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Fahrgast wird unter einstürzendem Buswartehäuschen begraben und stirbt
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Fahrgast wird unter einstürzendem Buswartehäuschen begraben und stirbt

Ein Fahrgast (43) ist am Mittwoch im Bad Schwalbacher Stadtteil Heimbach bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein wendender Sattelzug hatte ein Buswartehäuschen gerammt und zum Einsturz gebracht. Eine Frau konnte schwer verletzt gerettet werden.

Der tragische Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen in dem beschaulichen 600-Einwohner-Dorf Heimbach. Der Mann und eine Frau (45) hielten sich gegen 09:10 Uhr in einem Buswartehäuschen an der L3456 auf und warteten dort. In diesem Moment befuhr ein Sattelzug die Ortsdurchfahrt von Heimbach in Richtung Bad Schwalbach.

Der Lkw-Fahrer (53) hatte sich offensichtlich verfahren und versuchte, ohne einen Einweiser seinen Lkw zu wenden. Dabei stieß er mit der rechten Seite seines Sattelaufliegers gegen das komplett aus Beton bestehende Bushäuschen, das daraufhin einstürzte und die beiden wartenden Personen unter sich begrub.

Sofort wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Die 45-jährige Frau konnte gerettet und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Für den 43-jährigen, aus Heimbach stammenden Mann, kam jedoch jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle.

Aufgrund der besonderen Situation vor Ort konnte der Leichnam des Mannes erst gegen 13:50 Uhr geborgen und identifiziert werden. Der THW-Ortsverband Geisenheim mußte mit einem Lkw mit Ladekran anrücken, um die schweren Betonplatten anzuheben.

Zur Erforschung der Ursache wurden ein Unfallsachverständiger sowie ein Statiker beauftragt und der Lkw sichergestellt. Ebenfalls kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der Luftbilder von der Einsatzstelle fertigte. Die Landesstraße war während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis in den Nachmittag komplett gesperrt.

(Fotos und Bericht mit freundlicher Genehmigung von wiesbaden112.de)

 
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