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KINO + FILM
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Filme über Chet Baker im Caligari

Am Samstag, 17. Juni, sind in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zwei Filme über den legendären Jazz-Trompeter Chet Baker zu sehen.

Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er-Jahren, gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“, war Baker schon zehn Jahre später durch seine Drogensucht am Ende seiner Kräfte.

Um 20 Uhr läuft die eindrucksvolle Comeback-Story „Born To Be Blue“ mit Ethan Hawke als Chet Baker. Im Anschluß um 22 Uhr ist der schonungslose Musik-Dokumentarfilm „Let's Get Lost“ von Bruce Weber zu sehen. Beide Filme werden in der Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt.

„Born To Be Blue“ erzählt von einem Wendepunkt im Leben des weltbekannten Jazz-Trompeters Chet Baker. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet Chet Baker einer Frau, mit der wieder alles möglich scheint.

Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft er sich wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Aufnahmen seiner Karriere. In der Rolle des Chet Baker erreicht Ethan Hawke einen der absoluten Höhepunkte seiner Laufbahn.

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„Der Künstlergarten: Der Amerikanische Impressionismus” im Caligari

Am Donnerstag, 15. Juni und Samstag, 17. Juni, jeweils um 18 Uhr ist der Dokumentarfilm „Der Künstlergarten: Der Amerikanische Impressionismus” in der englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu sehen.

Der Film basiert auf der populären Wanderausstellung „The Artist’s Garden: American Impressionism and the Garden Movement, 1887–1920“, die an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts startete und im Florence Griswold Museum in Old Lyme, Connecticut endete. Gedreht in Ateliers, Gärten und an wohlgehüteten Originalschauplätzen im Osten der USA, in Großbritannien und Frankreich, ist dieser fesselnde Film ein wahrhaftes Fest für die Augen.

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„Erbarme Dich! — Die Matthäus Passion“ im Caligari

Am Freitag, 9. Juni, und Sonntag, 11. Juni, jeweils um 18 Uhr wird der musikalische Dokumentarfilm „Erbarme Dich! — Die Matthäus Passion“ in der Originalversion mit deutschen Untertiteln in der Caligari FilmBühne gezeigt.

Ein Höhepunkt der protestantischen Kirchenmusik ist Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“, doch auch Nicht-Christen werden von seiner Musik tief bewegt.

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„Gimme Danger“ im Caligari

Am Samstag, 10. Juni, 20 Uhr wird der Musikdokumentarfilm „Gimme Danger“ von Kult-Regisseur Jim Jarmusch in der Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Er handelt von Iggy Pop und dessen legendäre Punkband „The Stooges“. Am 14. Juni, 17.30 Uhr wird der Film noch einmal zu sehen sein.

Mitten in den 60er-Jahren schlugen „The Stooges“ mit ihrem aktiven und intensiven Stil wie eine Bombe in die Musiklandschaft ein.

Mit ihrem Mix aus Rock, Blues, R&B und Free Jazz hat die Band aus Ann Arbor, Michigan das Musikpublikum quasi überfallen und damit den Grundstein für das gelegt, was später als Punk und Alternative Rock bekannt wurde.

Die Band war ihrer Zeit weit voraus, sie galten als Rebellen und lebten den Rock’n’Roll bis zum Exzess.

Jim Jarmusch wirft mit „Gimme Danger“ einen einzigartigen Blick auf die Erfolge und Mißerfolge der Band und erzählt von Inspiration, dem harten Weg zum Erfolg und dem musikalischen Vermächtnis einer großartigen Band.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Markplatz 9, Wiesbaden.

 
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„Es war einmal in Deutschland“ im Caligari

Am Donnerstag, 8. Juni, 17.30 Uhr wird die Komödie „Es war einmal in Deutschland“ von der GCJZ-Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit, in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, gezeigt.

Regisseur Sam Garbarski verfilmte die autobiografisch geprägten Romane „Die Teilacher“ und „Machloikes“ von Michel Bergmann, der auch das Drehbuch mitverfasste.

Im Anschluss des Films gibt es Gelegenheit zu einem Gespräch mit Michel Bergmann. Am 14. Juni, 20 Uhr wird der Film noch einmal zu sehen sein.

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„Dancing Beethoven“ im Caligari

Am Sonntag, 4. Juni, 18 Uhr wird der Tanzdokumentarfilm „Dancing Beethoven“, in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, gezeigt.

In meisterhaft gestalteten Bildern wird die Entstehungsgeschichte eines der erfolgreichsten Tanzstücke des 21. Jahrhunderts präsentiert. Am 7. Juni, 20 Uhr wird der Film noch einmal zu sehen sein.

„Alle Menschen werden Brüder“, heißt es in Schillers „Ode an die Freude“, die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte.

In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit.

Zusammen mit dem Tokyo Ballet und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballet Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne.

Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern die ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Proben bis hin zur triumphalen Aufführung des Kunstwerkes.

Gezeigt werden Tänzer, Choreographen, Musiker aus aller Welt - vereint bei der Arbeit und ihren Ausführungen zu Beethovens Komposition.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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„Tu nichts Böses“ im Caligari

Am Donnerstag, 1. Juni, 17.30 Uhr und am Freitag, 2. Juni, 20 Uhr, ist das Drama „Tu nichts Böses“ von dem italienischen Regisseur Claudio Caligari, in der italienischen Originalversion mit deutschen Untertiteln in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, zu sehen.

Caligari bestätigt mit diesem Film über die Unfreiheit von Menschen angesichts sozialer Perspektivlosigkeit seinen Ruf als wilder, unkonventioneller Regisseur, der auch hier mit großer Kraft und filmischer Wucht von den meist vergeblichen Träumen der italienischen Jugend erzählt.

Die Vorstädte von Rom und Ostia, in den 90er-Jahren: Die „Ragazzi di vita“, einst von Pasolini beschrieben, gehören nun zu einer Welt, in der Geld, schnelle Autos, Nachtlokale und Kokain scheinbar leicht zu haben sind. Es ist die Welt, in der sich Vittorio und Cesare, beide 20 Jahre alt, auf der Suche nach Erfolg und Bestätigung bewegen.

Das neue „dolce vita“ fordert jedoch einen sehr hohen Preis. Und irgendwann trennen sich die Wege: Vittorio verliebt sich, versucht eine Rückkehr in die bürgerliche Gesellschaft, Cesare hingegen versinkt immer tiefer in einem Sumpf aus Drogen und Dealen. Doch Vittorio gibt seinen Freund nicht auf.

Regisseur Claudio Caligari gehört zu den wilden Außenseitern des italienischen Kinos. In mehr als 30 Jahren konnte er nur vier Spielfilme realisieren. Authentisch, energiegeladen und emotional kreisen sie alle um junge Leute am Rand der Gesellschaft.

Dabei entsteht eine neue, zeitgemäße Form des Neorealismus. „Tu nichts Böses“ wurde zu Caligaris Vermächtnis; kurz nach Fertigstellung des Films starb er im Alter von 67 Jahren.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 


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Wer frißt Eisen?
- Der Rost.

Romantische Lyrik des Tages

WIE schön ist es, Deine Hand
gefühlt zu haben!
Und wie schwer, sie wieder
zu laßen!
Wie kann eine Berührung so
kostbar sein?
Sie ist mit jenem Gefühl
verbunden.
Das fast schon vergeßen schien;
Und doch war es nie vergeßen.
Es war immer da und will gegeben sein.

(Stefan Simon)