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KINO + FILM
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Filme im Schloß: Komödie mit Ben Stiller und Naomi Watts

„Filme im Schloß“ zeigt als erstes Programm im neuen Jahr am Freitag, 15. Januar, um 19.30 Uhr in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, die in New York angesiedelte Komödie „While We’re Young“ (deutscher Titel: „Gefühlt Mitte Zwanzig“) in der Originalfassung mit Untertiteln.

Autor-Regisseur Noah Baumbach („Frances Ha“) erforscht die Sehnsucht der Mittvierziger nach einer Coolness, die selbst der Jugend langsam zu anstrengend wird.

Mit zwei Paaren in unterschiedlichen Lebensphasen im Mittelpunkt kann Baumbach gleich zwei Lebenswelten auf ihre Deformationen hin untersuchen, und „er tut dies mit einer Pointiertheit, die ebenso amüsant wie entlarvend ist“ (Spiegel Online). Die Hauptrollen spielen Ben Stiller, Naomi Watts, Amanda Seyfried und Adam Driver.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte “Ludwig”, Wagemannstraße 33-35, erhältlich. Vorbestellungen: www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 840766 und 313641.

 
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Naturfilm „Im Reich der Affen“ im Caligari

Am Samstag, 12. Dezember, und Sonntag, 13. Dezember, jeweils 20 Uhr, zeigt die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, den Naturspielfilm „Im Reich der Affen“.

Der Film der Regisseure Mark Linfield und Alastair Fothergill läuft im Rahmen der Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis update“ und „Traumkino für Kinder“.

Die Affenhorde „Temple Troop“ haust in den Ruinen einer alten Stadt im Dschungel Südostasiens. Die herrschende Hierarchie muß der kleine Affe Kip erst erlernen.

Hinzu kommen die anderen Bewohner der Wildnis, mit denen sich die Affen den Urwald teilen müssen. Leoparden, Bären, Echsen, Mungos und viele weitere Tiere.

Doch das harsche Gesetz der Natur gönnt den Affen keine Ruhe; eine rivalisierende Horde vertreibt die Affenfamilie aus ihrer Heimat und plötzlich finden sich die Tiere mitten im Dschungel der Großstadt wieder.

Die Eintrittskarten sind zu drei Euro bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse im Caligari erhältlich.

 
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Fahrradfilmfestival im Murnau-Filmtheater

Nach dem überwältigenden Erfolg in diesem Jahr, kommt das Fahrradfilmfestival aus Herne und Krakau am Freitag, 19. Februar 2016 zum 2. Mal nach Wiesbaden ins Murnau-Filmtheater

Mit dabei ist natürlich der Gewinner-Film 2015: Die Dokumentation „De Benen van Amsterdam“, gedreht vom niederländischen Filmemacher Wytse Koetse.

Sein Film ist ein Portrait des Fahrradmechanikers Frans van den Meer. Seine 90 Jahre alte Werkstatt ist ein liebenswertes Idyll inmitten der Großstadt, eine soziale Institution, in der sich die Menschen treffen und gegenseitig helfen.

Derweil schweißt, schraubt, repariert Frans jede Menge Fahrräder, auf die seine Kundschaft im Alltag angewiesen ist.

Wytse Koetses Film zeigt, daß Fahrräder die Beine von Amsterdam sind. Es braucht Menschen wie Frans van den Meer, um sie und die Stadt am Laufen zu halten...

 
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Caligari Kultnacht: „Match Point“ und „Irrational Man“ von Woody Allen

Anlässlich des 80. Geburtstags von Woody Allen zeigt das Kulturamt am Samstag, 12. Dezember, im Rahmen der Caligari Kultnacht den neusten Film des Regisseurs „Irrational Man“ um 20 Uhr und passend dazu seinen Thriller „Match Point“ aus dem Jahr 2004 um 22 Uhr.

In beiden Filmen wird der perfekte Mord geplant – in einer Welt voller Zynismus, ohne Sinn und Moral. Ist es bei „Match Point“ die Verführungskraft des Materiellen, so sind es bei „Irrational Man“ ethische Motive.

Der „Irrational Man“, Philosophieprofessor Abe Lucas, ist emotional am Ende und hat die Perspektive auf den Sinn des Lebens verloren.

Abe sieht sich mit der Einsicht konfrontiert, dass weder sein politischer Aktivismus noch seine Lehren irgendeinen Einfluss gehabt oder eine Veränderung nach sich gezogen hätten.

Als er eines Tages zusammen mit seiner Studentin durch Zufall eine Unterhaltung mit anhört, verändert sich sein Leben grundlegend – mit fatalen Folgen.

In „Match Point“ schleicht sich ein smarter Emporkömmling als Tenniscoach in die höchsten Kreise der Londoner High Society ein. Er ist Everybody’s Darling, bis er sich in die falsche Frau verliebt und einen teuflischen Plan ausheckt.

Ein tiefgründiges Gesellschaftsspiel zwischen Luxus und Leidenschaft, Unschuld und Mord, Tränen und Berechnung.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro pro Film oder eine Kombikarte für beide Filme zu acht Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9, Wiesbaden.

 
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„Madame Marguerite und die Kunst der schiefen Töne“ im Caligari

Mit „Madame Marguerite und die Kunst der schiefen Töne“ zeigt die Caligari Filmbühne eine Tragikomödie um die unglaubliche, aber wahre Geschichte der amerikanischen Operndiva Florence Foster Jenkins, deren Gesang in den 1940er Jahren Kult wurde.

Interessierte können sich den Film am Donnerstag, 17. Dezember, und Sonntag, 20. Dezember, jeweils um 20 Uhr sowie am Mittwoch, 23. Dezember, um 17 Uhr im Caligari,  Marktplatz 9, anschauen.

Die immens reiche Marguerite Dumont hat ihr ganzes Leben ihrer großen Leidenschaft gewidmet: der Opernmusik.

Um diese Leidenschaft mit der ganzen Welt zu teilen, lädt die Baronin jedes Jahr zu einer Gala auf ihr Schloss, deren Höhepunkt ein Liederabend der Hausherrin ist – zur Freude, oder besser zum Gaudium der Gäste.

Denn Marguerite singt zwar von ganzem Herzen, aber leider auch furchtbar schräg. Doch niemand wagt, ihr die Wahrheit zu sagen, und so bejubelt das heuchlerische Publikum sie als Diva, die sie zu sein glaubt.

So bestärkt, plant sie ein Konzert vor zahlenden Gästen in der Pariser Oper. Obwohl ihr Mann Georges versucht, ihr dieses Vorhaben auszureden, engagiert Maguerite einen ebenso zynischen wie abgehalfterten Opernstar als Gesangslehrer. Er soll ihr den Bühnentriumph ermöglichen, von dem sie seit vielen Jahren träumt.

Regisseur Xavier Giannolli verlegt die auf wahren Tatsachen beruhende Geschichte von Florence Foster Jenkins, deren Gesang Tausende zum Weinen brachte, in das Paris der Goldenen Zwanziger.

So schuf er nicht nur einen herrlich subtilen Film zwischen Tragik und Komik, sondern auch ein lustvolles Sittengemälde jener Zeit. Eine famose Hauptdarstellerin (Catherine Frot) und eine Vielzahl an grotesken Nebenfiguren prägen den Film.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

 
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„Dürrenmatt – eine Liebesgeschichte“ im Caligari

25 Jahre nach seinem Tod setzt Regisseurin Sabine Gisiger dem Menschen, Denker, Schriftsteller und Maler Friedrich Dürenmatt ein filmisches Denkmal, das im Dezember an drei Terminen in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu sehen ist:

Am Freitag, 11. Dezember, und Sonntag, 13. Dezember, jeweils um 20 Uhr sowie am Mittwoch, 16. Dezember, um 18 Uhr. Der Film läuft im schweizerdeutschen Original mit Untertiteln.

Im Zentrum des Films steht die Liebesgeschichte von Dürrenmatt und seiner Frau Lotti Dürrenmatt-Geissler. 40 Jahre lang lebten die beiden in einer engen Beziehung:

Kein Werk, das er nicht mit ihr diskutierte, keine Probe, auf die sie ihn nicht begleitete. Nach Lottis Tod stürzte Dürrenmatt in eine schwere Krise.

„Wenn die Frau stirbt, führt das zu riesiger Verwirrung, man macht irrsinnig viel Blödsinn, weiß eigentlich nicht mehr, wie man leben soll.

Ich muß mir irgendwie ein neues Leben erfinden, eine neue Technik, zu leben.“ Letztendlich fand er zu einer neuen großen Liebe. Am 8. Mai 1984 heiratete er die Schauspielerin und Filmemacherin Charlotte Kerr.

In Gisigers Dokumentarfilm kommen Dürrenmatts Schwester Verena (91) und seine Kinder Peter (66) und Ruth (64) zu Wort und erzählen von einer ganz anderen, sehr privaten Seite des Schriftstellers, die auch mit inneren Dämonen zu kämpfen hatte.

Doch immer half ihm der Humor, die Distanz zu einer Welt zu wahren, die er oftmals nur schwer ertragen konnte.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

 
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Thomas Sommerlatte zu Gast im Caligari

Regisseur Thomas Sommerlatte präsentiert am Freitag, 4. Dezember, um 17.30 Uhr sowie am Sonntag, 6. Dezember, um 20 Uhr seinen Debütfilm „Im Sommer wohnt er unten“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Nach den Aufführungen berichtet er über den Film und steht dem Publikum für Fragen bereit.

Eintrittskarten kosten sechs Euro; ermäßigt fünf Euro. Diese sind bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse des Caligari erhältlich.

Zum Film:
Bei der Bankiersfamilie Landberg hält man es mit der Tradition und mit dem Geld. David ist in die Fußstapfen des Vaters getreten.

Matthias hat für Geldangelegenheit wenig übrig und sucht stattdessen nach Selbstverwirklichung. Mit Freundin Camille und deren Sohn Etienne verbringt er den Urlaub in der elterlichen Ferienvilla in Frankreich. 

Diese Idylle wird gestört, als der Bruder eine Woche früher als vereinbart mit Gattin Lena im Urlaubsdomizil auftaucht.

Mit seiner Ankunft werden die Karten der Hierarchie neu gemischt und auch untereinander entwickeln sich zunächst harmlose Konstellationen zu bedeutungsschweren Bewährungsproben.

„Mich interessiert die Hackordnung, die Menschen sehr schnell untereinander ausmachen, das Ausnutzen von Macht und die Unfähigkeit mancher, aus solchen Mustern herauszukommen“, so der Regisseur über die Absichten seines Films.

Sommerlatte wurde dieses Jahr für sein Debüt über Geschwisterrivalität mit dem Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigsburg ausgezeichnet und auch für den Hessischen Filmpreis nominiert.

 


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