 09:10 Uhr auf das Dach der GfA. Der aus Algerien stammende Mann nutzte den Hofgang, um das Verwaltungsgebäude zu erklimmen.

Vor dort gelangte er auf eine Mauer. Über einen Sprachmittler konnte in Erfahrung gebracht werden, daß der junge Mann mit der Aktion seine Unzufriedenheit mit der Unterbringung (!) ausdrücken wollte.

Nach einem längeren vermittelnden Gespräch mit Hilfe des Sprachmittlers erklärte sich der 27-Jährige bereit, über eine Leiter von der Mauer zu klettern. Kurz bevor die Feuerwehr allerdings die Leiter anstellen konnte, sprang der Mann plötzlich nach unten.

Dabei zog er sich Prellungen und Stauchungen zu. Wenn er mit dieser Aktion erreichen wollte, daß er die Gewahrsamseinrichtung verlassen kann, so hatter er damit Erfolg, er wurde vor Ort durch einen Notarzt behandelt und anschließend in eine Mainzer Klinik verlegt.

Im Einsatz waren neben Kräften der Polizeiinspektion Ingelheim auch Polizeibeamtinnen und Beamte aus Mainz und von der Polizeiautobahnstation Heidesheim, drei Diensthundeführer, ein Einsatzzug der Feuerwehr Ingelheim sowie ein Notarzt und Kräfte des DRK. Der Einsatz war gegen 10:15 Uhr beendet.

Wir meinen: Wieder einer von vielen Fällen, wo zahlreiche Kräfte aller öffentlichen Hilfseinrichtungen gebunden wurden, die möglicherweise an anderen Stellen dringender gebraucht worden wären...

 
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Totalschaden auf der Autobahn

Auf der A 61 kam es am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr kurz hinter der Anschlußstelle Bornheim in Fahrtrichtung Norden zu einem Verkehrsunfall mit drei leichtverletzen Personen.

Nach ersten Erkenntnissen verlor eine belgische Fahrerin (61) eines Audi aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Sie fuhr dabei auf den Anfang der Schutzplanke, hob einige Meter ab und landete auf allen vier Rädern im Grünstreifen rechts neben der Leitplanke.

Dort durchbrach sie eine Buschgruppe fuhr ca. 100 Meter hinter dieser auf dem Feld parallel zur A61 weiter und steuerte wieder zurück in Richtung Fahrbahn.

Die Fahrerin stieß frontal mit ihrem PKW gegen die Innenseite der Schutzplanke, wo das Fahrzeug letztlich zum Stillstand kam. In dem Fahrzeug befanden sich noch ihr Sohn (33) sowie ihre Enkelin (3), ebenfalls beide belgische Staatsbürger.

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Asylanten zeigten Unmut wegen Abschiebung

Rund 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungwsdiensten zuzsätzlich das SEK mußten aufgeboten werden, weil sich 3 Asylanten offenbar gegen ihre Abschiebung wehren wollten. Die Asylanten sind untergebracht in der GfA Ingelheim und haben dort lautstark Randale gemacht.

Am Montag 24.07.17 um 12:00 Uhr teilte der Sicherheitsdienst mit, daß sich 3 Personen auf den Dächern der Einrichtung befinden würden.

Was sonsat noch geschah erscheint unklar, jedenfalls haben weitere Mitteiler gemeldet, daß sich dort eine Messerstecherei bzw. Massenschlägerei ereignen würden. Die Einsatzkräfte schloßen dies jedoch aus bzw. bestätigten es nicht...

Ein Höheneinsatz des SEK wurde dazubeordert und es wurde eine Person vom Dach geholt, eine weitere hatte sich auf einem Baum verschanzt und ein dritter wurde im Bereich der Anlage angetroffen...

Die eingesetzten Feuerwehrleute, welche mit Drehleiter und Sprungkissen anrückten, brauchten nicht tätig zu werden, der Mann kam (unverletzt) von selbst vom Baum herunter, auch die beiden anderen blieben unverletzt...

Die Ereignisse werden nach ersten Erkenntnissen nicht als Straftat gewertet.

 
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Lkw-Unfall auf der A61

Ein geplatzter Reifen war am Mittwoch um 11.15 Uhr die Ursache für einen Lkw-Unfall auf der A61 zwischen Bornheim und Gau-Bickelheim in Fahrtrichtung Koblenz.

Der Fahrer (37) aus Verona verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich drehte und in die Böschung des Parkplatzes Wiesbach schleuderte.

Weil er angegurtet war, wurde der 37-Jährige nur leicht am Kopf verletzt und konnte sich selbst aus dem Wrack befreien.

Geladen hatte er Bohrgestänge und Metallarmierungen, die sich auf der rechten Fahrspur der A61 verteilten. Der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbeifließen. Trotzdem bildete sich ein Rückstau bis zum Autobahnkreuz Alzey.

Dort kam es in der Folge noch zu einem Auffahrunfall, als ein Kleintransporter am Stauende zwei Pkw aufeinander schob. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.

Den Sachschaden beziffert die Polizei für beide Unfälle auf ca. 35.000 Euro.

 
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Traktor stürzt um

Am 19.06.2017, gegen 11:53 Uhr, befuhr ein Traktorfahrer mit beladenem Anhänger einen geschotterten Feldweg am Westerberg, Gemarkung Ingelheim.

Auf der Gefällstrecke verlor der Traktorfahrer wegen der Ladung (3 Wassertanks), die Kontrolle über sein Gespann.

Traktor und Anhänger stürzten um, der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus der Fahrerkabine retten. Die Feuerwehr barg das Zuggespann. Der Sachschaden wird auf unter 1000 Euro geschätzt.

 
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Drei LKW stießen auf der Autobahn zusammen

Am Montg Nachmittag kam es gegen 17.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt drei Lastkraftwagen auf der Autobahn A3 in Fahrrichtung Süden auf Höhe der Raststätte Medenbach. 

Da die ersten Notrufe von mindestens einem eingeklemmten Fahrer berichteten entsendete die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden Kräfte der Berufsfeuer Wiesbaden, die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Naurod und die Freiwillige Feuerwehr Niedernhausen an die Einsatzstelle.

Durch den Unfall wurde der Fahrer des letzten Fahrzeugs schwer verletzt aber glücklicherweise nicht eingeklemmt. Er wurde von Einsatzkräften des Rettungsdienstes versorgt und in ein Wiesbadener Krankenhaus transportiert.

Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Kräfte sicherten die Einsatzstelle gegen fließenden Verkehr, stellten den Brandschutz sicher und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf.

Nachdem die Absicherungsmaßnahmen von der Autobahnmeisterei übernommen werden konnte wurde der Einsatz der Feuerwehr um 19 Uhr beendet. Durch den Unfall kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der BAB 3.

Positiv ist die Bildung der Rettungsgasse zu erwähnen, die das Eintreffen der Rettungskräfte erheblich beschleunigt hat.

(Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden)

 


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