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Lucas-Preisträgerfilme im Caligari

Der Gewinner des diesjährigen Lucas-Langfilmpreises, „Meeresrauschen“, wird am Samstag, 10. Oktober, 15 Uhr, und am Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr, im Traumkino für Kinder in der Caligari Filmbühne, Markplatz 9, präsentiert.

Als Vorfilm ist am Sonntag außerdem der Gewinnerfilm in der Kategorie Animation, „Mutterliebe“,  zu sehen.

Der sri-lankische Regisseur Indika Ferdinando erzählt in seinem Spielfilmdebüt „Meeresrauschen“ die Geschichte einer jungen Lehrerin, die mithilfe Ihrer Schüler die bestehenden Strukturen in einem Provinznest auf den Kopf stellt und den großen Traum der Kinder, einmal das Meer zu sehen, konsequent verfolgt.

Das bereits international prämierte Feelgood-Movie mit viel Musik vor der exotischen Kulisse Sri Lankas überzeugte die aus vier Kindern und vier Erwachsenen bestehende Lucas-Jury und bedachte den Film am vergangenen Sonntag mit dem mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis des 38. Internationalen Kinderfilmfestivals in Frankfurt am Main. „Meeresrauschen“ läuft in der singhalesischen Originalfassung mit deutscher Einsprache und englischen Untertiteln.

„Mutterliebe“ der russischen Regisseurin Dina Velikovskaya ist ein märchenhafter Film über das Haar einer Mutter als Leben und Schutz spendende Urgewalt. Die liebevoll gezeichnete Animation, die komplett ohne Dialoge auskommt,  erhielt den mit 3000 Euro dotierten Preis.

Eintrittskarten zu 3 Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Regisseurin Michaela Kezele mit Debüt-Film im Caligari

Das Kuratorium junger deutscher Film wird 50. Aus diesem Anlaß widmet das Caligari, Marktstraße 9, der Wiesbadener Förderinsitution in Kooperation mit dem deutschen Filminstitut im Herbst eine Filmreihe mit vom Kuratorium geförderten Filmen.

Am Samstag, 10. Oktober, 17.30 Uhr zeigt das Kulturamt zusammen mit dem Kuratorium junger deutscher Film „My Beautiful Country – die Brücke am Ibar“ in der Originalfassung mit Untertiteln.

Das Langfilmdebüt von Michaela Kezele ist nur auf den ersten Blick eine Liebesgeschichte, tatsächlich handelt es sich um eine bittere Anklage gegen Krieg und Gewalt.

Die Regisseurin Michaela Kezele erhielt für ihren Erstling unter anderem den Bayrischen Filmpreis als beste Nachwuchsregisseurin. Sie ist zu Gast und wird im Anschluss an die Vorstellung über die Entstehung des Films sprechen.

Kosovo 1999: Zwischen Serben und Albanern herrscht Bürgerkrieg. Die junge Witwe Danica lebt mit ihren beiden Söhnen in einfachen Verhältnissen in einer überwiegend serbischen Siedlung.

In der Nähe liegt eine kleine Stadt, die der Fluß Ibar in einen albanischen und einen serbischen Teil trennt. Der Tod des Familienvaters durch den albanischen Gegner hat vor allem bei den Kindern Spuren hinterlassen.

Trotz der schwierigen Zeit ist das tägliche Leben vom Streben nach Normalität bestimmt. Alles ändert sich, als sich der UÇK-Soldat Ramiz auf der Flucht vor serbischen Soldaten in Danicas Haus rettet.

Weitere Termine der Filmreihe „50 Jahre Kuratorium junger deutscher Film“ sind: „Wer früher stirbt, ist länger tot“ am Dienstag, 20. Oktober, 17.30 Uhr; „Schultze Gets the Blues“ am Dienstag, 3. November,17:30 Uhr; „Der gläserne Himmel“ am Dienstag, 10. November, 18.15 Uhr.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 
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17. Internationales Trickfilmfestival Ende Oktober in Wiesbaden

Vom 22. bis 25. Oktober findet im Rahmen der „Filme im Schloß“ das 17. Internationale Trickfilm-Wochenende Wiesbaden statt.

Es ist neben Stuttgart das einzige Filmfestival in Deutschland, das ausschließlich dem Trickfilm gewidmet ist. Spielstätte ist der Vorführsaal der FBW, Deutsche Film- und Medienbewertung im Ostflügel des Biebricher Schloßes.

Gezeigt werden an den vier Tagen 108 Beiträge. 46 laufen in deutscher Erstaufführung oder Kinopremieren, darunter der 2015 beim weltweit wichtigsten internationalen Trickfilmfestival in Annecy mit dem Publikumspreis ausgezeichnete französisch-dänische Langfilm „Tout en haut du monde“ („Long Way North“) von Regiedebütant Rémy Chayé.

Der Film ist das spannende Drama einer jungen Aristokratin aus St. Petersburg auf den Spuren ihres Großvaters, der von einer Nordpolexpedition mit seinem Forschungsschiff nicht zurückgekehrt ist. Zu Gast im Schloß ist der dänische Koproducer des Films, Claus Toksvig Kjaer (Viborg).

In vier Programmen, die unter dem Motto „Best of International Animation“ stehen, werden die Hauptpreisträger der wichtigsten internationalen Wettbewerbe und Festivals 2014/2015 (darunter Oscar- und Annecy-Gewinner) und weitere Highlights des Jahres präsentiert.

Ein gesondertes Programm wird dem persönlich anwesenden kanadischen Trickfilmkünstler Steven Woloshen (Montreal) gewidmet, der im heutigen Trickfilm weltweit als der Meister der „direkten“ oder „kameralosen“ Animation gilt. Der international vielfach ausgezeichnete Vuk Jevremovic stellt ein Musikvideo für „Laibach“ vor, die “ironischste Band der Welt“ (Süddeutsche Zeitung), zuletzt in aller Munde durch ihr Konzert in Pjöngjang.

Weitere Programmpunkte sind ein „Fokus Skandinavien“ mit einer Zusammenstellung der besten Kurztrickfilme aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland aus den letzten zwei Jahren, eine internationale Auswahl meist preisgekrönter Diplom- und Studentenfilme („Young Animation“) und die beliebte Sonntagsmatinee „Tricks für Kids“.

Das Kulturamt verleiht auch in diesem Jahr den mit 1.000 Euro dotierten „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“ an einen Trickfilmer, ein Studio oder eine Ausbildungsstätte. Publikumspreise, verbunden mit Geldprämien, werden für Beiträge in den Programmen „Best of International Animation 2014/2015“ bzw. „Young Animation“ vergeben.

Veranstalter sind die Freunde der Filme im Schloß in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Wiesbaden, der FBW, Deutsche Film- und Medienbewertung und der Omnimago GmbH, Ingelheim. Gefördert wird das Festival mit Mitteln des Kulturamts, der Hessischen Filmförderung, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Naspa-Stiftung „Initiative und Leistung“.

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Kinobesuch mit dem Seniorenbeirat

Der Seniorenbeirat der Stadt Wiesbaden lädt am Dienstag, 13. Oktober, um 15.30 Uhr in die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, ein.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rückblende – Film ab“ wird „Honig im Kopf“ (Deutschland 2014, 139 Min, FSK ab 6 Jahre) gezeigt.

Eingeladen sind alle Altersgruppen, also nicht nur die Seniorinnen und Senioren. Der ermäßigte Eintritt beträgt 4.50 Euro; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 
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„Filme im Schloß“ zeigt Trainwreck

„Filme im Schloß“ zeigt am Dienstag, 29. September, 18 und 20.30 Uhr, in der FBW Deutsche Film- und Medienbewertung die deutsch untertitelte Originalfassung der romantischen Comedy „Trainwreck“, die in den deutschen Kinos unter dem irreführenden Titel „Dating Queen“ läuft.

In dem vom großen amerikanischen Comedy-King Judd Apatow produzierten und inszenierten Film stellt die durch ihre TV-Shows in den USA populäre Stand-up-Komikerin Amy Schumer als promiskuitive New Yorkerin stereotype Geschlechterbilder auf den Kopf und entfesselt ein Gagfeuerwerk, wie es an Einfallsreichtum aus Hollywood seit Ewigkeiten nicht mehr geboten wurde.

Neben Amy Schumer, die auch das Drehbuch schrieb, sind in weiteren Rollen Bill Hader, Brie Larson und Tilda Swinton zu sehen.

Karten kosten 5 Euro und sind erhältlich an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33 bis 35, erhältlich. Reservierungen sind auch möglich unter http://www.filme-im-schloss.dehttp://www.filme-im-schloss.de sowie telefonisch unter 0611 840766.

 
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„Die Frau vom Checkpoint Charlie“ zu Gast im Caligari

Im Zuge der Woche der Freiheit präsentiert das Kulturamt am Samstag, 26. September, um 18 Uhr den Zweiteiler „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 1.

Im Anschluss an die Vorführung wird die im Film portraitierte Jutta Fleck im Gespräch mit der ehemalige ZDF-Redakteurin Dr. Jutta Szostak aus ihrer Sicht über diese Ereignisse berichten.

Sara Bender lebt mit ihren beiden Töchtern Sabine und Silvia Anfang der 1980er Jahre in Erfurt. Wegen einiger regimekritischer Äußerungen steht sie unter Beobachtung der Stasi, der es gelingt, einen Fluchtversuch der drei in Rumänien zu vereiteln.

Sara kommt ins Frauengefängnis, die beiden Mädchen in ein Kinderheim. Zwei Jahre später wird Sara von der BRD freigekauft. Ihre Kinder muß sie allerdings zurücklassen – angeblich nur für den Moment.

Als sie erfährt, daß Sabine und Silvia die Ausreise aus der DDR dauerhaft verweigert wird, will sie sich damit nicht abfinden und protestiert regelmäßig am Grenzübergang Checkpoint Charlie.

Ein befreundeter Journalist verbreitet ihre Geschichte und erregt große Aufmerksamkeit. Die Machthaber der DDR geben nicht nach und setzen die Stasi auf Sara an.

Eintrittskarten zu 8 Euro, ermäßigt 7 Euro, gibt es bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9, Wiesbaden.

 
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Oscargekrönter Animationsfilm eröffnet Programm „Mittendrin Kultur entdecken“

Ein Roboter namens „Baymax“ ist der Hauptdarsteller des Oscar-preisgekrönten Films, „Baymax – Riesiges Robowabohu“, mit dem das Programm  „Mittendrin Kultur entdecken“ beinahe schon traditionell in der Caligari FilmBühne startet.

Ein Film, der ernste Themen und viel Spaß sehr gelungen miteinander verbindet.  Alle Familien, Kinder und Jugendliche sind zur Vorführung eingeladen. Sie findet am 30. September 2015 um 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei!

Damit leistet die Stadt Wiesbaden wieder ihren Beitrag zum Kulturprogramm des Paritätischen in den Monaten September bis November, das bedürftigen Wiesbadener Familien die Möglichkeit eröffnen soll, Kulturveranstaltungen von Theater über Kino bis Museumsbesuch, Führung oder auch Fahrt mit der Nerobergbahn kostenlos zu besuchen.

Zum fünften Mal findet das Programm statt, bei dem über 500 Freikarten für die verschiedensten Veranstaltungen über den Paritätischen vergeben werden.

„Baymax“ ist aber offen für alle, ohne Anmeldung oder Kartenbestellung. Weitere Infos über das Programm gibt es in den Broschüren, die überall in der Stadt zu finden sind, oder beim Paritätischen unter Tel. 0611 1667815.

 


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Sehe nicht, lebe nicht.

(Stefan Simon)